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Polizei wertet Marke vom Ferkelkopf aus

Angriff auf Potsdamer Moschee Polizei wertet Marke vom Ferkelkopf aus

Neuer Vorstoß im Fall der geschändeten Al-Farouk Moschee in Potsdam: Die Polizei wertet jetzt die Erkennungsmarke aus, die sich am Ohr des vor die Tür gelegten Schweinskopfs befand. Nach Auskunft von Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) könne der Weg des Schweinehauptes bis zu einem Schlachtbetrieb in Mecklenburg nachverfolgt werden.

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Freitagsgebet an der Moschee Am Kanal in Potsdam (Archivfoto).

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Die Polizei wertet im Fall der geschändeten Potsdamer Al-Farouk-Moschee die Marke aus, die sich am Ohr des Ferkelkopfs befand, den Unbekannte am 1. Oktober vor dem Gotteshaus abgelegt hatten. Nach Auskunft von Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) könne der Weg des Schweinehauptes bis zu einem Schlachtbetrieb in Mecklenburg nachverfolgt werden. „Es gibt nicht so viele Käufer, man kann ausmachen, zu welchem Fleischer, Großmarkt oder Caterer der Kopf geliefert wurde“, sagte Schröter am Donnerstag im Innenausschuss des Landtags. Eine konkrete Person sei aber noch nicht ermittelt worden.

Anwohnerin hatte den Kopf vor dem Gebetshaus entdeckt

Eine Anwohnerin hatte den Schweinekopf entdeckt, als sie vom Einkaufen zurückkam. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren zum Verdacht der Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen ein.

Anschlag auf Moschee in Potsdam

Anschlag auf Moschee in Potsdam: Schweinekopf vor der Tür abgelegt am Abend des 1. Oktober 2016.

Quelle: Facebook/Privat

Die Beweisfotos von der „Schweinerei“ machten damals schnell im sozialen Netzwerk Facebook die Runde. Ein Muslim nahm es mit Humor und schrieb dazu: „I think there is a misunderstanding. Muslims do not eat pork. Anyway thanks.“ (Ich denke, es ist ein Missverständnis. Muslime essen kein Schweinefleisch. Trotzdem danke.)

Mehr: Muslime beten vorerst in der Biosphäre

Von MAZonline, Ulrich Wangemann

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