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Oberlinhaus fühlt sich gut aufgestellt

Gesundheitswesen in Potsdam Oberlinhaus fühlt sich gut aufgestellt

Das Oberlinhaus in Potsdam-Babelsberg, diakonisches Zentrum für Rehabilitation, Bildung und Gesundheit, schafft neue Strukturen und macht sich fit für die Zukunft auf stetig wachsenden Märkten. Im Vorjahr erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 107,3 Millionen Euro. So soll es weiter gehen.

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Blick auf das Areal des Oberlinhauses in Potsdam-Babelsberg aus der Luft.

Babelsberg. „Wir haben uns das Ziel gesetzt, weiter zu wachsen, und das müssen wir auch, ansonsten macht es jemand anders“, sagte am Donnerstag der kaufmännische Vorstand Andreas Koch und verwies auf den harten Wettbewerb und sich stetig ändernde gesetzliche Rahmenbedingungen auf dem Sozialmarkt.

Koch und der theologische Vorstand Matthias Fichtmüller reagierten zugleich auf kritische Stimmen, die dem Oberlinverein mangelnde Transparenz beim Umbau des Konzerns vorwarfen. „Natürlich gibt es in der Phase von Strukturveränderungen Unsicherheiten, Unklarheiten und Widerstände. Deshalb haben wir Mitarbeiter befragt, um ein vertiefendes Bild zu bekommen“, erklärte Fichtmüller. Anfang Oktober gab es Gespräche mit allen Geschäftsführern, am Wochenende wird sich noch einmal der Aufsichtsrat mit dem Thema Konzernumbau beschäftigen. Seit dem 1. Januar wird das Oberlinhaus als Holding geführt. Das operative Geschäft wurde in eigene Gesellschaften ausgegliedert. Unter dem Dach des 1871 gegründeten Oberlinvereins entstanden fünf Bereiche: Bildung, Arbeit, Teilhabe, Gesundheit und Servicedienste. Das dezentrale Management wurde gestrafft, die Vorstände sind seit Juli zugleich Co-Geschäftsführer in allen Oberlin-Gesellschaften, „um die Kommunikations- und Entscheidungswege zu verkürzen“.

Der theologische Vorstand des Oberlinhauses Matthias Fichtmüller

Der theologische Vorstand des Oberlinhauses Matthias Fichtmüller.

Quelle: Oberlinhaus

Seit 2006 hat das diakonische Unternehmen mit bald 150-jähriger Tradition nach eigenen Angaben die Zahl seiner Mitarbeiter auf mehr als 1800 fast verdoppelt und ist somit der drittgrößte Arbeitgeber in Potsdam. Hinzu kommen Standorte in Berlin, Bad Belzig, Werder, Kleinmachnow und Michendorf. 107,3 Millionen Euro betrug der Gesamtumsatz im vergangen Jahr. 2,5 Millionen Euro mehr als im Jahr 2015. „Das Oberlinhaus ist sehr gut aufgestellt. Nun müssen wir dafür sorgen, dass dies in der Zukunft so bleibt“, sagte Koch.

Um sich für die nächsten Jahre zu wappnen, wird investiert. Auf dem Gelände an der Rudolf-Breitscheid-Straße entstehen zwei neue Operationssäle, die Ende 2018 fertig sein sollen. Kosten: acht Millionen Euro. Danach werden alte Säle umgebaut – am Ende wird die Oberlinklinik über fünf Operationssäle verfügen und kann auch ambulante Patienten operieren. Langfristig soll ein Campus Babelsberg entstehen. „Es ist ein sehr guter Standort, den wir hier nahe der S-Bahn haben“, so Koch.

Der kaufmännische Vorstand der Oberlinhauses Andreas Koch

Der kaufmännische Vorstand der Oberlinhauses Andreas Koch

Quelle: Oberlinhaus

Von Jens Trommer

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