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Ohne Pogida gegen Pogida

Toleranzdemo in Potsdam Ohne Pogida gegen Pogida

Aus Sicherheitsgründen ist die für Mittwochabend auf dem Bassinplatz geplante Pogida-Kundgebung vergangene Woche abgesagt worden. Trotzdem ist am Abend gegen die fremdenfeindliche Pegida-Bewegung demonstriert worden. In der nächsten Woche soll es wieder eine Pogida-Demo geben.

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Die Band „Ernstgemeint“ spielte beim Toleranzabend auf.

Quelle: Christel Köster

Innenstadt. Rund 100 Potsdamer kamen am Mittwochabend auf den Bassinplatz, um ohne Pogida gegen Pogida und für Toleranz zu demonstrieren. Der Stadtjugendring hatte die Veranstaltung initiiert. Motto: „Mach den Schnabel auf: Der Bassi bleibt bunt.“

Der ursprünglich für den Abend geplante Pogida-Kundgebung war vergangenen Donnerstag aus Sicherheitsgründen abgesagt worden. Es standen nicht genügend Polizisten zur Verfügung. Bei der ersten Pogida-Demo am 11. Januar am Bassinplatz war es zu Ausschreitungen gekommen.

Die nächste Pogida-Demo ist für kommenden Mittwoch um 18.30 Uhr angemeldet und soll wie der dritte „Abendspaziergang“ vor fünf Wochen am Hauptbahnhof starten und dann über die Lange Brücke zum Filmmuseum und zurück führen. Die Pogida-Anhänger passieren damit auch das Stadtschloss, wo an jedem Tag Landtagssitzung ist und Parlamentspräsidentin Britta Stark (SPD) um 19 Uhr den Parlamentarischen Abend des Ostdeutschen Sparkassenverbandes eröffnet.

Die Liveticker zu den Demo-Abenden

Demoabend vom 24. Februar: Pogida bald nur noch alle zwei Wochen

Demoabend vom 17. Februar: Sitzblockade bremst Pegida in Potsdam aus

Demoabend vom 10. Februar: Pogida im Regen „spazieren“ gelassen

Demoabend vom 3. Februar: Der Demo-Liveticker zum Nachlesen

Demoabend vom 27. Januar: Der Demo-Liveticker zum Nachlesen

Demoabend vom 20. Januar: So war die Pegida-Demo in Potsdam

Demoabend vom 11. Januar: Krawalle in Potsdam nach Pegida-Demo

Bislang sind drei Gegendemonstrationen angemeldet. Neben dem Bündnis „Potsdam bekennt Farbe“ wollen auch die Vereine SV Concordia Nowawes und SV Babelsberg 03 gemeinsam gegen Rassismus demonstrieren. Der Bundestagsabgeordnete Norbert Müller (Linke), der wie berichtet Anzeige gegen die Pogida-Organisatoren Christian Müller und Daniela Weirich wegen des Verdachts der Volksverhetzung erstattet hat, ruft zur Kundgebung „Refugees welcome“ auf – und zwar an der Ecke Babelsberger Straße/Lange Brücke, so dass für Pogida der Weg bis zum Landtag blockiert wäre. Die Polizei plant, wieder mit Großaufgebot vor Ort zu sein.

Von Marion Kaufmann

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30 Pogida-Anhänger, 500 Gegendemonstranten

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