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Österreicher gewinnen 15. Feuerwerkersinfonie

Potsdam Österreicher gewinnen 15. Feuerwerkersinfonie

15. Potsdamer Feuerwerkersinfonie: Das Team „SteyrFire“ aus Österreich gewinnt zum vierten Mal nach 2007, 2008 und 2015 den Pyro-Wettbewerb. Doch die Konkurrenz war groß, die Besucher erlebten an zwei Tagen vier atemberaubende Pyro-Shows.

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Traum aus Gold und Glitter: Die Österreicher von „SteyrFire“ setzten sich mit ihrer Show „What a Wonderful World“ gegen die Konkurrenten durch.

Quelle: Christel Köster

Potsdam, Bornstedter Feld. Das ist der Knaller: Zum vierten Mal nach 2007, 2008 und 2015 hat das Team der Firma „SteyrFire“ die von der Märkischen Allgemeinen Zeitung präsentierte Potsdamer Feuerwerkersinfonie gewonnen. Mit ihrer goldfunkelnden Pyro-Show „What a Wonderful World“ haben die Schwarzpulverkünstler aus Oberösterreich die Herzen von Publikum und MAZ-Leserjury erobert. „Es war hauchdünn, das ist irre“, sagte Volker Schwarz, Koordinator der Feuerwerkersinfonie.

Nachdem „SteyrFire“ am Freitagabend den Tagessieg holte, setzen sich Feuerwerker gegen die ebenso großartigen Kollegen vom Sonnabend-Sieger „Nico Europe“ aus Wuppertal durch. „SteyrFire“ spielte die effekt- und emotionsgeladene Pyro-Klaviatur zum bewährten Mix aus Klassik-, Rock- und Filmmusikhits gekonnt hoch und runter. Pro Abend traten zwei Teams an. Den Auftakt schossen die Dortmunder „Feuerbändiger“ mit ihrer Show „Pyrotrance“. Es flitterte und glitzerte über dem Volkspark zu elektronischer Trancemusik. Unklar, was das „Steine“-Lied von Singer-Songwriter Bosse dazwischen machte.

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Potsdam, 22. und 23. Juli 2016 – Bei der 15. Feuerwerkersinfonie im Volkspark Potsdam waren vier atemberaubende Pyro-Shows zu erleben – von „Feuerbändiger“ aus Dortmund, von „SteyrFire“ aus Österreich, von „Bavaria Fireworks“ aus Traunstein und von „Nico Europe“. Sieger des Wettwettbewerbs wurde ganz knapp das Team „SteyrFire“.

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Zwei atemberaubende Shows folgten am Sonnabend. „We Light the Night“ nannten „Bavaria Fireworks“ aus Traunstein ihre Pyro-Musik-Kreation. „Nico Europe“ bemalte den Himmel mit „Love, Peace & Unity“ (Liebe, Frieden, Einheit) am farbenprächtigsten, wenn auch die Choreographie zur Musik nicht immer exakt war.

Rund 18 000 Besucher kamen zur Feuerwerkersinfonie, wovon der Sonnabend mit 10 500 Gästen der stärkere Abend war. Die 15. Auflage bewegte sich angesichts dieser Zahlen auf „mittlerem Niveau“, sagte Volkspark-Chefin Diethild Kornhardt. „Schwankungen gibt es halt.“ Vielleicht hielten „wackelige“ Wetterprognosen am Anfang der vergangenen Woche potenzielle Besucher ab, vielleicht gar Terrorangst. Der Amoklauf in München am Freitag schlug einigen Besuchern sichtlich aufs Gemüt. Die Stimmung schien etwas verhaltener als sonst zu sein. Etwas. Denn die sechsköpfige Coverband Uptown Saturday Night heizte mit Discohits ordentlich ein. Die Tanzenden hielten es mit Kool & The Gang: „Celebrate good times“ – feiere den Augenblick. Pophits interpretierten das GlasBlasSing Quintett ganz eigen, aber „volle Pulle“: Die Jungs spielten auf und mit recycelten Flaschen und Wasserkanistern. Toll!

Gut besucht waren die Führungen hinter die Kulissen mit „Sinfonie-Dirigent“ Volker Schwarz von der Agentur Feuerwerkerakademie. Erste und wichtigste Lektion für die Pyro-Laien: Es werden keine silvesterartigen Raketen verschossen, sondern hunderte Kilogramm Schwarzpulver in „Bomben“. Raketen verlieren Stäbe. „Und so einen Stab-Regen, den möchten Sie nicht erleben“, so Schwarz.

Die Sanitäter behandelten nur ein paar Besucher mit Kreislaufproblemen. Und die Sicherheitsleute mussten nur ihren Taschenkontrolljob am Einlass erledigen.

Von Ricarda Nowak

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