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Potsdam Pläne für zentrale Sammelstelle
Lokales Potsdam Pläne für zentrale Sammelstelle
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02:17 08.10.2015
Der Syrer Ali Karakshe in der Kleider- und Spendenkammer der Erstaufnahmestelle Heinrich-Mann-Allee. Mittelfristig sollen alle Sachspenden in Potsdam über ein Zentrallager verwaltet werden. Quelle: Claudia Jonov
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Potsdam

Die Stadtverwaltung bereitet eine zentrale Sammelstelle für Sachspenden zur Unterstützung von Flüchtlingen vor. Durch diese Einrichtung könne ein Bestand von Hilfsgütern aufgebaut werden, mit dem kurzfristig neu ankommende Menschen mit zusätzlichen Utensilien ausgestattet werden können, heißt es in einer der MAZ vorliegenden Mitteilung der Verwaltung für die Stadtverordneten, die am Mittwoch ins Plenum eingebracht werden soll. Insbesondere angesichts der bevorstehenden Wintermonate und mit Blick auf die weiter steigende Zahl an Flüchtlingen sei die Stadt sehr an der Einrichtung einer zentralen Sammelstelle interessiert.

In dieser Einrichtung sollen eingehende Sachspenden sortiert, gelagert und dann bedarfsgerecht eingesetzt werden. Vermeiden will man damit, dass Spender wegen fehlender Lagermöglichkeiten abgewiesen werden müssen.

Für die Organisation der zentralen Sammelstelle sei geplant, Flüchtlinge als ehrenamtliche Helfer einzusetzen. Zur Finanzierung der Betriebs- und Personalkosten sowie zur personellen Absicherung würden Möglichkeiten der Arbeitsmarktförderung, die Unterstützung durch den Bundesfreiwilligendienst und Gemeinnützige zusätzliche Arbeit geprüft. Die Koordinierung des Projektes werde in enger Zusammenarbeit mit der Servicestelle Tolerantes und Sicheres Potsdam erfolgen.

Die Einrichtung einer Sammelstelle in den Gemeinschaftsunterkünften sei aufgrund der räumlichen Auslastung und fehlender Lagermöglichkeiten nicht möglich. Wo die zentrale Sammelstelle untergebracht werden kann, ist noch unklar. Die Verwaltung suche noch geeignete, zentral gelegene und mit dem Öffentlichen Personennahverkehr gut erreichbare Räume. Für die Novembersitzung der Stadtverordneten ist der nächste Bericht angekündigt.

Die Prüfungen erfolgen im Auftrag der Stadtverordneten. Die Linken hatten Anfang September beantragt, dass die Stadt ein geeignetes Objekt zur Verfügung stellt und „Vorstellungen für die personelle Absicherung“ entwickelt. Auf Antrag der CDU wurde der Antrag in einen Prüfauftrag umgewandelt und dann bei zahlreichen Gegenstimmen mit Stimmenmehrheit angenommen.

Von Volker Oelschläger

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