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Sitzblockade bremst Pegida in Potsdam aus

MAZ-Liveticker zum Nachlesen Sitzblockade bremst Pegida in Potsdam aus

Die fremdenfeindliche Pegida-Bewegung hat ihren Abendspaziergang durch Potsdam Babelsberg vorzeitig abbrechen müssen. Eine Sitzblockade verhinderte ein Weiterkommen. Auch Kinder waren beteiligt. Insgesamt waren sieben Gegendemonstrationen angemeldet. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Im Liveticker können Sie den Abend nachlesen.

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Pegida-Gegner bremsen den Abendspaziergang mit einer Sitzblockade aus.

Quelle: Friedrich Bungert

Potsdam. Wie bereits in den vergangenen Wochen auch mussten sich die Potsdamer an diesem Mittwoch aufgrund der Demonstrationen in Babelsberg auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Insgesamt sieben Gegendemonstrationen wurden angemeldet, um sich den Pogida-Islamkritikern in den Weg zu stellen. Die MAZ war mit mehreren Reportern vor Ort. Lesen Sie jetzt im Liveticker nach, warum der Pegida-Abendspaziergang scheiterte, was der Stadt seitens der Islamgegner droht und wie die Gegendemonstrationen verliefen.

+++ 23.05 Uhr +++

Es ist spät. Wir bedanken uns bei allen, die uns heute Abend begleitet haben und verabschieden uns mit einer Zusammenfassung im Video.  Auch morgen lohnt sich ein Blick auf MAZonline, denn dann gibt es eine allgemeine Zusammenfassung und einige Bildergalerien.

+++ 22.58 Uhr +++

Übrigens: Strafverfahren wurden bereits am Abend eingeleitet. Einerseits hatte ein Ordner der Pegida-Anhänger verbotene Quarzhandschuhe dabei. Andererseits fanden die Beamten bei einem Gegendemonstranten ein ebenfalls verbotenes Einhandmesser.

+++ 22.55 Uhr +++

Auch auf den Zwischenfall am Nowawes wird Bezug genommen. Die Beamten bestätigen nun offiziell die Festnahme eines jungen Mannes. Er soll Einsatzkräfte bei der Personalienfeststellung nach einer Beleidigung gegenüber Polizisten behindert haben.

+++ 22.53 Uhr +++

Nach Angaben der Polizei gab es bereits vor dem Beginn der Pegida-Demo Böller- und Flaschenwürfe auf Einsatzkräfte. "Darüber hinaus war versucht worden, Fahrer von Einsatzfahrzeugen sowie die Besatzung des Polizeihubschraubers mittels Laserpointer zu blenden. Eine Beamtin wurde dadurch verletzt", so die Polizei.

+++ 22.45 Uhr +++

Der offzielle Polizeibericht ist gerade eingetroffen.

"Nach Passieren eines Teils der Aufzugsstrecke hatten sich dem „Pogida“-Aufzug etwa 800 Personen, darunter teilweise Familien mit Kindern sowie zahlreiche Senioren, entgegengestellt. Ein bedeutender Teil dieser Personen kam den mehrfachen Aufforderungen der Polizei, die rechtswidrige Blockade zu beenden, nicht nach. Unter diesen Umständen hat der Anmelder der „Pogida“ nach Abstimmung mit dem Polizeiführer seine geplante Aufzugsstrecke verändert und seine Demonstration zum Ausgangspunkt zurück durchgeführt", schreibt die Polizei.

Entsprechende Strafverfahren sollen gegen einige Teilnehmer der Blockaden eingeleitet werden.

+++ 22.30 Uhr +++

Kommt jetzt wirklich ein 7-Tage-Pegida-Marathon? Angekündigt ist er bereits von Christian Müller. Diese Karte hatte er schon einmal gespielt, als die ersten "Spaziergänge" scheiterten. So denkt eine Twitter-Userin darüber:

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+++ 21.45 Uhr +++

Die Polizei wurde vom Nowawes in der vergangenen halben Stunde wieder abgezogen. Es soll auch dort eine Festnahme gegeben haben. Sie wurde uns bisher jedoch nicht offiziell bestätigt.  

+++ 21.35 Uhr +++

Eine Berliner Hundertschaft steht nun noch am Lutherplatz. Eine weitere der Bundespolizei ist noch für eine halbe Stunde am S-Bahnhof Babelsberg vor Ort. So soll der Heimweg der Demonstranten gesichert sein. Indes sind alle Straßen sind wieder frei, der Verkehr rollt.

+++ 21.33 Uhr +++

In den sozialen Medien twittert eine antifaschistische Bewegung aus Potsdam, dass sich Beamte Zugang zu einem Wohnhaus in der Großbeerenstraße verschafft haben.

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+++ 21.23 Uhr +++

Warum wurde die Sitzblockade eigentlich nicht geräumt, fragt sich manch einer. Polizeipräsident Hans Jürgen Mörke erklärte, sie sei nicht geräumt worden, weil auch Kinder daran teilgenommen hätten, schreibt die dpa. 

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+++ 21.16 Uhr +++

Der Lutherplatz ist immer noch dicht, allerdings drehen einige Polizeifahrzeuge nun ab. Zehn Mannschaftstransporter stehen noch da, auch ein Gefangenentransporter und um die 50 Polizisten in Kampfmontur. „Haut ab, haut ab“ rufen die Leute vor Ort.

