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Ordnungsamt kontrolliert Abfall auf Biomüll

Eigenkompostierer in Potsdam im Visier Ordnungsamt kontrolliert Abfall auf Biomüll

Inzwischen müssen biologische Küchen- und Gartenabfälle in der Biotonne entsorgt werden. Eine Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang der Tonne ist möglich, wenn die Bioabfälle vom Erzeuger oder Besitzer selbst kompostiert werden. Tausende haben dies angemeldet, bei Hunderten kam das Ordnungsamt vorbei und hat sich den Müll mal genauer angeschaut..

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Quelle: dpa

Potsdam. Nach der flächendeckenden Einführung der Biotonne zum Jahreswechsel hat das Ordnungsamt den Müll von 800 Grundstücken kontrolliert, deren Nutzer als sogenannte Eigenkompostierer eine Ausnahmeregelung in Anspruch nehmen. Das hat die Verwaltung in ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage der Fraktion Die Andere mitgeteilt. Bei diesen Kontrollen wurden die Restabfallbehälter auf Bioabfälle untersucht, die dort laut Abfallentsorgungssatzung nicht hinein dürfen.

Nach Angaben der Verwaltung wurde für rund 6300 Grundstücke im Stadtgebiet eine Eigenkompostierung angemeldet. Bei 20 Prozent der bisher kontrollierten Eigenkompostierer wurden Bioabfälle im Restmüll entdeckt. Den Ertappten sei zunächst ein gelbes Informationsblatt mit einem Hinweis auf ihr Fehlverhalten in den Briefkasten gesteckt worden.

Das Entsorgen von Bioabfällen über den Restabfallbehälter stelle eine Ordnungswidrigkeit dar und könne bei Wiederholung zum Widerruf der erteilten Ausnahmegenehmigung führen. Entsprechende Nachkontrollen seien geplant. Eigenkompostierer die feststellen, dass sie die Verwertung ihrer Bioabfälle nicht vollständig selbst realisieren können, können nach Mitteilung der Stadt jederzeit eine Biotonne beim Bereich Abfallentsorgung anmelden.

Die Außendienstmitarbeiter der Ordnungsamtes sind seit April im Einsatz und kontrollieren stichprobenartig die Restabfälle der angemeldeten Eigenkompostierer. Zusätzliches Personal ist dafür laut Stadt aber nicht erforderlich: „Die Kontrollen werden von Mitarbeitern des Ordnungsamtes und des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers im Rahmen der regulären Aufgaben durchgeführt“, heißt es in der Antwort auf die kleine Anfrage der Anderen.

Von Volker Oelschläger

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