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Pogida-Demo am Mittwoch angekündigt

Kundgebung angemeldet Pogida-Demo am Mittwoch angekündigt

Großes Polizeiaufgebot, Verkehrsbehinderungen, Staus: Dieses Bild dürfte sich Potsdam am Mittwochabend wieder bieten. Pogida hat nach mehreren Wochen Pause den 11. Abendspaziergang angemeldet. Auch der Gegenprotest formiert sich wieder.

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Großes Polizeiaufgebot bei der Pogida-Demo am 7. April

Quelle: Gartenschläger

Potsdam. Potsdam kommt nicht zur Ruhe: Nach mehreren Wochen Pause will Pogida nun diesen Mittwoch wieder auf die Straße gehen. Staus und Verkehrsbehinderungen sind damit programmiert. Auf der Facebook-Seite der Gruppierung wird für 18.30 Uhr der 11. „Abendspaziergang“ angekündigt. Start soll wieder am Hauptbahnhof, Ausgang Babelsberger Straße sein. Die Demonstration sei angemeldet worden, bestätigte ein Polizeisprecher am Montag. Ursprünglich war damit gerechnet worden, dass Pogida bereits am Dienstag einen neuen Veranstaltungsversuch startet.

Gegendemonstrationen zu erwarten

In den sozialen Netzwerken formiert sich wieder Gegenprotest gegen Pogida, die künftig unter dem Namen „Potsdam wehrt sich“ auftreten will. Montagmittag waren laut Polizei aber noch keine Gegendemonstrationen offiziell angemeldet. Bei den vorangegangenen Pogida-Kundgebungen hatte das Toleranzbündnis „Potsdam bekennt Farbe“ unter Vorsitz von Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) zum Gegenprotest aufgerufen. Auch am Mittwoch werde das Bündnis wieder gegen Pogida demonstrieren, so Stadtsprecher Stefan Schulz. Der genaue Ort steht noch nicht fest, angestrebt ist der Lustgarten, möglichst auf Seite des Filmmuseums. „Wir werden unseren Protest lautstark und kreativ zum Ausdruck bringen und den Rechten zeigen, dass sie in Potsdam nicht willkommen sind“, so Schulz.

Auch die Linke sowie die Fußballvereine Babelsberg 03 und Concordia Nowawes waren in der Vergangenheit gegen Pogida auf die Straße gegangen. „Die Potsdamer Zivilgesellschaft wird Pogida wieder mit lautem, buntem und friedlichem Protest entgegen treten und ihnen klar machen: Potsdam ist eine weltoffene, tolerante, bunte und solidarische Stadt“, kündigte Linken-Kreischef Sascha Krämer am Montag an.

Von Marion Kaufmann

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