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Polizei-Einsätze am Wochenende in Potsdam

19. bis 21. August 2016 Polizei-Einsätze am Wochenende in Potsdam

Nicht nur der „Ausnahme-Samstag“ hat der Polizei in Potsdam viel Arbeit beschert. Nein, am vergangenen Wochenende herrschte zudem der ganz normale Polizei-Alltag: Trickbetrüger, Illegale Graffiti-Künstler, betrunkene Verkehrsteilnehmer und – nicht ganz alltäglich – ein Brand auf einem Balkon.

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Potsdam. Da hat sich die Aufklärungsarbeit der Polizei gelohnt. Immer wieder warnen die Behörden vor sogenannten „ Enkeltrick-Betrügern“. Vielleicht hat auch die 76-jährige Dame aus dem Humboldtring in der südlichen Innenstadt davon erfahren. Jedenfalls hat sie am Freitagnachmittag genau richtig reagiert: Gegen 14:30 Uhr bekam sie einen Anruf einer weiblichen Person. Die Person fragte die Geschädigte, ob sie wisse, wer am Telefon sei. Daraufhin gab die Geschädigte den Namen ihrer Enkeltochter bekannt. Die Frau am anderen Ende ging sofort darauf ein und gab an, in Geldnot zu sein. Sie brauchte dringend 6. und wollte gleich vorbei kommen. Der 76-Jährigen war dies nicht geheuer. Sie hielt Rücksprache mit ihrer Nachbarin, welche die Polizei informierte.

Fröhlich angeschickert starte ein 65-jähriger ins Wochenende – leider mit dem Pkw. Polizisten hatten den Mann bei einer Fahrzeugkontrolle in der Neuendorfer Straße am Stern gestoppt und Alkoholgeruch festgestellt. Der Fahrzeugführer pustete einen Wert von 0,76 Promille und wurde zur Polizeiinspektion verbracht, wo ein weiter Atemalkoholtest erfolgte. Ihm wurde die Weiterfahrt mit seinem Wagen untersagt. Zudem erhielt er eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Wesentlich mehr „getankt“ hatte ein 24-jähriger Radfahrer, den die Polizei auf dem Horstweg im Schlaatz am Samstagmorgen stoppte. Der freiwillige Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,1 Promille. Der Radfahrer begleitete daraufhin die Beamten zur Blutentnahme in ein Potsdamer Krankenhaus. Auch ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.

Um kurz vor halb Sechs kontrollierte eine Polizeistreife in der Eleonore-Prochaska-Straße im Kirchsteigfeld einen Pkw mit Potsdamer Kennzeichen. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs bemerkten sie einen Schlagstock und einen Elektroschocker. Beide Gegenstände zählen zu verbotenen Gegenständen und wurden daher sichergestellt.

Bei der Kontrolle des 25-jährigen Fahrzeugführers stellte sich heraus, dass dieser unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln das Fahrzeug geführt hatte. Er wurde zur Blutprobe gebeten. Anzeigen gegen ihn wurden aufgenommen.

Fünf Stunden später in der Alleestraße in der Nauener Vorstadt kam es zu einem Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen. Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 63-jähriger Pkw-Fahrer aus Unachtsamkeit mit seinem Fahrzeug auf den vor ihn fahrenden Wagen auf und schob diesen auf ein weiteres Fahrzeug. Sowohl der unfallverursachende Fahrer sowie eine weitere Person wurden dabei leicht verletzt. Sie konnten nach ambulanter Behandlung in einem Potsdamer Krankenhaus wieder entlassen werden. Der Wagen des 63-Jährigen war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Am späten Vormittag war die Polizei am Wall am Kiez in der nördlichen Innenstadt im Einsatz. Um kurz nach 11 Uhr hatte eine Anwohnerin Rauch auf einem Balkon in der 7. Etage eines 16-geschossigen Hauses gemeldet.

Die Mieter der Wohnung hatten den Brand selbst noch gar nicht bemerkt, da die Tür und das Fenster zum Balkon geschlossen und durch Vorhänge die Sicht eingeschränkt war. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Personen wurden nicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen entstand der Brand durch Zigarettenreste. Die Kriminalpolizei ermittelt nun.

Am Samstagabend ging den Beamten dann ein weiterer Fahrradfahrer mit zuviel Alkohol im Blut ins Netz. Der 37-Jährige war Nuthedamm in Drewitz unterwegs als er auf die Polizei traf. Er pustete sich auf 1,63 Promille und wurde zu einer umliegenden Polizeidienststelle gebracht, wo ein hinzugezogener Arzt die Blutprobe entnahm. Im Anschluss wurde er aus den Maßnahmen entlassen und durfte seinen Weg zu Fuß fortsetzen.

Der Sonntag hatte noch gar nicht richtig begonnen, da trat die Polizei schon wieder auf den Plan. Ein Anrufer hatte gemeldet, dass einige Personen am Magnus-Zeller-Platz im Schlaatz die Haltestelle mit Graffiti beschmieren würden. Durch die Täterbeschreibung des Zeugen konnte die Gruppe in Tatortnähe festgestellt werden. Ein 29- und ein 30-jähriger Potsdamer konnten als Täter verifiziert werden. Sie erhielten beide eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.

In der Großbeerenstraße in Babelsberg wurden am Sonntagmorgen gleich zwei Radfahrer in betrunkenen Zustand an ihrer Weiterfahrt gehindert . So hatte ein 20-jähriger Radfahrer einen Atemalkoholwert von 1,9 Promille. Ein 17-jähriger Fahrradfahrer wurde mit einem Wert von 1,96 Promille angetroffen. Auch er musste die Beamten zur Blutprobe begleiten und wurde im Anschluss an seine Eltern übergeben.

Von MAZonline

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