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Pogida-Demo am Mittwoch abgesagt

Sicherheitsbedenken Pogida-Demo am Mittwoch abgesagt

Ein Hin und Her bei der Pogida: Die für kommenden Mittwoch angekündigte Demonstration mit Start auf dem Potsdamer Bassinplatz ist abgesagt worden. Das melden die Veranstalter auf Facebook. Dennoch: Eine endgültiges Ende der Demonstrationen ist das wohl noch nicht.

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Protest gegen Pogida am Mitwoch in Bornstedt.

Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Die Pogida-Demo am kommenden Mittwoch, 2. März, fällt aus. Das kündigen die Veranstalter auf Facebook an. Man verzichte „aus polizeilicher Sicht und Sicherheitsgründen“, heißt es. Die achte Pegida-Demo war auf dem Bassinplatz geplant, wo auch schon am 11. Januar die erste Veranstaltung abgehalten wurde und es durch Gegendemonstranten zu Ausschreitungen kam. Die nächste Demonstration soll nun offenbar die Woche darauf stattfinden: am Mittwoch, 9. März, am Hauptbahnhof Potsdam, Ausgang Babelsberger Straße.

Die Liveticker zu den Demo-Abenden

Demoabend vom 24. Februar: Pogida bald nur noch alle zwei Wochen

Demoabend vom 17. Februar: Sitzblockade bremst Pegida in Potsdam aus

Demoabend vom 10. Februar: Pogida im Regen „spazieren“ gelassen

Demoabend vom 3. Februar: Der Demo-Liveticker zum Nachlesen

Demoabend vom 27. Januar: Der Demo-Liveticker zum Nachlesen

Demoabend vom 20. Januar: So war die Pegida-Demo in Potsdam

Demoabend vom 11. Januar: Krawalle in Potsdam nach Pegida-Demo

Ein Grund für die Absage sollen Sicherheitsbedenken der Polizei sein. Am Mittwoch finden mehrere Fußballspiele statt. Hertha BSC empfängt Eintracht Frankfurt, Energie Cottbus spielt gegen Erzgebirge Aue. Weil diese Spiele abgesichert werden müssen, könne die Polizei nicht ausreichend Personal für die Demos in Potsdam zur Verfügung stellen.

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24. Februar 2016: Drei Gegendemonstrationen haben sich der Pogida-Versammlung in Potsdam Bornstedt in den Weg gestellt. Wer zur Protestveranstaltung gegen Pogida wollte, musste aber zuerst durch eine Leibesvisitation. Es war möglicherweise der vorerst letzte Pegida-Abend, den Christian Müller angemeldet hat. Wir zeigen die besten Bilder.

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Wie weiter mit Pogida?

Wie es mit Pogida weitergeht, ist nach wie vor offen. Am Donnerstag relativierte Anmelder Christian Müller bereits seine Aussage vom Vortag, dass die Abendspaziergänge künftig nicht mehr wöchentlich, sondern nur noch alle 14 Tage stattfinden sollen. Es sei noch nichts entschieden. Offen ist auch, ob es künftig beim Mittwoch als Demo-Tag bleibt. Wer künftig als Anmelder der Pogida-Demos fungiert ist ebenfalls noch offen. Der mehrfach vorbestrafte und zu einem Jahr Gefängnis verurteilte Müller hatte angekündigt, sich zurückziehen zu wollen. Müllers Platz könnte eventuell der Anmelder des Leipziger Pegida-Ablegers Legida, Markus Johnke, einnehmen.

 

Krämer: Pogida hat „kapituliert“

Am Donnerstag herrschte noch Freude in der Stadtverwaltung Potsdam über die am Vortag angekündigte Halbierung der Pogida-Auftritte. „Pogida hat vorerst vor der Potsdamer Stadtgesellschaft kapituliert“, lobte der Linken-Kreisvorsitzende Sascha Krämer: „Ein Riesenerfolg der Potsdamer.“ Potsdam habe bewiesen: „Hier ist kein Platz für Rassisten. Aber wir müssen wachsam bleiben.“

Die Landeshauptstadt habe am Mittwochabend erneut ein „kräftiges und deutliches Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz“ gesetzt, erklärte die Stadt. Mehr als 1000 Menschen hätten „lautstark und friedlich“ gegen den siebten Aufmarsch der „Rechtsextremen“ der Potsdamer Pegida-Bewegung in diesem Jahr demonstriert, sagte Bürgermeister und Finanzdezernent Burkhard Exner (SPD).

Lesen Sie auch:

Wechsel bei der Pogida-Demoleitung

MAZ-Liveticker vom Demo-Abend am 24. Februar

Von MAZonline und Rainer Schüler

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