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Pöbelei im Bus – auch Polizei zuerst machtlos

Potsdam Pöbelei im Bus – auch Polizei zuerst machtlos

Weil zwei Männer in einem Potsdamer Nachtbus pöbelten, rief die Busfahrerin die Polizei. Aber auch die Beamten konnten die Männer nicht ohne Weiteres aus dem Bus herausholen – erst mit einfacher Gewalt.

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Die Männer mussten einen Nachtbus in Potsdam verlassen.

Quelle: Symbolbild (Thomas Wachs)

Potsdam. Eine 41 Jahre alte Busfahrerin einer Potsdamer Nachtbuslinie forderte in den frühen Dienstagmorgenstunden zwei angetrunkene Fahrgäste auf, sich zu benehmen oder den Bus zu verlassen. Die beiden Fahrgäste hatten die Fahrerin bepöbelt.

Die Männer ließen sich aber nicht beeindrucken, blieben im Bus und wurden zunehmend aggressiver. Sie fingen an, die Busfahrerin zu beleidigen und drohten ihr sogar. Daraufhin stoppte sie den Bus an der Haltestelle „Platz der Einheit“ und informierte die Polizei.

Männer widersetzen sich auch der Polizei

Aber auch auf Aufforderung der Beamten wollten die beiden 33 Jahre alten Männer den Bus nicht verlassen. Aufgrund der starken Alkoholisierung sollten sie zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam gebracht werden. Dazu mussten die Beamten einfache körperliche Gewalt anwenden, da die Männer nicht freiwillig aus dem Bus aussteigen wollten. Die Männer wehrten sich, unter anderen indem einer der beiden seinen Ellenbogen in den Rumpf eines Beamten stieß, der andere mit Füßen nach den Polizisten trat. Die Männer mussten in weiterer Folge auf den Boden gedrückt und mit Handschellen fixiert werden, bevor sie ins Polizeigewahrsam gebracht werden konnten.

Ermittlungen wegen mehrerer Vergehen

Sowohl die Beamten als auch die Männer blieben unverletzt. Im Gewahrsam wurden die Personen durchsucht. Dabei fanden die Beamten eine Zigarettenschachtel, in der sich eine Tüte mit etwa 19 Gramm Betäubungsmittel (nach ersten Erkenntnissen einem Cannabisprodukt) befand. Die Tüte wurde sichergestellt. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Von MAZonline

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