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Politiker verteidigen Tempo 30 in Potsdam

Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Zeppelinstraße Politiker verteidigen Tempo 30 in Potsdam

Die Einführung von Tempo 30 auf der Potsdamer Zeppelinstraße hat zu heftigen Auseinandersetzungen geführt. Die Stimmung bei Anwohnern und Bevölkerung spricht gegen die Geschwindigkeitsreduzierung. Gespannt warten alle auf Reaktionen aus der Politik. Linke und Grüne wagen sich nun aus der Deckung.

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Bald fallen die Hüllen an der Zeppelinstraße und dann gilt Tempo 30.

Quelle: Claudia Jonov

Potsdam. Die Fraktion der Bündnisgrünen in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung unterstützt die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde in der Zeppelinstraße. , sagt dazu: „Gerade auf den hochbelasteten Hauptverkehrstrassen ist das sinnvoll. Dies zeigen die Hans-Thoma-Straße und die Großbeerenstraße, in denen das Tempolimit zu spürbarer Lärmentlastung und damit zu einer deutlichen Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Straße geführt hat“, sagt Saskia Hüneke, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion. „Davon wünschen wir uns mehr“, ergänz der Kreisverbandschef Nils Naber.

In der Zepplinstraße werde der Verkehr und damit die Reisezeit von vielen Faktoren beeinflusst: ständiges Stop-and-Go und Staus. Das führe dazu, dass auch in Potsdam deutlich langsamer gefahren werde als die zugelassenen 50 Stundenkilometer, so die Grünen. „Entgegen aller Vorurteile ist man bei einer Basisgeschwindigkeit von Tempo 30 keinesfalls länger unterwegs. Denn der Verkehr fließt durch weniger Stop-and-Go-Phasen, weniger Staus flüssiger und gleichmäßiger.“

Tempo 30, so die Grünen, sei nicht nur ein Thema für Autofahrer. Es erhöhe die Sicherheit für alle und sorge für mehr Gleichberechtigung zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern. Gerade die ungeschützten Fußgänger und Radfahrer profitierten davon. „Die Zeppelinstraße ist Schulweg und viele Kinder und Jugendliche überqueren die Straße in Höhe des Luftschiffhafens für den Nachmittagssport. Wir hoffen mit der Temporeduzierung auch das Unfallrisiko für die Schüler und Fahrradfahrer deutlich zu verringern“, sagt Kreisvorsitzende Frauke Havekost.

In dasselbe Horn stoßen die Linken: Die Einführung von Tempo 30 auf der Zeppelinstraße sei „ein erster Schritt, aber ein wichtiger“, so die Landtagsabgeordnete und Sprecherin für Verkehrspolitik der Linken-Fraktion, Anita Tack. „Weitere müssen folgen, um die Zeppelinstraße und damit das Leben an einer wichtigen Einfallstraße nach Potsdam lebenswerter zu machen.“ Tack unterstützt Pläne für besseren Nahverkehr und für die Verringerung und Verflüssigung des motorisierten Verkehrs. „Auch dazu kann und wird Tempo 30 beitragen, wie die Erfahrungen in der Großbeerenstraße zeigen.“ Um auch die Feinstaubbelastung endlich zu senken, müssten weniger Pendler das eigene Auto benutzen. „Alle Maßnahmen, die dazu beitragen können, finden meine volle Unterstützung.“

Von MAZ online

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