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Polizei warnt vor Trickdieben

Gauner ziehen durch Potsdam, Teltow und Kleinmachnow Polizei warnt vor Trickdieben

Sie sprechen Passanten an und klingeln neuerdings sogar an Haustüren – in den vergangenen Tagen sind vermehrt Trickbetrüger durch Potsdam und das Umland gezogen. So unterschiedlich die Masche der Gauner auch ist, sie haben es alle auf das Eine abgesehen: auf Bargeld.

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Die Polizei im Einsatz.

Quelle: imago

Potsdam/Teltow/Kleinmachnow. In den vergangenen Tagen kam es im Stadtgebiet von Potsdam, Teltow und Kleinmachnow vermehrt zu Trickdiebstählen. Das teilt die Polizei mit. Bei den Vorfällen hatten es die Täter gezielt auf Geldbörsen von Passanten abgesehen. Offenbar sind unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlicher Herangehensweise aktiv.

So kam es in Potsdam am Montag zu einem vollendeten Trickdiebstahl und zu einem Versuch. In der Potsdamer Straße wurde ein Passant auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters von einem jüngeren Pärchen angesprochen. Die beiden fragten den Mann, ob er Geld wechseln könne. Als er sein Portemonnaie herausholte, versuchte einer der beiden Fremden blitzartig, in das Fach mit den Scheinen zu greifen und das Geld zu stehlen. Der Angesprochene konnte den Diebstahl aber verhindern und das Pärchen in die Flucht schlagen.

Am selben Tag sprachen zwei Männer eine Touristin auf dem Vorplatz des Brandenburger Tors in der Potsdamer City an. Sie hatten einen handgeschriebenen Zettel dabei, bedrängten die Frau und verwickelten sie in ein Gespräch. Nachdem die beiden verschwunden waren, stellte die Touristin fest, dass ihre Geldbörse gestohlen worden war. Von den Tatverdächtigen fehlte da bereits jede Spur.

Im Gemeindegebiet von Teltow und Kleinmachnow klingelten in den vergangenen Tagen mehrere Personen mit südländischem Aussehen – teilweise gesamte Familien mit Kleinkindern – an den Türen von Einfamilienhäusern und bedrängten die Hauseigentümer mit handgeschriebenen Zetteln, auf denen Worte wie „Kriegsopfer“ gekritzelt waren. Die so Bedrängten sagten bei der Polizei unisono aus, dass die vermeintlich Bedürftigen aggressiv bettelten. Zu Diebstählen ist es in diesen beschriebenen Fällen allerdings nicht gekommen.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass man – falls von Fremden angesprochen – auf Wertgegenstände wie Geldbörsen und Mobiltelefone besonders acht geben sollte, weil es die Täter vor allem darauf abgesehen haben. Die Gauner setzen bei ihrer Masche übrigens oft auf Arbeitsteilung: Eine Person führt das Gespräch, die zweite, scheinbar unbeteiligte Personen, streckt die Langfinger aus, wovon die abgelenkten Opfer meist erst etwas mitbekommen, wenn es schon zu spät ist.

Von Nadine Fabian

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