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Platz für Flüchtlinge in Potsdam beschlossen

Gebäude in der Berliner Straße Platz für Flüchtlinge in Potsdam beschlossen

Bis zu 170 Flüchtlinge werden in Potsdam zukünftig ein festes Dach über dem Kopf haben: Die Stadtverordneten haben am frühen Mittwochabend der Anmietung zweier Gebäude in der Berliner Vorstadt zugestimmt.

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Quelle: Christel Köster

Potsdam. Die Stadtverordneten im Hauptausschuss der Landeshauptstadt Potsdam haben der Anmietung von Häusern für Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge zugestimmt. Demnach wird die Stadtverwaltung zwei Häuser in der Berliner Vorstadt für fünf beziehungsweise zehn Jahre anmieten, um Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten unterzubringen. Die Gebäude befinden sich in der Berliner Straße 79 sowie 139 und stehen derzeit leer. Dort können insgesamt bis zu 170 Flüchtlinge untergebracht werden.

Im Oktober erwartet die Stadt weitere Flüchtlinge, die dann in der noblen Berliner Vorstadt untergebracht werden sollen. Das ist bereits seit Anfang September klar. Am frühen Mittwochabend ( siehe : Liveticker) informierte Elona Müller-Preinesberger, die Beigeordnete für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung, interessierte Anwohner über die Unterbringung der Flüchtlinge.

Insgesamt 1600 Flüchtlinge erwartet

In diesem Jahr soll Potsdam insgesamt 1600 Flüchtlinge aufnehmen, etwa 850 werden bis Ende des Jahres noch erwartet.

Aus dieser Notsituation heraus werden weitere Unterbringungsvarianten vorbereitet, teilte die Stadt mit. Es sei beabsichtigt, acht Leichtbauhallen in verschiedenen Stadtgebieten aufzustellen. Es gibt jedoch noch keine bestätigten Standorte, alle Grundstücke ( siehe : „Freiland“ gegen Container auf dem Gelände) dafür werden derzeit geprüft. In einer Leichtbauhalle, die zwölf Meter breit und 30 Meter lang ist, sollen etwa

40 Menschen leben. Es stehen ein Gemeinschaftsbereich sowie mehrere separate Räume mit Fenstern zur Verfügung. Toiletten und Waschräume sind vorhanden. Die Wände sind isoliert, die Unterkunft ist somit winterfest.

Von MAZonline

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