+++ 21.13 Uhr +++

Berliner Polizisten und bayerische Beamten haben einen jungen Mann gewaltsam aus der Kneipe „Nowawes“ am Lutherplatz, in der sich auch Fans des SV Babelsberg 03 versammelt hatten, gezerrt. Die Beamten hatten sich bereits lange vorher dort versammelt. Es gab kurzzeitig Gerangel. Alle filmen sich gegenseitig, die Stimmung ist noch immer angespannt.

+++ 21.10 Uhr +++

Hintergrund: Wer ist Graziani? Der Pogida-Gastredner Enrico Graziani war auch diesmal wieder in Potsdam am Rednerpult. Er stammt aus Palermo, ist seit den 1980ern in Deutschland, seine Eltern bereits seit den 1950er Jahren. Unser Reporter schätzt ihn auf höchstens 40 Jahre. Seit einem Jahr ist Graziani bei der Leipziger Legida aktiv. Die Pogida-Anhänger nennt er „Amici patrioti di Potsdam“. Die applaudieren ihm für Sätze wie: „Die Flagge des Islam wird niemals über Europa wehen“, „Deutschland braucht wieder Grenzen“ oder „Polen und Österreich haben die richtigen Entscheidungen getroffen“. Er mache das  alles für seine Kinder, die in Freiheit geboren wurden und weiterhin leben sollen. Graziani sagt außerdem, ihm tun die Flüchtlinge leid, die auf der Flucht ums Leben gekommen sind. Von Pogida-Anmelder Christian Müller wird er als Redner sehr geschätzt.

+++ 21.00 Uhr +++

Die Pegida-Veranstaltung ist inzwischen offiziell beendet. Zum Abschluss wehten noch Fahnen und die Deutschland-Hymne erklang. Die Islamkritiker sangen alle drei Strophen.

Je länger die Kundgebung der Pegida-Anhänger nach der Unterbrechung des "Abendspaziergang" dauerte, desto weniger Teilnehmer wurden es.

Quelle: Julian Stähle

+++ 20.55 Uhr +++

Diesen Wegweiser haben wir erst jetzt bemerkt. Gegen die Pegida-Versammlung haben am Abend einige gekämpft. Die meisten haben friedlich "Farbe bekannt" und gezeigt, dass Potsdam bunt bleiben soll. Einige Zwischenfälle gab es mit der Sitzblockade und diversen gezündeten Böllern.

Quelle: Nadine Fabian

+++ 20.49 Uhr +++

Die Gegendemonstranten sind am S-Bahnhof angekommen, dort steht noch viel Polizei. Einige der Demo-Teilnehmer gehen in den Bahnhof. Viele sind durchgefroren. Auf der Großbeerenstraße kehrt Ruhe ein. Dort sind nur noch ganz vereinzelt Demonstranten zu sehen, die Polizei ist weiter vor Ort.

+++ 20.48 Uhr +++

Ein Wasserwerfer dreht am Lutherplatz. Er fährt ab in Richtung Großbeerenstraße.

Quelle: MAZonline

+++ 20.46 Uhr +++

Auflösungserscheinungen: Plakate werden zusammengerollt, Equipment verstaut. Die Pegida-Demo löst sich zusehends auf. Etwa 20 Teilnehmer sind noch übrig.

+++ 20.44 Uhr +++

Eine Projektion in der Großbeerenstraße zeigt eine eindeutige Message der Pegida-Gegner. Gesehen von unser MAZ-Reporterin Nadine Fabian.

Quelle: Nadine Fabian

+++ 20.42 Uhr +++

Nachdem der Zug der Gegendemonstranten stand, geht es jetzt weiter in Richtung S-Bahnhof Babelsberg. Einer der zwei Festgenommenen wurde in einen Polizeibus verladen.

+++ 20.39 Uhr +++

Es gibt große Aufregung um eine Festnahme. Viele Gegendemonstranten stoppen. Es gibt Gerangel - und Stillstand auf der Straße.

+++ 20.34 Uhr +++

Mehrere Feuerwerkskörper und Leuchtbatterien wurden auf der Großbeerenstraße Höhe Horstweg gezündet. Mindestens zwei Festnahmen soll es nach Ausschreitungen mit der Polizei gegeben haben.

Es gibt Rangeleien zwischen Pegida-Gegnern und der Polizei an der Großbeerenstraße Ecke Fultonstraße.

Quelle: MAZonline

+++ 20.33 Uhr +++

Plakate wurden teilweise an Fenstern in der Großbeerenstraße platziert. Diese hingen bereits am späten Nachmittag - und sie hängen noch.

Quelle: Bungert

+++ 20.26 Uhr +++

Es sind noch hunderte Demonstranten unterwegs und über die ganze Straße verteilt, vorneweg fährt ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht. Den Findling hat der Tross inzwischen passiert. Die Sitzblockade, nur um es nochmal deutlich zu machen, ist längst wieder aufgelöst.

+++ 20.23 Uhr +++

Die Gegendemonstranten, die sich zuvor an der Sitzblockade versammelt hatten, sind jetzt auf Höhe des Findlings.

