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Ortsteil bekommt neuen Hort

Potsdam-Eiche Ortsteil bekommt neuen Hort

Frohe Botschaft für Eltern und Kinder in Eiche: Die Stadt und das Oberlinhaus haben ihren Streit über einen Hortneubau in dem Potsdamer Ortsteil beigelegt.

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In Eiche fehlen Plätze für die Nachmittagsbetreuung.

Quelle: dpa

Eiche. Zum Schuljahr 2018/19 soll Eiche den lange ersehnten neuen Hort bekommen: Die Landeshauptstadt und das Oberlinhaus als Träger haben sich am Freitag nach fast dreijährigem Streit auf den Bau geeinigt. 95 Hortplätze sollen in dem Ortsteil künftig zur Verfügung stehen. „Für die Eltern und deren Kinder im Grundschulalter ist das ein tolle Nachricht“, sagte Sozialdezernent Mike Schubert (SPD). Die gegenwärtige Doppelnutzung des Hortes im Gebäude der Ludwig-Renn-Grundschule biete keine optimalen Bedingungen für eine Betreuung der Kinder vor und nach der Schule.

Oberlinhaus und Stadt waren im Clinch über die Refinanzierung des Neubaus. Strittig war, welche Baukosten angerechnet werden können. Die neue Kita-Finanzierungsrichtline, die nach zähem Streit mit allen freien Trägern ausgehandelt wurde, sei die Grundlage für den nun gefundenen Kompromiss, so Schubert. In Eiche war es unter anderem darum gegangen, wie das Grundstück, auf dem der Hort errichtet werden soll, bewertet wird. Das kirchliche Grundstück liegt in einem schwierig zu bebauenden Feuchtgebiet unweit des Weltkulturerbes. Das fand nun Berücksichtigung: Die Stadt erstattet dem Oberlinhaus höhere Baukosten.

Nach Eingang der Baugenehmigung sollen die Arbeiten unverzüglich starten, erklärte An­dreas Koch, Kaufmännischer Vorstand im Oberlinhaus. Mit dem Neubau würden nicht nur dringend benötigte Hortplätze geschaffen, sondern auch „ein Platz für die Begegnung von Familien und Bürgern in Eiche“.

Auch Eiches Ortsvorsteher Friedrich Winskowski ist froh, dass endlich eine Lösung für das Hortproblem gefunden wurde. Seit 2014 hatte der Ortsbeirat die Hortsituation immer wieder in seinen Sitzungen thematisiert. Der Hort wurde zum Politikum, weil das Oberlinhaus vom Bürgertreff Eiche genutzte Räume kündigen wollte, um dort zusätzliche Betreuungsplätze zu schaffen. Der Treff blieb dann erhalten.

Stadt, Schule und Hort loteten nun aus, wie die Hortbetreuung bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes sichergestellt werden kann, so Mike Schubert.

Von Marion Kaufmann

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