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Das Rechenzentrum zieht um

Brandenburg investiert 60 Millionen Euro, Potsdam bekommt Fläche Das Rechenzentrum zieht um

Das zentrale Rechenzentrum der Landesregierung soll bis Ende 2017 von der Ecke Breite und Dortustraße weg und an einen neuen Standort im Raum Potsdam umziehen. Die Landesregierung lässt sich den Umzug 60 Millionen Euro kosten.

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Diese beiden Würfel mit den berühmten Weltraummosaiken an den Straßenfronten beherbergen noch das Rechenzentrum.

Quelle: Lutz Hannemann

Potsdam. Das zentrale Rechenzentrum der Landesregierung soll bis Ende 2017 von der Ecke Breite und Dortustraße weg und an einen neuen Standort im Raum Potsdam umziehen. Das Kabinett der Landesregierung billigte bei seiner Sitzung am Dienstag in Herzberg ein entsprechendes Umzugskonzept von Innen- und Finanzministerium. Auf Basis einer ersten Schätzung wird mit Gesamtkosten für die Verlegung von rund 60 Millionen Euro gerechnet.

Der bisherige Standort in einer städtischen Immobilie der Potsdamer Innenstadt muss wegen seiner Lage im Sanierungsgebiet "Potsdam Mitte" aufgegeben werden. Für die Unterbringung des eigentlichen Rechenzentrums sollen über eine Ausschreibung des Finanzministeriums Flächen gefunden werden, in die ab Anfang 2016 die Technik des neuen Rechenzentrums eingebaut werden kann. Diese Flächen werden angemietet. Bis das neue Rechenzentrum technisch umgerüstet und voll funktionsfähig ist, wird es dann nochmal etwa zwei Jahre bis Ende 2017 dauern. Unabhängig davon wird die Verwaltung des Zentralen IT-Dienstleisters der Landesverwaltung (ZIT-BB) bis Mitte 2015 in landeseigene Räume an der Steinstraße umziehen.

Das Mosaikband "Mensch bezwingt Kosmos“ von Fritz Eisel soll auf dem Gelände der Stadtverwaltung eine neue Heimat finden. Mögliche Plätze wären Umfassungsmauern oder Giebel auf dem Campus, sagte Bürgermeister Burkhard Exner. Das Mosaik befindet sich derzeit noch am Rechenzentrum in der Breiten Straße, das aber demnächst für den Wiederaufbau der Garnisonkirche vollständig abgerissen wird.

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Innenminister Ralf Holzschuher (SPD) erklärte am Dienstag, das Land bekomme ein hochmodernes Rechenzentrum, das alle Bereiche der Landesverwaltung versorgt. Gleichzeitig werde die Fortsetzung der Stadtsanierung möglich.

MAZ

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