Quelle: MAZonline

+++ 20.22 Uhr +++

Pogida-Initiator Christian Müller hat natürlich erneut auf seine nächste Veranstaltung aufmerksam gemacht. Die Islamfeinde in Potsdam wollen in Bornstedt "spazieren". Treffpunkt ist voraussichtlich die Straßenbahnhaltestelle an der Kirchallee, von dort soll die Route durchs Bornstedter Zentrum führen.

Pogida-Veranstalter Christian Müller am Abend in Babelsberg.

Quelle: Bungert

+++ 20.21 Uhr +++

Ein Gastredner namens "Graziani", ein Vetreter des Leipziger Pegida-Ablegers "Legida", hält wie bei früheren Demos auch schon eine hitzige Rede. Für den Satz „Raus aus der Army-Diktatur“ bekommt er Applaus. Der Redner ist schon auf vielen Pegida-Ablegern zu Gast gewesen. In Richtung der Potsdamer Gegendemonstranten sagt er, würden ihr Protest nicht aufhören, würden sich 27-Pegida-Ableger zusammenschließen – in Potsdam.

Pegida-Anhänger vor dem Bahnhof.

Quelle: Bungert

+++ 20.20 Uhr +++

Seitens der Anti-Pegida-Demonstranten gibt es laute Rufe. Unter anderem heißt es: "Alerta, alerta anti fascista."

+++ 20.17 Uhr +++

Die Gegendemonstranten ziehen jetzt auf der Großbeerenstraße in Richtung Findling/ S-Bahnhof. Die Polizei läuft in einem Großaufgebot mit.

+++ 20.12 Uhr +++

Es gibt Rangeleien an einem Hauseingang.

Quelle: MAZonline

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+++ 20.11 Uhr +++

Übrigens: Die 7-Tage-Pegida-Woche in Babelsberg soll möglicherweise nach den Spaziergängen in Bornstedt und dem Bassinplatz folgen.

+++ 20.10 Uhr +++

Die Polizei hält die Gegendemonstranten auf der Höhe der Großbeerenstraße 149 fest.

+++ 20.04 Uhr +++

Die Pogida-Demo wird in Kürze beendet. Es werden derzeit Schlussworte gesprochen und die Deutschland-Hymne soll wie üblich zum Abschluss erklingen. Die Kreuzung am Bahnhof ist noch abgeriegelt, der Verkehr kann noch nicht durch und auch ein Wasserwerfer steht noch in Stellung.

+++ 20.03 Uhr +++

Pegida-Anmelder Christian Müller: „Dann wollen wir sie mal an ihre Grenzen bringen. Babelsberg ist groß, mir fallen da viele schöne Ecken ein. Die Gewalt geht immer von den Linken aus. Die haben nicht das Recht, dauernd zu demonstrieren und unsere Demos zu behindern.“ Nebenbei wird Geld für neue Tontechnik gesammelt. Müller: „Wir wollen mehr Action machen und mehr Leute auf die Straße bringen.“

+++ 20.00 Uhr +++

Die Großbeerenstraße ist zwar noch gut gefüllt, doch niemand sitzt mehr auf der Straße, um sie zu blockieren. Die Nachricht von der Umkehr der Pogidas hat sich längst rumgesprochen.

+++ 19.56 Uhr +++

Unser MAZ-Fotograf Julian Stähle hat uns noch einen anderen Blick auf die Blockade geschickt. Zahlreiche Einkaufswagen des toom-Baumarkt sind offenbar entwendet und auf die Straße transportiert worden.

Blockade aus Einkaufskörben.

Quelle: Julian Stähle

+++ 19.54 Uhr +++

Potsdams Pegida-Ableger Pogida hat den Demo-Ausgangspunkt Bahnhof Medienstadt erreicht. Die Teilnehmer, jetzt noch rund 60, skandieren: „Wir kommen wieder“ und „Merkel muss weg“. Ihnen stehen knapp 50 „Potsdam bekennt Farbe“-Anhänger gegenüber, die rufen: „Nie wieder Pogida“.

+++ 19.52 Uhr +++

Hier ein weiterer Blick auf die Blockade aus Containern, Brettern, Fahrradständern und mehr. Gesehen bei Twitter.

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+++ 19.46 Uhr +++

Polizeieinsatzleiter Michael Scharf sagt, am Rande stehen unbeteiligte Menschen. Eine Ausweichroute für Pegida hätte nicht ausreichend abgesichert werden können. Die Sitzblockade bezeichnet Scharf als  Straftat und kündigt an, die Blockade aufzulösen . Gewalt soll aber nicht zum Einsatz kommen. Scharf: „Wir tragen niemanden von der Straße und setzen auch den Wasserwerfer nicht ein. Wir haben auch die Böller toleriert.“

+++ 19.43 Uhr +++

Die Entscheidung ist gefallen, Pegida dreht um. Christian Müller erwägt, die Idee der Demonstrationswoche wieder aufleben zu lassen – und  jeden Tag durch Potsdam zu marschieren .

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+++ 19.41 Uhr +++

Das Wort „Arschloch“ hallt über der Sitzblockade. Die Teilnehmer singen den Ärzte-Song „Schrei nach Liebe“, der sich gegen Neonazis richtet. Die meisten ignorieren die Aufforderung der Polizei, die Straße zu räumen. Im Gegenteil: Es sieht ganz danach aus, als würde die Blockade weiter anwachsen.

