Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Polizei wertet Marke vom Ferkelkopf aus
Lokales Potsdam Polizei wertet Marke vom Ferkelkopf aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:25 03.11.2016
Freitagsgebet an der Moschee Am Kanal in Potsdam (Archivfoto). Quelle: Bernd Gartenschläger
Anzeige
Potsdam

Die Polizei wertet im Fall der geschändeten Potsdamer Al-Farouk-Moschee die Marke aus, die sich am Ohr des Ferkelkopfs befand, den Unbekannte am 1. Oktober vor dem Gotteshaus abgelegt hatten. Nach Auskunft von Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) könne der Weg des Schweinehauptes bis zu einem Schlachtbetrieb in Mecklenburg nachverfolgt werden. „Es gibt nicht so viele Käufer, man kann ausmachen, zu welchem Fleischer, Großmarkt oder Caterer der Kopf geliefert wurde“, sagte Schröter am Donnerstag im Innenausschuss des Landtags. Eine konkrete Person sei aber noch nicht ermittelt worden.

Anwohnerin hatte den Kopf vor dem Gebetshaus entdeckt

Eine Anwohnerin hatte den Schweinekopf entdeckt, als sie vom Einkaufen zurückkam. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren zum Verdacht der Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen ein.

Anschlag auf Moschee in Potsdam: Schweinekopf vor der Tür abgelegt am Abend des 1. Oktober 2016. Quelle: Facebook/Privat

Die Beweisfotos von der „Schweinerei“ machten damals schnell im sozialen Netzwerk Facebook die Runde. Ein Muslim nahm es mit Humor und schrieb dazu: „I think there is a misunderstanding. Muslims do not eat pork. Anyway thanks.“ (Ich denke, es ist ein Missverständnis. Muslime essen kein Schweinefleisch. Trotzdem danke.)

Mehr: Muslime beten vorerst in der Biosphäre

Von MAZonline, Ulrich Wangemann

Ob kaputtes Kinderspielzeug oder defekte Haushaltsgeräte – wer sich von seinen Lieblingsstücken nicht trennen möchte, ist im Bürgerhaus am Schlaatz richtig. Einmal im Monat öffnet dort die Selbsthilfewerkstatt ihre Pforten. Wer vorbeischaut und sich beim Reparieren versucht, unterstützt ganz nebenbei noch die Ausbildung neuer Hausmeister.

03.11.2016

Ist Ihnen das Landtagsschloss obenrum zu kahl? Dann aufgepasst und die Daumen gedrückt: Heute wird die Debatte über eine mögliche Rückkehr der Attikafiguren fortgesetzt. Die Figuren standen bis zur Sprengung des Stadtschlosses 1959/60 in Potsdam und wurden später nach Berlin gebracht, wo sie nun die Humboldt-Universität zieren.

03.11.2016

Vier Jahre lang nahm die Bertelsmann-Stiftung Potsdams Kitalandschaft unter die Lupe. Die Einrichtungen müssten besser ausgestattet werden, so das Resümee der Forscher. Der Forderung kommt die Stadt nun nach. Doch bei der Verbesserung der Personalsituation hebt die Landeshauptstadt weiter die Hände.

03.11.2016
Anzeige