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Oberbürgermeisterwahl Potsdam Diese Probleme nerven die Potsdamer am meisten
Lokales Potsdam Oberbürgermeisterwahl Potsdam Diese Probleme nerven die Potsdamer am meisten
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19:54 27.08.2018
Blick auf die Potsdamer Innenstadt 2018 Quelle: MAZonline
Potsdam

Am 23. September 2018 findet in Potsdam die Oberbürgermeister-Wahl statt. Sechs Kandidaten stehen zur Wahl, aber setzen die Kandidaten auch auf die richtigen Themen? Was ist den Menschen in der Landeshauptstadt wichtig?

Im Auftrag der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) hat die forsa Politik- und Sozialforschung GmbH 1.002 Menschen in Potsdam befragt. Die repräsentative Befragung wurde vom 14. bis 23. August 2018 mithilfe computergestützter Telefoninterviews durchgeführt.

Vorweg: Die Potsdamer fühlen sich wohl in ihrer Stadt. 92 Prozent gab an, dass sie gerne in ihrer Stadt leben. Ein sehr hoher Wert, wie das Umfrageunternehmen mitteilte.

Weitere Themen der Umfrage waren unter anderem: Probleme in der Stadt, derzeitige Präferenzen für die einzelnen Kandidaten für die bevorstehende Oberbürgermeisterwahl, der Erhalt des „Minsk“, die autofreie Innenstadt und eine etwaige „Havelspange“.

Größte Probleme

In einer offenen Umfrage, bei der auch Mehrfachnennung möglich waren, wurde hinsichtlich der größten Probleme der Landeshauptstadt befragt. Fast alle Befragten nannten in diesem Zusammenhang ein Verkehrsthema. Damit ist der Anteil der Potsdamer, die über Probleme des Verkehrs klagen, ebenso hoch wie z.B. in München oder Stuttgart und höher als in Berlin (36 %). Als weiteres drängendes Problem wurde die Wohnungsnot angegeben.

Am Ende der Liste (hier nicht mehr in der Tabelle aufgeführt) standen die Thema „Abbau von DDR-Kultur/-Gebäuden“, „Sicherheit/ Kriminalität“, „Finanzielle Belastung des Einzelnen“ sowie „Ausländer/ Flüchtlinge“.

Autofreie Innenstadt

Die Diskussion über eine autofreie Innenstadt ist vor den Oberbürgermeisterwahlen in vollem Gange. Laut der Forsa-Umfrage sind 38 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Potsdamer Innenstadt für den privaten Autoverkehr gesperrt werden sollte. Die Mehrheit (57 %) meint hingegen, es sollten auch weiterhin Autos in der Innenstadt fahren dürfen.

Havelspange

In Potsdam gibt es derzeit zwei Möglichkeiten, mit dem Auto die Havel zu überqueren. Deshalb wird überlegt, einen dritten Übergang am Templiner See, die sogenannte „Havelspange“, zu schaffen, um damit den Verkehr in Potsdam zu entlasten.

Zukunft des Terrassenrestaurants „Minsk

Rund jeder zweite Bürger in Potsdam (48 %) findet, dass das Terrassenrestaurant „Minsk“ auf dem Brauhausberg als Teil von Potsdam unbedingt erhalten bleiben sollte. 39 Prozent meinen, es wäre nicht schlimm, wenn das Gebäude abgerissen würde.

Dass das Terrassenrestaurant „Minsk als Teil von Potsdam unbedingt erhalten bleiben sollte, meinen vor allem ältere Befragte ab 60 Jahren, gebürtige Potsdamer bzw. vor 1990 Zugezogene.

Wahlabsicht

Bei der kommenden Oberbürgermeisterwahl könnte es erneut zu einer geringen Wahlbeteiligung kommen. Im August, rund 30 Tage vor der Wahl, konnten sich 51 Prozent der Befragten noch nicht für einen der sechs Kandidaten entscheiden.

Zum Zeitpunkt der Umfrage (14. bis 23. August 2018) hätten sich die Befragten wie folgt entscheiden:

Von MAZOnline

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