+++ 19.40 Uhr +++

Die Polizei sagt, dass eine Ausweichroute nicht infrage kommt. Sie könne die Sicherheit nicht gewährleisten. Deshalb raten die Beamten den Pegida-Anhängern zum Bahnhof Medienstadt gehen – rund 300 Meter – und dort ihre Abschlusskundgebung zu halten. Die Pegida-Teilnehmer diskutieren die Lage.

+++ 19.39 Uhr +++

So sieht die Barrikade in der Großbeerenstraße aus.

Quelle: Nadine Fabian

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+++ 19.38 Uhr +++

Auf Höhe des toom-Baumarkts, etwa Großbeerenstraße 124, errichten Demonstranten neue Barrikaden mit Müllcontainern, Brettern, Fahrradständern und Baumaterial.

+++ 19.34 Uhr +++

4. Durchsage: "Bitte keine Pyrotechnik und keine Gegenstände werfen". Zuvor waren vereinzelt Böller gezündet worden. Die Straße soll weiterhin frei gemacht werden, denn die Sitzblockade verstoße gegen das Demonstrationsrecht. Von Räumung wurde bisher (noch) nichts gesagt. Es gibt allerdings die Aufforderung: „Friedlichen Protest zeigen“ und auf Gehwege zu gehen. Die sitzenden Demonstranten lärmen, was das Zeug hält.

+++ 19.31 Uhr +++

Pegida spielt Musik und macht sich Mut. Weiterlaufen können sie im Moment nicht. Der Hubscharauber fliegt über den Filmpark und sondiert mögliche Ausweichrouten für die Potsdamer Pegida-Demo durch Babelsberg.

Der Pegida-Spaziergang steht still.

Quelle: Julian Stähle

+++ 19.30 Uhr +++

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+++ 19.28 Uhr +++

Die Polizei forderte ein zweites Mal, die Blockade aufzugeben. Nun gibt es die dritte Durchsage. "Die Polizei verpflichtet, einen reibungsfreien Ablauf aller Demos zu gewährleisten." Die Straße bleibt blockiert.

+++ 19.24 Uhr +++

Ein zweiter Wasserwerfer rückt zur Sitzblockade. Die Polizei verhandelt mit Christian Müller von der Potsdamer Pefida über eine alternative Route. Kein Weiterkommen an Großbeerenstraße.

Großes Polizeiaufgebot rund um die Sitzblockade.

Quelle: Plönnig

+++ 19.21 Uhr +++

Lautsprecherdurchsage der Polizei: "Sie behindern den Verlauf einer nicht verbotenen Demonstration. Wir fordern Sie auf, die Straße zu verlassen."

+++ 19.19 Uhr +++

Ein Hubschrauber der Polizei steht seit einiger Zeit zwischen dem Findling und Lutherplatz am Himmel.

+++ 19.18 Uhr +++

Am Findling gibt es Applaus für die Sitzblockade. Noch sitzen sie.

Sitzblockade in Potsdam.

Quelle: Julian Stähle

+++ 19.15 Uhr +++

Hans-Jürgen Scharfenberg, Fraktionschef der Linken in Potsdam, hat die Zahl der Gegendemonstranten am Filmgymnasium auf 400 geschätzt. Diese befinden sich nun hinter dem Pegida-Demonstrationszug.

+++ 19.12 Uhr +++

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+++ 19.08 Uhr +++

Großbeerenstraße 153: Sitzblockade etwa 50 Leuten mitten auf Straße. Dahinter haben sich Hunderte versammelt. Es knallen Böller. Die Polizei sagt, sie würde zur Not Wasserwerfer einsetzen, wenn die Demonstranten nicht freiwillig aufstehen. Noch gibt es keine Ansage. Die Wasserwerfer stehen dahinter.

Gegendemonstranten bremsen Pegida-Spaziergang aus.

Quelle: MAZonline

+++ 19.05 Uhr +++

Großbeerenstraße 154: Vor einem Mietshaus, aus dem vermummte Personen herausschauen, versammeln sich Polizisten. Sie leuchten die Umgebung mit Taschenlampen aus.

Die Polizei vor dem Wohnhaus.

Quelle: Julian Stähle

+++ 19.04 Uhr +++

Der Pegida-Zug stoppt kurz vorm Filmpark. Polizeisprecher Rudi Sonntag: Bisher gibt es keine Festnahmen oder Ingewahrsamnahmen. Allerdings gibt es eine Strafanzeige gegen Unbekannt wegen der Fake-Absage der Demo.

Unterdessen löst sich die Demo am Musikerviertel auf. Einige sind zu "Potsdam bekennt Farbe" gezogen, viele andere sind hinter der Absperrung der Pegida gefolgt.

+++ 19.00 Uhr +++

Am S-Bahnhof Babelsberg warten Gegendemonstranten auf die Pegida-Anhänger. Es läuft leise Musik, die Leute schütteln sich vor Kälte. Zumindest hat es aufgehört zu schneien.

+++ 18.59 Uhr +++

Am Findling halten sich die Polizeibeamten bereit. Sie haben ihre Helme inzwischen aufgesetzt. Der Pegida-Zug nähert sich. Rund 100 Demonstranten warten dort auf die "Spaziergänger". Sie haben sich auf den Protest vorbereitet und einige, teils provokante, Plakate vorbereitet.

