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Potsdam Programm der Erlebnisnacht 2018 in Potsdam
Lokales Potsdam Programm der Erlebnisnacht 2018 in Potsdam
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14:14 27.07.2018
Die Potsdamer genießen jedes Jahr das Programm bei der Erlebnisnacht in der Innenstadt von Potsdam. Quelle: Friedrich Bungert
Potsdam

Die „Wilde 13“ hieß es im vergangenen Jahr – und der Name war Programm. In diesem Jahr heißt das Motto „Deine Stadt – Deine Nacht – Dein Erlebnis“ – und ein Erlebnis wird es sicher. Wenn das Wetter mitspielt, und danach sieht es aus, wird die Stadt am Samstag wieder pickepackevoll. Tausende werden feiern und sich von den Veranstaltungen rund um die Brandenburger Straße begeistern lassen.

Der Bäckman macht diesmal den Anfang. Ab 14 Uhr backt er mit Kindern im Backbus auf dem Luisenplatz.

Ebenfalls schon ab 14 Uhr zeichnet Nina Heinke in der Gutenbergstraße (Vanille & Koriander) live Karikaturen.

Wenig später, um 15 Uhr, öffnet dann auch der Regionalmarkt auf dem Luisenplatz. Dort bieten mehr als 20 Erzeuger aus Brandenburg ihre regionalen Produkte an.

Im mobilen pro agro Kochstudio lassen sich Björn Franke vom Restaurant „Die Tenne“, der erste Brandenburger Brotsommelier Holger Schüren und Michael Bjarsch vom „Wildhof Müncheberg in die Töpfe und Pfannen schauen, wenn sie regionale Spezialitäten zu kleinen Köstlichkeiten verarbeiten. Zur selben Zeit startet auch die Infotainment-Meile auf der Friedrich-Ebert-Straße. Hier stellen sich diverse Initiativen (u.a. Tierrettung, UNICEF oder Wünschewagen) vor.

Auch das Lakritzkontor öffnet jetzt seine Türen für die Ausstellung von Fotograf Thomas Block-Deponte. Der „Nachtschleicher“ zeigt Potsdam-bei-Nacht-Bilder – natürlich in schwarz-weiß.

Und selbstredend muss man sich vor und während der großen Party stärken. Für jeden Geschmack gibt es sicher etwas beim großen Food-Truck-Market in der Lindenstraße. Ab 15 Uhr versorgen 20 Food-Trucks die Erlebnisnacht-Besucher mit allerlei Köstlichkeiten aus der ganzen Welt.

Und während man so mampft, kann man die Zaubertricks von Flash Gonzales am Jägertor bestaunen. Um 15 Uhr (sowie um 16.30 Uhr) präsentiert er seine magischen Künste. Die Bühnenshow am Jägertor endet mit Cover-RocK von GehRock ab 22.30 Uhr.

Für Lacher wird am gleichen Ort und zu gleicher Zeit sicher Tute Caruso, der Klinikclown, bei den Kleinen sorgen.

Tipp: Nicht so schnell den Ort verlassen. Um 16 Uhr (und um 17 Uhr) wird nämlich die Artisten Truppe Scholl ihr Können beweisen: Von Jonglage bis Akrobatik ist alles dabei.

Wer lieber selbst aktiv werden, sich selbst bewegen und anderen damit eine Freude machen will, der geht um 16 Uhr zum Brandenburger Tor. Dort steht der „Dance-Cube“ und wartet auf Energie. Nur, wenn sich die Besucher bewegen, tanzen und hüpfen, wird es Musik und Licht geben.

Wer sich lieber berieseln lassen möchte, der kann einfach über die Brandenburger Straße flanieren. Dort tritt man ab 17 Uhr auf Ines Adler und Holger Hillmann. Die beiden werden die Herzen von Schlagerfans höher schlagen lassen. Cocktail-Freunde und Fans von ukrainischer Musik sind bei Vadim Davidenke vorm Karstadt gut aufgehoben.

Und ab jetzt wird es echt schwierig. Man kann einfach nicht überall gleichzeitig sein. Wenn ab 17 Uhr die Salsa-Bühne am Nauener Tor zum Tanzen einlädt, gibt es fast an jeder Ecke der Einkaufsmeile vom Luisenplatz bis zum Holländischen Viertel, etwas zu entdecken. Am besten man lässt sich treiben: Allein auf der Brandenburger Straße gibt es jede Menge zu sehen: Unter anderem Straßentheater mit „Berlin lacht e.V.“ oder auch „orientalische Volksmusik“.

Der Weg zur Bühne am Jägertor lohnt immer, denn da treten die Bands – um 20.30 Uhr eine echte Überraschung! – jetzt im Stundentakt (siehe Karte) auf. Doch auch der Weg gen Holländisches Viertel sollte unbedingt eingeschlagen werden – und spätestens an der Friedrich-Ebert-Straße hat man wieder die Qual der Wahl. Diverse Bühnen locken zum Verweilen, Tanzen und Mitsingen: Im Hafthorn wird gerockt, wenige Meter entfernt gibt es feinsten Rockabilly (Ecke Gutenbergstraße) und tief drin im Viertel, am „Amsterdam“, sorgen “Frank Heck und Torsten Kuhn“ für die Schlagerparty schlechthin.

Währenddessen, ab 20 Uhr, rockt der King auf der Brandenburger Straße/ Ecke Lindenstraße... Okay, es ist ein Elvis-Double, aber das wird sicher für beste Unterhaltung sorgen. Wer es eher mit Schlagzeugbeats und Elektro hat, der ist in der Dortstraße bei den Bar Fritz’n gut aufgehoben. Handgemachte Rockmusik gibt es gegen 20.30 Uhr dann auf dem Luisenplatz: „Buddy Butcher“ aus Potsdam werden Highlights der Rockgeschichte zum Besten geben. Am Jägertor wird natürlich auch immer noch musiziert und wer John Apart nicht kennt, der kann sich die Potsdamer Band (Potsdam-on-Stage-Sieger 2017) bei den Fritz’n anhören. Und jetzt? Alle Bühnen sind noch bis Mitternacht besetzt. Und dann? Ja, auch jetzt muss man sich entscheiden: Feuer-Jonglage am Jägertor oder alte Potsdam-Ansichten auf dem Luisenplatz.

Um 1 Uhr ist dann aber Schluss, die Partynacht zu Ende.

ÜBRIGENS: Der Potsdamer Verkehrsbetrieb ViP leistet seinen Beitrag zur Erlebnisnacht am kommenden Samstag. Damit die Innenstadt nicht im Verkehrschaos versinkt, bietet das Unternehmen das ViP-Erlebnisticket, das die Anreise mit dem Auto überflüssig machen soll. Es ist nichts anderes als der normale Einzelfahrschein für den Potsdamer Tarifbereich AB.

Am Samstag gilt dieser jedoch als Tageskarte. Kinder bis 15 Jahre werden kostenfrei befördert. Das Erlebnisticket ist von der Entwertung bis Sonntag früh, 3 Uhr, gültig, teilte der ViP mit.

Von MAZonline

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