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Potsdam Polizeieinsatz an Schule in Potsdam-Waldstadt
Lokales Potsdam Polizeieinsatz an Schule in Potsdam-Waldstadt
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18:27 27.04.2016
Gewalt auf dem Schulhof? Die Polizei prüft die Vorwürfe. Quelle: dpa
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Waldstadt

Tatort Schulhof: Die Polizei prüft Belästigungs- und Gewaltvorwürfe an der Theodor-Fontane-Oberschule in Potsdam-Waldstadt. Ihre zehnjährige Tochter sei von einem gleichaltrigen Mitschüler auf dem Pausenhof unsittlich berührt worden, sagt die Mutter gegenüber der MAZ.

Der Junge habe das Mädchen über den Hof gejagt und habe ihr dann in die Hose und an den Po gefasst, schildert die Mutter. Ein Junge, der seiner Freundin helfen wollte, sei von anderen Kindern verprügelt worden. Am Boden liegend sei er gegen den Kopf getreten worden. Lehrer seien zu dem Zeitpunkt nicht in der Nähe gewesen und hätten auch nichts unternommen, als sie davon erfuhren. „Von der Schule kam gar nichts“, sagt die Mutter. Deshalb habe sie die Polizei eingeschaltet. Der Fall sorgt für Aufsehen, weil die Mutter die Schilderung auch unter anderem Namen über Facebook verbreitet hat.

Die Polizei bestätigt auf MAZ-Anfrage, dass es am Dienstag einen Einsatz an der Oberschule gegeben hat. „Es gibt nach Rücksprache mit der Kriminalpolizei ein laufendes Verfahren“, so Sprecherin Daiana Sawatzki-Koppe. Etwaige Verletzungen von Sorgfaltspflichten würden ebenfalls geprüft. Da es sich um ein laufendes Ermittlungsverfahren handelt und die Tatverdächtigen sowie Geschädigten minderjährig sind, könnten keine weiteren Details bekannt gegeben.

Auch das Schulamt geht den Vorwürfen nach

Auch das staatliche Schulamt in Brandenburg/Havel wurde als zuständige Schulaufsicht von der Schulleitung über den Vorgang informiert, bestätigt der Sprecher des Brandenburger Bildungsministeriums, Florian Engels. Das Amt habe die kurzfristige Aufklärung über die Schulleitung veranlasst. Betroffene Personen hätten zu den Anschuldigungen Stellungnahmen abgegeben. Weitere Angaben könnten im Moment noch nicht gemacht werden. Die Schulleitung war am Mittwoch nicht für Nachfragen zu erreichen.

Ministerium warnt vor Verbreitung via Facebook

Ministeriumssprecher Engels weist zudem darauf hin, dass die Schulämter immer wieder Anrufe und Mails zu tatsächlichen oder vermeintlichen Vorgängen an Schulen erreichen, ohne dass diese über soziale Netzwerke bekannt gemacht werden. Die Schulämter gingen diesen Hinweisen immer nach und suchten nach einvernehmlichen Lösungen. Das Ministerium halte diesen Weg für deutlicher geeigneter als eine breite Veröffentlichung, da dies schnell „zu probematischen und möglicherweise nicht gerechtfertigten Reaktionen“ führen könne. „Der Weg der Veröffentlichung zum Beispiel über Facebook ist kreuzgefährlich – für alle Beteiligten“, warnt er.

Dem Mädchen gehe es nicht gut, sagt unterdessen die Mutter. Das Kind habe Angst, wieder auf den Pausenhof zu gehen und müsse diese Woche zu Hause bleiben. Der Junge, der zur Hilfe eilte, hat nach ihren Angaben eine Schädelprellung erlitten.

Von Marion Kaufmann

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