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Potsdamer helfen Flüchtlingen

"Koordinierungsstelle Neue Nachbarschaften“ nimmt Arbeit auf Potsdamer helfen Flüchtlingen

Ein mobiles Begegnungscafé, ein Begrüßungsdienst für Flüchtlinge mit Potsdam-Tipps, Möglichkeiten zur langfristigen Familienbegleitung: Das sind einige der Vorschläge für künftige Integrationsprojekte, mit denen Potsdamer den Asylbewerbern die Ankunft in der neuen Stadt erleichtern wollen.

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Vor dem „Vernetzungstreffen“ stärkten sich die Teilnehmer erstmal am Frühstücksbuffet.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Am Sonnabend hatten das Stadtteilnetzwerk Potsdam-West und die Kulturlobby ehrenamtlich Interessierte und Tätige in den temporären Begegnungsraum „Austausch am Kanal“ eingeladen. Man startete mit einem üppigen Frühstück.

Was die rund 50 Potsdamer einte? Sie wollen mit verschiedenen Angeboten für Flüchtlinge aktiv zur Willkommenskultur in der Stadt beitragen. Seit Jahresbeginn konnte man dem Stadtteilnetzwerk mitteilen, wie man helfen will: Sprachunterricht geben, Behördengänge begleiten, Fahrräder spenden... Mehr als 100 Rückmeldungen trudelten seither ein, sagte Geschäftsführer Daniel Zeller.

Um Vorschläge und Angebote zu bündeln, nimmt heute die zunächst auf drei Monate angelegte „Koordinierungsstelle Neue Nachbarschaften“ ihre Arbeit auf. Mit den Aufgaben betraut ist die in der Kulturlobby engagierte Videojournalistin Kristina Tschesch. „Wir wollen mehr als ein Pool für Sachspenden sein“, sagte die 35-Jährige.

Die Vernetzung zwischen Anwohnern, Initiativen, Trägern und Stadtverwaltung sollen befördert und die Projektarbeit im Haeckelkiez „im integrativen und nachbarschaftlichen Sinne“ unterstützt werden. Die Vernetzung zwischen Anwohnern, Initiativen, Trägern und Stadtverwaltung sollen befördert und die Projektarbeit im Haeckelkiez „im integrativen und nachbarschaftlichen Sinne“ unterstützt werden.

Man wolle ehrenamtliche Hilfsangebote mit „ realen Bedürfnissen“ zusammenbringen, zwischen den nachbarschaftlichen Initiativen in Potsdam Kontakte vermitteln, so Zeller. Als Träger der „Koordinierungsstelle Neue Nachbarschaften“ fungiert der Verein „Mitmachen“, der auch Träger des Büros für Bürgerbeteiligung ist. Die Stelle wird innerhalb einer Projektförderung von der Landeshauptstadt finanziert.

Am Sonnabend waren auch Vertreter von sozialen Trägern der Flüchtlingsunterkünfte zu Gast und berichteten über die Bedürfnisse der Bewohner. Erfahrungen aus der ehrenamtlichen Hilfe für Asylsuchende wurden weitergegeben.

Von Ricarda Nowak

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