+++ 18.57 Uhr +++

Erster Böllerwurf auf Pogida. Massive Polizeikräfte schützen die Pogida-Anhänger. Die "Abendspaziergänger" haben "Potsdam bekennt Farbe" passiert. Weiter geht's auf der Großbeeren.

+++ 18.54 Uhr +++

Pegida marschiert Richtung Filmpark. Die 100 Teilnehmer laufen nur knapp zehn Meter an den Gegendemonstranten vorbei - zwischen ihnen hält die Polizei in Dreierreihen Abstand. Beide Seiten provozieren sich, es sind Rauchfahnen zu sehen. Gegendemonstranten laufen hinter Absperrgittern nebenher.

+++ 18.50 Uhr +++

Start: Die Pegida-Teilnehmer laufen los. Begleitet werden sie von „Haut ab“-Rufen. Links und rechts neben den Islamgegnern läuft die Polizei. Die Beamten tragen Schutzhelme.

+++ 18:49 Uhr +++

Und während die erste Mülltonne in Flammen steht, hat die Versammlungsleiterin Am Findling gerade zu einer Art Soundcheck aufgerufen.

+++ 18:48 Uhr +++

Brennende Barrikaden: Die erste Mülltonne am toom-Baumarkt in der Großbeerenstraße steht in Flammen. Fahrradständer und Mülltonnen sind aufgetürmt. Die Hundertschaft zieht vor.

Die Polizei löscht die Mülltonne.

Quelle: Patrick Plönnig

+++ 18.47 Uhr +++

Etwa 100 Teilnehmer haben wir bei der Pegida gesichtet. Die Ordner der Islamgegner sind übrigens erstmals namentlich erfasst worden.

+++ 18.46 Uhr +++

Das ging schnell. Die Ansprache ist vorbei, die Box wird abgebaut. Die Pegida-Anhänger stellen sich zügig zum Spaziergang auf. Übrigens: Ein "Überraschungsgast" von der Legida ist angekündigt.

+++ 18.44 Uhr +++

Christian Müller verweist, kurz bevor der Abendspaziergang starten soll, auf das Flaschenverbot und diverse andere Dinge. Hält sich jeder daran, so hofft er, geht es auf den friedlichen Abendspaziergang, wie er sagt.

+++ 18.42 Uhr +++

Die Pegida-Kundgebung beginnt.

+++ 18.41 Uhr +++

Die ersten lauten "Haut ab"-Rufe sind aus den Reihen der Gegendemonstration am Bahnhof Medienstadt zu hören.

+++ 18.38 Uhr +++

Das denkt der Vorsitzende der SPD-Fraktion der Landeshauptstadt Potsdam, Mike Schubert:

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+++ 18.37 Uhr +++

Von den Teilnehmern der Potsdamer Pegida-Demo sagt ein etwa 50-jähriger Mann aus Teltow: „Jetzt werden hier massenhaft Wohnungen für Flüchtlinge gebaut. Schlichtwohnungsbau nennt sich das. Wir Deutschen müssen unsere Häuser aber immer noch nach deutschem Baurecht bauen. Wer für Flüchtlinge Häuser baut, geht davon aus, dass sie bleiben.“ Ein Berliner Teilnehmer stört sich daran, dass die Gegendemonstranten diesmal so dicht an die Route dürfen. „Das muss nicht sein“, sagt der Mann um die 50.

+++ 18.34 Uhr +++

Gesehen: Am Findling.

Quelle: Nadine Fabian

+++ 18.31 Uhr +++

Auf der anderen Seite stehen gut 50 Pegida-Demonstranten am Bahnhof Medienstadt. Noch sind die Plakate sind noch eingerollt. Schon bald sollen die ersten Reden folgen.

+++ 18.30 Uhr +++

Wir schätzen die Teilnehmer beim Protest des Bündnisses "Potsdam bekennt Farbe" derzeit auf etwa 300 Personen. Sie haben sich am Bahnhof Medienstadt Babelsberg versammelt. 

+++ 18.27 Uhr +++

Am Bahnhof versammelt sich die Pogida-Anhänger. Sie bauen ihre Lautsprecherbox auf.

+++ 18.26 Uhr +++

Für alle, die den Überblick behalten wollen: Das sind die heutigen Gegendemonstrationen entlang der Pegida-Route.

+++ 18:24 Uhr +++

Die verbliebenen Teilnehmer der SV-Babelsberg-03-Veranstaltung werden auf dem Laufenden gehalten. Organisator Thoralf Höntze berichtet, dass die Pegida-Teilnehmer in wenigen Minuten ihren „Spaziergang“ starten. Derzeit seien es 30 Anhänger.

+++ 18.20 Uhr +++

Es finden sich immer mehr Demonstranten am Willi-Frohwein-Platz/Am Findling ein. Nach Angaben der Polizei ist die Großbeerenstraße inzwischen gesperrt worden. Nur noch Fahrräder dürfen passieren.  

+++ 18.09 Uhr +++

Die Diskussion zwischen der Polizei und den Demonstranten währt nicht lange. Inzwischen sind alle hinter die Absperrungen gekehrt. Es wird getrommelt.

Am Findling gibt es inzwischen laute Musik.

Von der SV Babelsberg 03 Demonstration setzen sich immer mehr Menschen in Richtung Findling ab, denn die Kreuzung am S-Bahnhof Babelsberg, wo die Demo endete, soll geräumt - und für den Verkehr wieder befahrbar werden. Der Babelsberg-03-Organisator hat an das antirassistische Stadionfest erinnert und daran, dass der Verein Trainings für Flüchtlingskinder anbietet.

