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Potsdam Oldtimer-Freunde starten in Potsdam
Lokales Potsdam Oldtimer-Freunde starten in Potsdam
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10:20 11.08.2014
Marion und Siegfried Reinsch aus Babelsberg gingen mit ihrem Mercedes 450 SL auf Spazierfahrt. Quelle: Christel Köster
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Potsdam

Sie tragen ein „H“ auf dem Kennzeichen, haben das Steuer rechts oder noch nicht mal ein Verdeck: Mit Autos aus den 1960er Jahren sind Oldtimer-Freunde am Wochenende durch Brandenburg gefahren. Los ging es am Samstagmorgen im Innenhof des Neuen Marktes am Kutschstall.

Schmuckstücke auf der Straße: Oldtimer-Freunde sind am Wochenende 9./10. August durch Brandenburg gefahren. Los ging es am Samstagmorgen in Potsdam.

Der Potsdamer Hans P. Rheinheimer war mit seinem Porsche 356 B Coupé dabei. Der Sportwagen ist für ihn mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. „Da fühlt man sich sofort in die Jugendzeit zurückversetzt“, sagt er. Vor ein paar Jahren hat er sich das zugelegt, wovon er schon als junger Mann geträumt hat. „Damals konnte ich mir so ein Auto aber wirklich nicht leisten“, sagt er. Jetzt sei der alte Porsche nicht mehr ganz so teuer gewesen, zuverlässig ist er aber trotzdem noch: „Er fährt und fährt und fährt.“

Rausgeputzt zeigten sich die 60 alten Wagen in der Morgensonne. Außen poliert ist auch der Rover 100 von Knud Wolffram. Innen ist dem englischen Auto aber durchaus das Alter anzusehen. „Gerade das Holz an den Armaturen oder in der Türverkleidung kann schon etwas Patina haben“, findet er.

Nach und nach gingen die Oldtimer auf die Strecke, die Fahrer und Beifahrer der Cabrios häufig ganz stilecht mit Hüten bedeckt. Constanze Schott aus Petershagen (Märkisch-Oderland) hat sich nicht nur die Haare zum Dutt gebunden, sondern auch noch eine Lederkappe aufgesetzt. „Das gehört dazu, außerdem fliegen sonst die Haare viel zu sehr“, sagt sie. Ihr Bugatti Replika hat noch nicht mal eine Vorrichtung für ein Verdeck. Zum Einsteigen gibt es dafür einen Tritt neben dem Reifen.

Nach dem Start in Potsdam führte die Strecke über Jüterbog (Teltow-Fläming) und Wittenberg bis nach Dessau-Roßlau (beides Sachsen-Anhalt). „Es geht nicht um die Schnelligkeit. Wir wollen ganz entspannt die Landschaft genießen“, sagt Organisator Frank Peppel. Navigationsgeräte sind in den alten Autos natürlich auch nicht stilecht. Stattdessen führte eine schriftliche Anleitung die Teilnehmer über die Landstraßen.

Autofahren und Zeichnen – diese beiden Hobbys verbindet Julia Romana Ehlert auch auf dieser Ausfahrt. Ihr Vater restauriert alte BMW-Motoren, seit ihrer Kindheit ist sie von Oldtimern umgeben. Nun fährt sie selbst mit und zeichnet anschließend die historischen Autos der anderen Teilnehmer. In Collagen aus Öl- oder Acrylmalerei stellt sie auch die Entwicklung während einer Restauration dar. In Aquarellen malt sie eine originalgetreue Abbildung des Wagens. „In Auftragsarbeiten achte ich natürlich auf die ganz eigenen Besonderheiten eines Autos, wie etwa die Felgen oder das Nummernschild“, sagt sie.

Von Lisa Rogge

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