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OSZE-Konferenz: Behinderungen im Verkehr sind massiv

Außenminister-Treffen in Potsdam OSZE-Konferenz: Behinderungen im Verkehr sind massiv

Für das Treffen der OSZE-Außenminister am 1. September brauchen die Potsdamer starke Nerven: Der Tagungsort, das Dorint-Hotel in der Jägerallee, wird weiträumig abgeriegelt, Verkehrsbehinderungen sind programmiert. Nun gibt es Kritik an der Wahl des Veranstaltungsortes in der Landeshauptstadt.

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Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) lädt nach Potsdam.

Quelle: imago stock&people

Potsdam. Nichts geht mehr am 1. September: Wegen des OSZE-Außenministertreffens im Potsdamer Dorint-Hotel müssen sich Anwohner und Besucher auf erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen einstellen, wie die Polizei gestern mitteilte, die mit mehreren Hundert Beamten im Einsatz sein wird. Nicht nur Auto- und Radfahrer sind betroffen, auch Busse, Straßenbahnen, Schiffe und Boote fahren nicht wie gewohnt.

Besonders betroffen sind die Nauener Vorstadt im Bereich der Russischen Kolonie, die Friedrich-Ebert-Straße (Nördliche Innenstadt), die Berliner Vorstadt sowie das Bornstedter Feld insbesondere im Bereich der Pappelallee sowie Am Schragen und der Jägerallee. Ab 30. August um 9.30 Uhr bis 31. August 22 Uhr wird die Pappelallee in Richtung Jägerallee nur einspurig befahrbar sein. Ab 22 Uhr bis 1. September 20 Uhr wird die Pappelallee dann komplett für den Verkehr gesperrt sein. Die halbseitige Sperrung wird bis 2. September um etwa 16 Uhr aufrechterhalten. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Fußgänger sollen sich frei in der Stadt bewegen können. Wie schon am vergangenen Schlössernacht-Wochenende informiert die Polizei über Twitter und Facebook über die aktuelle Verkehrslage. Zudem können sich Bürger ab dem 29. August zwischen 8 und 20 Uhr über das kostenpflichtige Bürgertelefon informieren: Tel.  0700 3333  0331. Im Umfeld des OSZE-Treffen sind außerdem wie berichtet zwei Veranstaltungen linker Gruppen angemeldet worden, eine am 31. August und eine am 1. September. Das könnte das Verkehrschaos zusätzlich verschärfen. Mit beiden Anmeldern stünden aber noch abschließende Kooperationsgespräche aus, so Polizeisprecher Heiko Schmidt.

Demokraten kritisieren Wahl des Tagungsorts

Kritik an der Wahl des Tagungsortes kommt von den Potsdamer Demokraten. Als Lokalpatriot freue er sich darüber, dass Potsdam als Tagungsort auserkoren wurde und damit ein paar Tage in der Weltöffentlichkeit stehe, erklärt der Vorsitzende Peter Schultheiß. „Aber man darf auch die Frage stellen, ob das gewählte Hotel an der Hauptverkehrsstraße vom Potsdamer Norden in die Innenstadt eine glückliche Wahl war“, so Schultheiß. Die Demokraten fordern deshalb Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) auf, sich künftig verstärkt in die Planungen einzubringen und auf Tagungsorte aufmerksam zu machen, „die das öffentliche Leben in Potsdam so gering wie möglich beeinträchtigen“. Der OB habe keinen Einfluss auf die Tagung, erklärt sein Sprecher Stefan Schulz. „Wir empfinden es als große Ehre, dass Potsdam ausgewählt wurde“, so Schulz. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) als amtierender OSZE-Vorsitzender hat seine Amtskollegen der 57 einflussreichsten Staaten der Welt in die Landeshauptstadt eingeladen.

Von Marion Kaufmann

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