+++ 18.07 Uhr +++

Die Gegendemonstranten von "Potsdam bekennt Farbe" sollen hinter das Gitter. Es gibt Diskussionen.

Quelle: MAZonline

+++ 18.06 Uhr +++

 

Preinesberger bei der "Potsdam bekennt Farbe"-Demo: "Wir lassen uns nicht kleinkriegen. Wir stehen jede Woche hier:"

Quelle: MAZonline

+++ 18.05 Uhr +++

Noch immer rollt der Verkehr Am Findling. Unterdessen wird der Findling eingezäunt.

+++ 18.02 Uhr +++

Es wird laut im Musikerviertel. Gut 30 Potsdamer machen Lärm mit Trommeln und Trillerpfeifen, darunter Familien und Kinder mit Ohrenstöpseln. Ein Plakat wirbt für Vielfalt im Kiez.

+++ 17.59 Uhr +++

Währenddessen spricht Elona Müller-Preinesberger bei "Potsdam bekennt Farbe": "Wir stehen ein für eine offene und tolerante Stadt." Sie freut sich, dass trotz des Wetters viele Gegendemonstranten gekommen sind.

+++ 17.58 Uhr +++

Der Demonstrationszug des SV Babelsberg ist kurz vorm S-Bahnhof angekommen. Auf der Kreuzung zwischen den Apotheken werden nun Reden gehalten. Zum Bahnhof lässt die Polizei die Demonstranten nicht. Etwa 50 Leute haben sich abgesetzt und versuchen vermutlich, die Pegida-Demo zu erreichen.

+++ 17.56 Uhr +++

Der Verkehr in der Großbeerenstraße /Am Findling rollt derzeit noch.

+++ 17.54 Uhr +++

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+++ 17.50 Uhr +++

Die Stimmung bei den Demonstranten des SV Babelsberg 03 ist locker. Dafür sorgt auch fröhliche Musik. Vorhin gehört: „Our house, in the middle of our street“ der Band Madness.

+++ 17.48 Uhr +++

Ein Dutzend Musiker trommeln sich am Musikerviertel warm. Ihre Kundgebung beginnt 18 Uhr. Der Supermarkt hat noch auf, der Getränke-Handel schon geschlossen. Aus Richtung Osten ist die Großbeerenstraße jetzt zu den Schienen hin abgeriegelt.

+++ 17.46 Uhr +++

Unterdessen ist Potsdams Sozialbeigeordnete Frau Preinesberger bei "Potsdam bekennt Farbe" eingetroffen.

+++ 17.44 Uhr +++

Warum ist eigentlich am Findling noch nichts los? Weil die Gegendemonstranten erst einmal Richtung Wetzlarer Straße weiterziehen. Offenbar will man Pegida schon dort stoppen und gar nicht erst die Großbeerenstraße herunter ziehen lassen.

+++17.43 Uhr +++

Wenn auch etwas verwackelt: Die Demo läuft langsam in Richtung Rathaus Babelsberg. Begleitet werden die Teilnehmer der SV Babelsberg 03 Demo von der Polizei.

Quelle: Friedrich Bungert

+++ 17.41 Uhr +++

Die Teilnehmer der Pegida-Gegendemonstration des SV Babelsberg 03 hat begonnen. Zuvor hatten sich die Teilnehmer hinter einem Lautsprecherwagen versammelt. Marketing-Chef Thoralf Höntze machte kurz vor Beginn deutlich: Es sind weder Flaschen, Büchsen noch Gewalt erlaubt.

+++ 17.40 Uhr +++

Es werden immer mehr Teilnehmer. Unser Reporter schätzt die Teilnehmerzahl auf 200.

Quelle: Friedrich Bungert

+++ 17.35 Uhr +++

Immerhin: Momentan gibt es keinen Schneeregen mehr. Nach und nach trudeln immer mehr Teilnehmer bei "Potsdam bekennt Farbe" ein.

+++ 17.31 Uhr +++

Etwa 100 Menschen warten am Stadion in Babelsberg bei Reggae Musik.

+++ 17.30 Uhr +++

In der Großbeerenstraße schmücken Babelsberger ihre Hausfassade mit bunten Girlanden und bekennen Farbe gegen die fremdenfeindliche Pogida-Demo.

Quelle: Nadine Fabian

+++ 17. 28 Uhr +++

Bei den Protestveranstaltungen Willi-Frohwein-Platz/Am Findling ist noch nicht viel los.

Quelle: Nadine Fabian

+++ 17.18 Uhr +++

Kampf um ein paar Meter: "Potsdam bekennt Farbe" diskutiert mit Polizei über genaue Größe der Demonstrationsfläche. Einige Zentimeter konnten noch ausgehandelt werden. Aber der Gehweg bleibt wohl frei. Protest darf es nur auf Grünfläche vor dem Babelsberger Filmgymnasium (MSB) geben

+++ 17.15 Uhr ++

An der Ecke Großbeerenstraße zur Wetzlarer Straße bereiten sich die Gegendemonstranten vom Bündnis "Potsdam bekennt Farbe" vor. Sie bauen zwei Pavillons auf - und möchten dem Schnee trotzen.

