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Linke will Staudenhof auf ewig sichern

Zoff in Potsdam um die historische Mitte Linke will Staudenhof auf ewig sichern

Paukenschlag in der Dauerdebatte um den "Staudenhof": In der Stadtverordnetensitzung am 7. Mai will die "Linke" eine Ewigkeitsgarantie für den DDR-Block am Alten Markt festklopfen lassen, der eigentlich nach aktuellem Stand nach 2022 abgerissen werden soll.

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Potsdam. "Der Beschluss zum Abriss soll aufgehoben und der Weg für eine Sanierung des Gebäudes freigemacht werden", heißt es in dem Antrag. Die Linke beruft sich auf eine neue Untersuchung im Auftrag der Pro Potsdam, die belege, "dass nur auf diesem Weg, nicht jedoch durch Abriss und Neubau gesichert werden kann, dass es künftig im historischen Stadtzentrum noch bezahlbare Wohnungen gibt". Bislang befürworten nur die Linken und die Fraktion "Die Andere" den Staudenhof-Erhalt. Den Verfechtern einer originalgetreuen Rekonstruktion der historischen Potsdamer Mitte ist das Gebäude hingegen ein Dorn im Auge. Drei der fünf Baufelder, die nach dem 2010 beschlossenen Leitbautenkonzept entwickelt werden sollen, sind von Staudenhof und Fachhochschule blockiert.

Schon in den letzten Wochen gab es Zoff rund um die Studie, deren Inhalte noch nicht im Detail bekannt sind. Baudezernent Matthias Klipp (Grüne) hatte den Schleier aber schon im Vorfeld gelüftet und daran einen Appell zum Erhalt des Blocks geknüpft- zur Empörung seiner Grünen, die für den Abriss sind. Verwundert über Klipps Vorstoß zeigte man sich auch bei der SPD. Fraktionsvize Pete Heuer forderte "vollständige Aufklärung darüber, mit welchem Ziel, auf wessen Kosten und in wessen Verantwortung das Gutachten und die Gestaltungsentwürfe in Auftrag gegeben wurden, die von der Beschlusslage der Stadtverordnetenversammlung abweichen." Nach aktuellem Stand sei der Oberbürgermeister "weiterhin beauftragt, eine Machbarkeitsstudie vorzulegen oder einen Architektenwettbewerb durchzuführen, wie im Rahmen des beschlossenen Leitbautenkonzepts preisgünstiger Wohnraum in der Größenordnung des Staudenhofs angeboten werden kann", so Heuer.

Von Ildiko Röd

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Karten werden neu gemischt: Erhalt statt Abriss

Der Staudenhof-Wohnblock am Alten Markt soll über das Jahr 2022 hinaus stehenbleiben. Ein mittelfristiger Abriss des Gebäudes mit den 182 günstigen Wohnungen und ein Neubau an gleicher Stelle wäre für die kommunale Holding Pro Potsdam "nicht zu kompensieren und außerordentlich unwirtschaftlich".

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