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Pogida demonstriert erneut in Potsdam

Treffpunkt Glienicker Brücke Pogida demonstriert erneut in Potsdam

Sie tun es wieder: Am Dienstag, 22. März 2016, will Pogida erneut einen sogenannten Abendspaziergang durchführen. Treffpunkt wird die Glienicker Brücke genannt. Wieder wird eine Verkehrsader lahm gelegt. Gegenveranstaltungen sind bereits angemeldet.

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Auch das Bündnis „Potsdam bekennt Farbe“ wird am 22. März 2016 wieder auf der Straße sein.

Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Nach einer Woche Pause will Pogida erneut in Potsdam demonstrieren. Über Facebook wurde für Dienstag, 22. März 2016, erneut ein sogenannter „Abendspaziergang“ angekündigt.

Laut der Ankündigung will man sich gegen 18:30 Uhr an der Glienicker Brücke treffen. Die Demonstration, das wurde offiziell gegenüber MAZonline bestätigt, wird die Berliner Straße langführen. Drei Gegenveranstaltungen sind bisher angemeldet.

Pogida fürchtet um die Heimat

Auf Facebook schreibt Anmelder Christian Müller zu der geplanten Demonstration, dass man den „Protest auf die Straße bringen“ muss. Man solle seine Stimme gegen die aktuelle Asylpolitik erheben und daher „der Stimme ein Gesicht geben“. Müller fürchtet, dass die „aktuelle Asylpolitik“ die deutschen und europäischen Werte zerstört. Er fürchtet gar um seine Freiheit. In dem Aufruf heißt es: „Wir verlieren unsere Heimat Stück für Stück, Als würde aus einem modrigen Dorftümpel ein stürmischer Ozean werden, der alles in sich verschlingt“ [sic]. Das Motto der Veranstaltung lautet: „Abendspaziergang für den Erhalt unserer Heimat“.

Pogida-Zulauf trocknet aus

Seit Anfang Januar versammeln sich die Rechtspopulisten regelmäßig in der Landeshauptstadt, um vor allem gegen die „Islamisierung des Abendlandes“ zu protestieren.

Zwei Mal scheiterten sie mit ihrem Vorhaben durch die Stadt zu spazieren, erst bei der dritten Demonstration machten sie die ersten Schritte: ein Mal Lange Brücke hin und zurück.

Seitdem kamen jedoch immer weniger Teilnehmer zu den „Abendspaziergängen“ – nur die Zahl der Gegendemonstranten blieb stetig hoch. Der Widerstand war teilweise so groß, dass die Pogida-Demonstranten ihre geplante Route nicht bis zum Ende gehen konnten.

Bei der letzten Pogida-Veranstaltung am Hauptbahnhof Potsdam, folgten dem Aufruf keine 100 Menschen. Ihnen gegenüber standen wiederholt Hunderte – und zwei Fahrräder.

Dieses Mal also an der geschichtsträchtigen Glienicker Brücke. Massiver Widerstand ist wahrscheinlich und vermutlich auch wieder ein Verkehrschaos.

Das letzte Mal gesperrt war die Brücke übrigens, als Hollywood zu Gast war.

Von MAZonline

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