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Autodiebe nach Verfolgungsjagd geschnappt

Mit Tempo 100 durch Potsdam Autodiebe nach Verfolgungsjagd geschnappt

Der VW-Bus T4 steht bei Autodieben derzeit hoch im Kurs. In der Nacht zu Sonntag ist in Potsdam schon wieder so ein „Bulli“ geknackt worden. Doch die Polizei vermieste den Autodieben die Tour. Der Weg zur Festnahme führte allerdings mit mehr als 100 Sachen quer durch Potsdam.

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Zeuge entreißt Dieb gestohlene Tasche

Die Polizei im Einsatz.

Quelle: dpa

Bornstedt. Nächtliche Verfolgungsjagd durch Potsdam: Polizeibeamten fielen in der Nacht zu Montag gegen 1.25 Uhr im Kreuzungsbereich Reiterweg/Jägerallee ein silberner und ein roter VW-Bus T4 auf, die mit überhöhter Geschwindigkeit und bei Rot nach rechts auf die Jägerallee einbogen. Die Beamten folgten den „Bullis“, um sie zu kontrollieren. Auf der Pappelallee sahen sie aber nur noch den silbernen T4 vor sich. Der Fahrer, der den Funkwagen bemerkt hatte, drückte mächtig aufs Gas und versuchte, der Polizei zu entkommen. Eine Verfolgungsjagd entbrannte: Mit teilweise mehr als 100 Stundenkilometern ging es über die Pappelallee, über die Potsdamer- und Amundsenstraße vorbei am Neuen Palais und am Kaiserbahnhof auf den Werdeschen bis hin zum Kuhforter Damm. Dort gab der Fahrer (23) endlich auf und brachte den T4 zum Stehen.

Bei der Kontrolle fanden die Polizisten bei ihm und im Auto Werkzeug und Handschuhe. Es erhärtete sich der Verdacht, dass der silberne T4 als quasi „Einsatzzentrale“ dazu genutzt wurde, andere Autos zu stehlen und dass der rote T4 möglicherweise gerade erst geknackt worden war. Hinweise auf die Identität des zweiten Tatverdächtigen führten auch direkt dazu, dass die Polizei dessen Wohnung observierte. Wenig später erschien der Potsdamer (21) dort zu Fuß. Die Beamten fanden in der Nähe auch den roten T4. Der Wagen stand unverschlossen, mit herausgelöstem Tachometer und kurzgeschlossen am Straßenrand.

Die Polizisten nahmen beide Tatverdächtigen vorläufig fest. Die Kripo ermittelt nun wegen des Verdachts des Autodiebstahls und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, denn die beiden jungen Männer besitzen offenbar nicht mal einen Führerschein.

Von Nadine Fabian

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