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Pläne für Freibad in Krampnitz

Ortsbeirat Fahrland will Wasserzugang Pläne für Freibad in Krampnitz

Bisher hat die Stadt Potsdam ein Freibad für das geplante Wohnviertel auf dem alten Krampnitzer Kasernengelände ausgeschlossen. Der schlammige, flache und verkrautete Krampnitzsee sei dafür nicht geeignet. Der zuständige Ortsbeirat Fahrland wollte das nicht hinnehmen und forderte weitere Prüfungen. Nun liegen erste Ergebnisse vor.

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Präsentation der Wettbewerbsergebnisse für Krampnitz im Sommer.

Quelle: Jacqueline Schulz

Potsdam/Krampnitz. Potsdams Stadtverwaltung prüft nun doch die Einrichtung eines Freibades für das geplante Wohngebiet auf dem früheren Krampnitzer Kasernengelände. Die Seeufer im Ortsteil Fahrland wiesen „bisher keine derart erhöhte Nutzungsfrequenz von Badenden auf, dass hier zum gegenwärtigen Zeitpunkt besondere Bewirtschaftungsmaßnahmen vorzunehmen wären“, heißt es in der Stellungnahme der Verwaltung, in der jedoch künftiger Bedarf erkannt wird: „Die Badenutzung am Krampnitzsee dürfte sich erst im Zusammenhang ,mit der Entwicklungsmaßnahme ,Kaserne Krampnitz’ deutlich erhöhen.“

Die Bedarfsermittlung könnte sogar zur Einrichtung einer regulären Badestelle führen. In der Stellungnahme heißt es: „Wo an Uferabschnitten mit einer großen Anzahl von Badenden gerechnet wird, ist nach der Brandenburgischen Badegewässerverordnung die offizielle Registrierung sowie eine angemessene Bewirtschaftung und Überwachung von Badestellen vorzusehen.“

Mit der Stellungnahme reagiert die Verwaltung auf einen im September verabschiedeten Beschluss des Ortsbeirates Fahrland, nach dem die Stadt prüfen sollte, „wo im Ortsteil Fahrland am Fahrländer und am Krampnitzsee eine Badestelle eingerichtet werden kann“. Zur Begründung hieß es, dass „bei den Planungen für den Uferbereich des Krampnitzsees ... bisher nur auf die Nutzung für Bootssport orientiert“ werde. Dies werde „bei den meisten der erwarteten Neu-Bürger, die sich in einer ,Wohnlage zwischen zwei Seen’ ansiedeln, auf wenig Gegenliebe stoßen“. Schließlich wolle man „doch nicht nur auf, sondern auch im Wasser Erholung suchen“.

Der Prüfauftrag des Ortsbeirats ist auch eine Reaktion auf die im Sommer vorgestellten Ergebnisse eines Wettbewerbs zur Eingangsgestaltung des künftigen Stadtteils. Demnach soll das Viertel zwar einen möglicherweise mondänen Bootsanleger, aber keine Badestelle bekommen. Der schlammige, flache und verkrautete Krampnitzsee sei selbst für wilden Badebetrieb ungeeignet, erklärte Krampnitz-Projektkoordinator Hubert Lakenbrink. Ersatzweise empfahl eines der Planungsteams ein Badeschiff nach Berlin-Treptower Vorbild.

Von Volker Oelschläger

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