+++ 17.10 Uhr +++

Vor dem Karl-Liebknecht-Stadion in Babelsberg ist bisher wenig los. Dort möchte um 17.30 Uhr der SV Babelsberg 03 gegen die Pegida-Veranstaltung Gesicht zeigen. Wenige Polizeiwagen und noch weniger Demonstranten sind zu sehen. Aber es sind ja auch noch ein paar Minuten bis zum Beginn der Demo.

Quelle: Friedrich Bungert

+++ 17.08 Uhr +++

Zwei Wasserwerfer und ein Räumfahrzeug aus Hannover wurden angefordert. Sie sind soeben auf der Großbeerenstraße in Richtung S-Bahnhof Babelsberg von unserem Reporter gesichtet worden.

+++ 17.05 Uhr +++

Einige Geschäfte haben vorgesorgt und offenbar früher geschlossen, wie wir gerade auf Twitter entdeckt haben.

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+++ 17.03 Uhr +++

Der Filmpark Babelsberg wird gut von der Bundespolizei geschützt. Zwei Räumfahrzeuge sind in der Zufahrt platziert. Auch gegenüber auf einer Freifläche haben sich viele Polizeibeamte versammelt. Mindestens 20 Fahrzeuge sind dort zu finden.

Quelle: MAZonline

+++ 17.00 Uhr +++

Auch Räumpanzer der Bundespolizei sind im Einsatz.

Quelle: dpa

+++ 16.55 Uhr +++

Wer es noch nicht bemerkt haben sollte: Es schneit! Und der Schneefall wird stärker. Polizisten kontrollieren übrigens auf der Großbeerenstraße zu Fuß auch in Hinterhöfen das Umfeld. 

+++ 16.46 Uhr +++

Die Polizei baut erste Gitter auf. Am Willi-Frohwein-Platz finden gleich zwei Gegendemonstrationen statt. Zum einen gibt es eine Gedenkveranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V., zum anderen versammeln sich ab 18 Uhr die Pogida-Gegner bei der Kundgebung "Babelsberg bleibt bunt."

Quelle: MAZonline

+++ 16.37 Uhr +++

Im Vorbeigehen hat unser Reporter diese Momentaufnahme gemacht.

Quelle: MAZonline

+++ 16.30 Uhr +++

Am S-Bahnhof Babelsberg stehen einige Polizeiwagen. Auch sonst gibt es ein erhöhtes Polizeiaufkommen. Der Verkehr über Großbeerenstraße läuft aber noch normal. 

+++ 15:33 Uhr +++

Es sind erneut etwa 1000 Beamte aufgeboten. Neben vier eigenen Einsatzhundertschaften sind  Polizisten aus Berlin, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen gekommen. Auch die Bundespolizei ist im Einsatz. Die Niedersachsen haben zudem zwei Wasserwerfer geschickt. Außerdem kreist erneut ein Hubschrauber über der Stadt.

+++ 15:15 Uhr +++

Immer mehr Polizeiwagen fahren nach Babelsberg rein.

Quelle: Michaela Grimm

+++ 14:50 Uhr: Nur ein Fake +++

"PoGiDa Kundgebung abgesagt"? Im Internet kursiert ein angeblicher Screenshot die Internetseite der Polizei Brandenburg. darin heißt es, dass die heutige PoGiDa Kundgebung abgesagt sei. Dem ist nicht so. Auch wurde die Homepage nicht gehackt, wie die Polizei gegenüber MAZonline sagte. Es werden derzeit geprüft, ob man rechtliche Schritte einleitet. Kurz: Der angemeldete "Pogida-Abendspaziergang" findet statt. Die Absage ist ein Fake.

Quelle: Screenshot

+++ 14:40 Uhr: Ärger über Verkehrseinschränkungen +++

Vor allem im Kiez Babelsberg wird ab etwa 17 Uhr durch zeitweise Straßensperrungen mit erheblichen Einschränkungen gerechnet, die neben dem öffentlichen Personennahverkehr auch den Individualverkehr erheblich beeinträchtigt werden.

Die Polizei bittet betroffene Anwohner, Pendler und Gewerbetreibende um Verständnis. "Wir wissen, dass diesmal wichtige Verkehrsadern und Verbindungsstraßen in Babelsberg durch die angemeldete Pegida-Demonstration und mehrere Gegenveranstaltungen betroffen sein werden", so Polizeiführer Michael Scharf. Ortskundige Verkehrsteilnehmer sollten den benannten Bereich weiträumig umfahren und möglichst den Verkehrswarndienst verfolgen.

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+++ 13:10 Uhr: "Fußball ist niemals unpolitisch" +++

Der Marketingbeauftragte vom SV Babelsberg hat sich in einem MAZ-Interview deutlich dazu geäußert, warum der Verein gegen Pegida auf die Straße geht.

Eine für heute angemeldete Gegendemonstration hat der SV Babelsberg 03 organisiert. Für seine "antirassistische Demonstration" hat er 300 Teilnehmer angemeldet. Der Verein will Gesicht zeigen und den Kiez um die Karl-Liebknecht-Straße schützen. Aber ist Fußball nicht eigentlich unpolitisch? "Nein, Fußball ist niemals unpolitisch", heißt es aus dem Verein.

