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Potsdam Kurzfilmpreis: Zwei Nominierten von der Filmuni
Lokales Potsdam Kurzfilmpreis: Zwei Nominierten von der Filmuni
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18:04 08.11.2018
Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Quelle: dpa
Babelsberg

Zwei Produktionen aus der Filmuniversität Babelsberg sind für den Deutschen Kurzfilmpreis 2018 nominiert. Sophia Bösch, Studentin im Master Spielfilmregie, und Regie-Student Hannes Schilling können sich Hoffnungen auf die kleine Schwester des Deutschen Filmpreises machen.

Preisverleihung am 28. November in der Waschhaus-Arena

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) wird den Preis am 28. November in der Waschhaus-Arena verleihen. Aus 288 Filmen, die eingereicht wurden, sind zwölf nominiert. Studenten der Filmuniversität Babelsberg waren in den Vorjahren bereits erfolgreich.

Film über eine Frau in der Männergesellschaft

Sophia Bösch ist mit „Rå“ dabei, ein Film über das Erwachsenwerden als Frau in einer Männergesellschaft. Sie erzählt darin die Geschichte der 16-jährigen Linn (Sofia Aspholm), die unbedingt in die Gemeinschaft der Jäger um ihren Vater aufgenommen werden möchte. Sie kennt die Jagd und ihre Gesetze, doch in der Gruppe der Jäger muss sie sich erst beweisen. Der Gang in die Wildnis erweist sich als ihre eigentliche Prüfung.

Dreh über das Straßenleben von Obdachlosen

„Nach dem Fest“ heißt der preisverdächtige Film über zwei Obdachlose von Hannes Schilling, der für den Film auch das Drehbuch verfasst hat. Um der Einsamkeit des rauen Straßenlebens zu entkommen, bedrängt der Obdachlose Andi seine Bekannte Sandra. Zwischen verhaltener Zärtlichkeit und unterschwelliger Gewalt beginnt ein stetiges Ringen um Nähe und Distanz. Ein beispielloser Versuch, dem alltäglichen Elend des rauen Straßenlebens zu entkommen.

Die Verleihung des Deutschen Kurzfilmpreises wird im jährlichen Wechsel in Patenschaft mit einer Filmhochschule durchgeführt, als „Würdigung und Anerkennung der erfolgreichen Arbeit der Hochschulen als Ausbildungsstätten kreativen Filmschaffens“. Wir freuen uns besonders, dass in diesem Jahr erneut die Filmuniversität an der Reihe ist, das Gala-Event nach Potsdam zu holen, einen in Deutschland einzigartigen Film-, Kreativ- und Wissenschaftsstandort.

Hochkarätige Jury wählt Preisträger aus

Die Jury Spielfilm besteht hierbei aus Sylke Gottlebe (Festivalleiterin Filmfest Dresden), Sigrid Hoerner (Produzentin, Regisseurin), Eicke Bettinga (Regisseur, Drehbuchautor), Dagmar Knöpfel (Regisseurin, Drehbuchautorin) und Connie Walther (Regisseurin, Drehbuchautorin). Bei den Animations-, Experimental- und Dokumentarfilmen sowie beim Sonderpreis entschieden Herbert Gehr (Dramaturg, Produzent), Toke Hebbeln (Regisseur, Drehbuchautor), Cornelia Klauß (Kuratorin, Dramaturgin), Maren Lüthje (Produzentin) und Annegret Richter (Geschäftsführerin der AG Animationsfilm).

Nominierung mit 15.00 Euro dotiert

Die Nominierungen sind mit jeweils 15.000 Euro dotiert. Die Nominierungsprämie wird auf den Kurzfilmpreis in Gold angerechnet. Der Kurzfilmpreis in Gold ist mit einer Prämie in Höhe von 30.000 Euro verbunden. Der fakultative Sonderpreis, der für einen herausragenden Film mit einer Laufzeit von mehr als 30 bis 78 Minuten vergeben werden kann, ist mit 20.000 Euro dotiert. Insgesamt können Preisgelder von bis zu 275.000 Euro vergeben, die zweckgebunden für einen neuen Kurz- oder Langfilm oder eine neue Projektentwicklung eingesetzt werden müssen

Von MAZonline

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