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Potsdam Pogida-Termine bis Mitte März stehen fest
Lokales Potsdam Pogida-Termine bis Mitte März stehen fest
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18:55 12.02.2016
Polizeisperre vor der Gegendemo, die am Mittwochabend vom Schlaatz aus zur Umzugsroute der Pegida im Industriegebiet Drewitz gekommen war Quelle: dpa
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Potsdam

Die Potsdamer Pegida hat ihre nächsten Kundgebungen bis Mitte März geplant.

Organisator Christian Müller bestätigte der MAZ, dass der nächste Umzug am kommenden Mittwoch, dem 17. Februar, durch Babelsberg führt, knapp drei Kilometer vom Bahnhof Medienstadt über die Großbeerenstraße zum S-Bahnhof Babelsberg im Zentrum des Stadtteils. Los geht es wieder um 18.30 Uhr, der Zeit für alle Demonstrationen der Pegida, die sich selbst in Potsdam Pogida nennt. Nach MAZ-Informationen formieren sich sieben Gegendemonstrationen. Der Fußballclub SV Babelsberg 03 forderte seine Fans am Freitagabend auf, sich nächsten Mittwoch um 18 Uhr zu einer Protestkundgebung am Stadion zu treffen.

Am 24. Februar dann ist das Bornstedter Feld dran; Start ist in der Kirschallee.

Zum Bassinplatz, der die ersten beiden Male der Schauplatz der Demonstration und der Gegendemonstration und beim ersten Mal der Randale beim Abmarsch war, kehrt man am 2. März zurück.

Am 5. März, einem Sonnabend, tritt die Potsdamer Pegida bei einer Schwesterveranstaltung in Cottbus auf.

Und am 9. März geht es vom Bahnhof Potsdam-Rehbrücke aus auf den Weg durch die Waldstadt und dort durch die Straße Zum Teufelssee.

Beschwerde der Islamgegner gegen die Polizei

Müller hat wegen der Kundgebung vom Mittwoch dieser Woche offenbar Beschwerde bei der Polizei erhoben, weil sie angeblich rund 100 Anhänger nicht mehr von der Potsdamer Seite aus über die Eisenbahn-Fußgängerbrücke zur Rehbrücker Seite und der dortigen Pegida-Versammlung durchgelassen hat. „Ich hatte wie immer 200 bis 300 Teilnehmer angemeldet“, sagt Müller: „Die hundert hätten also kommen dürfen.“ Die Polizei prüfte den Vorwurf am Freitagnachmittag noch.

Der ausrangierte, gepanzerte Geldtransporter, den Müller demnächst als Lautsprecherwagen einsetzen will, kostet die Potsdamer Pegida rund 3000 Euro. Dafür wird gesammelt. Mit einer Spendenbüchse kamen am Mittwoch 100 Euro zusammen, bei der Schlaatz-Demo in der Woche davor 150. Er selber suche nicht Schutz in dem Fahrzeug, sondern werde weiter nebenher laufen, sagte Müller. Der Wagen sei nur zum Schutz der Tontechnik da.

Pegida bleibt hart im Foto-Streit mit der Schlösserstiftung

Wegen des Streits mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) Berlin-Brandenburg um die Verwendung von Sanssouci-Fotos auf der Facebook-Seite von „Pogida“ will Müller notfalls vor Gericht ziehen. Die SPSG hatte ihm eine Unterlassungsaufforderung zugestellt und gefordert, Bilder von Sehenswürdigkeiten der Stiftung nicht für politische Zwecke zu nutzen. Verboten ist das nach Müllers Darstellung aber nur bei einer gewerblichen Verwendung der Bilder: „Ich verkaufe die nicht und mache damit keine Postkarten“, sagt er: „Das sind meine privaten Fotos. Mein Anwalt sagt, ich darf sie für Pogida nutzen.“ Facebook habe die Bilder auf Intervention der Stiftung von der Pogida-Seite gelöscht. Tatsächlich war das nächtlich erleuchtete Schloss am Freitagmittag durch eine Nachtansicht des Berliner Reichstagsgebäude ersetzt.

Von Rainer Schüler

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