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Potsdam Heli-Landeplatz wird wohl nicht gebaut
Lokales Potsdam Heli-Landeplatz wird wohl nicht gebaut
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11:48 14.03.2014
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Potsdam

Der wegen des befürchteten Fluglärms umstrittene Hubschrauberlandeplatz für das neue Bundespolizeipräsidium am Horstweg wird möglicherweise nicht gebaut.

Frank Borchert, Sprecher der Bundespolizei, sagte am Donnerstag auf Anfrage, der Haushaltsausschuss des Bundestages habe sich die Entscheidung dazu vorbehalten. Noch sei die Landeplatzfrage offen.

Mit dem Neubau für das Bundespolizeipräsidium auf dem früheren Regierungsgelände an der Heinrich-Mann-Allee/Eingang Horstweg wird nach Mitteilung des Brandenburgischen Finanzministeriums voraussichtlich im Jahr 2017 begonnen. Die Fertigstellung sei für 2019 geplant, so Ministeriumssprecher Thomas Viehweg auf MAZ-Anfrage. Im Juli 2014 sollen zunächst die Ergebnisse eines europaweiten Architektenwettbewerbes vorliegen, an dem sich 25 Architektenbüros und Arbeitsgemeinschaften beteiligt haben. Der Neubau soll mehr als 60 Millionen Euro kosten. 1,6Millionen Euro waren allein für den auf Stelzen stehenden Hubschrauberlandeplatz geplant.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hatte den Präsidiumsneubau im Juni 2013 bestätigt. Allerdings waren damals auch finanziell begründete Vorbehalte gegen den Hubschrauberlandeplatz geäußert worden. So erklärte die Berliner Bundestagsabgeordnete Stefanie Vogelsang (CDU): "Wirtschaftlich sind wir davon nicht überzeugt." In Potsdam selbst sorgte der Landeplatz für Diskussionen, weil unmittelbar daneben auf den Nuthewiesen neue Wohnhäuser gebaut werden sollten.

In dem neuen Präsidium, das die Arbeit von 40 000 Mitarbeitern und auch internationale Einsätze koordiniert, sollen 815 Diensstellen Platz finden. Zur Zeit sind die Mitarbeiter auf mehrere Standorte in der Heinrich-Mann-Allee und an der Berliner Straße verteilt.

Bestandteil der Neubauplanung ist das Haus17, das seit 2011 von Musikern, Filmleuten und bildenden Künstlern als Atelierhaus genutzt wird. Wie berichtet, wurde ihnen mit Blick auf die anstehenden bauvorbereitenden Maßnahmen zum Ende des zweiten Quartals gekündigt. Viehweg verwies aber darauf, dass der zuständige Landesbetrieb nicht nur gemeinsam mit den Künstlern nach einem Ausweichquartier suchen, sondern auch die Räumung des Hauses aufschieben werde, wenn sie nicht sofort zum Termin erforderlich ist.

BIS ZU 400 STARTS UND LANDUNGEN SOLLTEN AM HORSTWEG ERLAUBT WERDEN

  • Der mit dem Bundespolizeipräsidium am Horstweg geplante Hubschrauberlandeplatz ist politisch umstritten, weil mit dem Flugbetrieb eine erhebliche Lärmbelastung der Anwohner befürchtet wird.
  • Diskutiert wurde unter anderem die Errichtung eines 30 mal 30 Meter großen Hochplateaus auf sechs Meter langen Stelzen, auf dem bis zu 400 Starts und Landungen pro Jahr erlaubt sein sollten.
  • Neben normalen Hubschraubern sollte dort auch der sogenannte „Super-Puma“ anlanden, ein 16 Meter langes, zehn Tonnen schweres und entsprechend lautes Ungetüm, das bis zu 30 Personen Platz bietet.

Von Volker Oelschläger

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