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Potsdam Parkschein per Handy ab sofort möglich
Lokales Potsdam Parkschein per Handy ab sofort möglich
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00:17 23.06.2016
Reik Becker, im Rathaus für Verkehr zuständig, präsentiert das Handyparken. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Das Kramen nach Kleingeld hat ein Ende: Autofahrer in Potsdam können ihre Parkgebühren ab sofort auch bargeldlos per Mobiltelefon bezahlen. Den neuen Service haben Reik Becker, Bereichsleiter Verkehr und Technik der Landeshauptstadt, und Projektleiter Heiko Schenck am Montag gemeinsam mit Philipp Zimmermann von der Initiative Smartparking vorgestellt. Potsdam hat sich als erste Stadt in Brandenburg für ein Modell entschieden, das gleichzeitig mehreren Anbietern den Service ermöglicht.

Wer in einer der kostenpflichtigen Zonen parkt, muss damit nicht mehr am Automaten Geld einwerfen und einen Parkschein ziehen, sondern kann bequem per Mobiltelefon den Parkschein bezahlen. Per App, Anruf oder SMS wird bezahlt. „In puncto Parkzeit muss man sich dann nicht mehr, wie bisher am Parkscheinautomaten, im Vorfeld festlegen, wie lange man parkt. Der Autofahrer kann ganz nach Bedarf den Parkvorgang mit seinem Mobiltelefon stoppen oder verlängern“, sagt Heiko Schenck, Projektleiter Handyparken. Legitimiert wird das Parken mit einer Plakette in der Windschutzscheibe. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollieren per Mobiltelefon, ob der Autofahrer derzeit bei einem der Betreiber als Parker eingeloggt ist.

Aufkleber an allen Potsdamer Parkscheinautomaten informieren über die verfügbaren Betreiber. Derzeit sind Easypark, Mobile City, TraviPay und Travicpass in Potsdam verfügbar, mit Yellowbrick und Parkfoxx könnten in den nächsten Wochen zwei weitere Anbieter folgen. Für jede Parkzone gilt ein sechsstelliger Nummerncode, der in Potsdam immer mit den Ziffern 144 (wie die Postleitzahl) beginnt und sich in den zweiten drei Ziffern je nach Parkzone unterscheidet.

Die Kosten je Parkzone entsprechen den Preisen am Automaten zuzüglich einer Servicegebühr abhängig vom Betreiber. Die Betreiber rechnen die Parkkosten dann bei der Stadt ab.

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Von Jan Bosschaart

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