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Potsdam Polizei sucht noch immer nach Messerstechern
Lokales Potsdam Polizei sucht noch immer nach Messerstechern
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19:42 21.07.2016
Quelle: Polizei
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Potsdam

Es war Sonntag, der 24. April 2016. Im Hafen wird das Potsdamer Hafenfest mit Flottenparade gefeiert.

Gegen 22:30 Uhr meldet sich eine Anruferin bei der Polizei. Sie sei Zugbegleitern und habe bei der Vorbeifahrt vom Zug aus einen Mann auf der Grünfläche im Bereich der Langen Brücke, unterhalb des Meierohrs, entdeckt, der dort regungslos liegt, teilt sie mit.

Als die Beamten an der genannten Stelle, in der Nähe der Wassertaxi-Haltestelle an der Langen Brücke, ankommen, liegt der Mann noch immer dort. Die Polizisten stellen fest, dass der Oberkörper des Mannes Stichverletzungen aufweist. Ein Rettungswagen bringt den Verletzten in ein Krankenhaus.

Der mutmaßliche Tathergang

Anhand der Polizei-Ermittlungen und der Aussage des Mannes, stellt sich schließlich der Tathergang folgendermaßen dar.

Der 63-jährige Wohnungslose wird von zwei Jugendlichen angesprochen. Es entbrennt ein Streit. Der Streit wird heftiger und plötzlich wird ein Messer gezückt und der 63-Jährige wird verletzt.

Die beiden Jugendlichen sollen dann in Richtung Uferweg geflüchtet sein.

Belohnung nur für Privatpersonen

Doch auch drei Monate nach der Tat kann die Polizei trotz umfangreicher Ermittlungsarbeit noch keine Erfolgsmeldung präsentieren.

Jetzt, fast drei Monate nach der Tat, hat die Polizei den Zeugenaufruf erneuert. Über Facebook sucht werden Zeugen gesucht.

Die Belohnung von 1000 Euro für Hinweise sei ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte und ihnen gleichgestellten Angestelltengruppen, zu deren Berufspflichten die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt und werde unter Ausschluss des Rechtswegs zuerkannt, so die Polizei.

Hinweise an die Polizei telefonisch oder online

Sachdienliche Hinweise werden über das Bürgertelefon unter der Telefonnummer 0700/33 33 03 31, die Polizeiinspektion Potsdam unter der Telefonnummer 0331/55 08 12 24, über das Internet unter www.internetwache.brandenburg.de und jeder Polizeidienststelle entgegen genommen.

Von MAZonline

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