Quelle:

+++ 12:55 Uhr +++

Bei Facebook weist die Polizei daraufhin, dass nicht auszuschließen ist, "dass auch die Friedrich-Engels-Straße am Abend von Einschränkungen betroffen sein wird". Aus "einsatztaktischen Gründen" werde man aber keine Karte eines Sperrkreises veröffentlichen.

+++ 11:20 Uhr: Aufruf zur Gewaltlosigkeit+++

Bürgermeister Burkhard Exner freut sich, dass es "immer mehr Menschen werden, die gemeinsam friedlich für Weltoffenheit und Toleranz auf die Straße gehen und damit ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und die teils menschenverachtenden Äußerungen der Pegida setzen". Er appelliert an die Potsdamer, deutlich und laut zu protestieren. Mahnt aber auch zur Friedlichkeit.

Auf friedliche Veranstaltungen hofft auch Polizeiführer Michael Scharf. Aber die Polizei werde, so machte er im Vorfeld klar, "bei Erfordernis konsequent einschreiten. Der Schutz aller Versammlungsteilnehmer und der eingesetzten Polizeibeamten hat für mich auch dieses Mal oberste Priorität. Das gilt auch für die Gewährleistung des Versammlungsrechts für die angemeldeten und hoffentlich friedlichen Versammlungslagen."

+++ 11 Uhr: Gegenwind für Pogida in Babelsberg +++

Am vergangenen Freitag hing beim Spiel des SV Babelsberg 03 gegen Budissa Bautzen ein großes Banner vor der Nordkurve. Heute weht es über der Großbeerenstraße - der möglichen Pogida-Route - in Babelsberg im Wind.

Quelle: MAZonline

Die Demonstrationen im Überblick

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 » Hier gibt es eine Übersicht über die einzelnen Veranstaltungen

Verkehrshinweise

Änderungen bei Linien des ViP

Der ViP rechnet in der Zeit von 17 bis voraussichtlich 21 Uhr mit Einschränkungen im Tram- und Busverkehr. Es kommt zu Verspätungen, Umleitungen und sogar Ausfällen kommen, warnt der ViP.

Tram 94: Die Tramlinie 94 verkehrt nur zwischen Schloss Charlottenhof und Platz der Einheit.

Tram 99 : Die Tramlinie 99 verkehrt nur zwischen S Hauptbahnhof und Platz der Einheit.

Bus 616 : Die Buslinie 616 entfällt komplett.

Bus 690: Die Buslinie 690 wird von J.-Kepler-Platz kommend in Richtung S Hauptbahnhof über Nutheschnellstr., Horstweg, H.-Mann-Allee und von S Hauptbahnhof kommend in Richtung J.-Kepler-Platz über Schlaatzstr., Übergang, Nutheschnellstr., Stern-Center umgeleitet.

Bus 693:  Die Buslinie 693 verkehrt verkürzt zwischen Bhf Rehbrücke und Falkenhorst (Schlaatz).

Bus 694: Die Buslinie 694 wird geteilt und verkehrt in zwei Abschnitten zwischen Küsselstr. und L.-Pulewka-Str./Wiesenstr. (Zentrum-Ost) über S Hauptbahnhof und zwischen S Griebnitzsee und Stern-Center.

Bus 696: Die Buslinie 696 verkehrt in beiden Richtungen zwischen R.Baberske-Str. und J.-Kepler-Platz über Hans-Albers-Str., Gaußstr. und Max-Born-Str. und ab J.-Kepler-Platz wie die Buslinie 694 über Steinstr., Steinstücken bis S Griebnitzsee.

Weitere Infos: ViP-Info-Telefon (0331) 6614 275.

Änderungen bei Linien der Beelitzer Verkehrs- und Servicegesellschaft mbH

Die Beelitzer Verkehrs- und Servicegesellschaft mbH (BVSG) teilt mit, dass es zwischen 17 bis etwa 20:00 Uhr aufgrund der angekündigten Demonstrationen zu Behinderungen des Busverkehrs in Potsdam-Babelsberg kommt. Generell, so die BVSK, "können alle Haltestellen ab Betriebshof ViP, Bahnhof Medienstadt, in der Großbeerenstraße sowie bis einschließlich Lutherplatz während der Demonstration nicht bedient werden".

Ab 16:48 Uhr Potsdamer Hauptbahnhof fahren die Busse der BVSG-Linie 601 in Richtung Teltow vom Übergang über die Nutheschnellstraße bis zum Johannes-Kepler-Platz. In Richtung Potsdam werden die Busse ab 16:15 Uhr ab Teltow über die Nutheschnellstraße, Friedrich-List-Straße, Babelsberger Straße und Lange Brücke zum Hauptbahnhof umgeleitet.

Ab 17:30 Uhr Potsdamer Hauptbahnhof wird die Linie 619 in Richtung Ludwigsfelde vom Übergang über die Nutheschnellstraße, Neuendorfer Straße bis zur Haltestelle Johannes-Kepler-Platz in der Galileistraße geführt und dann weiter zum Sterncenter. In Richtung Potsdam fahren die Busse der Linie 619 ab 16:45 Uhr ab Ludwigsfelde ebenfalls vom Sterncenter über die Haltestelle Johannes-Kepler-Platz in der Galileistraße über die Nutheschnellstraße zum Potsdamer Hauptbahnhof.

Weitere Infos: www.pm-bus.de oder Telefon (0331) 7491-30.

Von MAZonline

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