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Potsdam Rollifahrer widerspricht Havelbus
Lokales Potsdam Rollifahrer widerspricht Havelbus
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17:33 04.06.2014
Günther Sommermeier wird von Bussen oft stehen gelassen. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Der Potsdamer Rollstuhlfahrer Günther Sommermeier (76) ist Erklärungen der Havelbus-Verkehrsgesellschaft (HVG) entgegen getreten, sein Rollstuhl sei zu groß für die Busse des Unternehmens; deshalb werde er nicht mitgenommen. Die HVG hatte die Nichtmitnahme des 76-jährigen Querschnittsgelähmten damit begründet, dass er nicht rückwärts an den Prallschutz der Busse heranfahren könne, weil der Krankenfahrstuhl und dessen Wendekreis zu groß seien. Bei einer Vollbremsung würde der Rollstuhl wegrollen oder sogar umkippen, befürchtete Havelbus.

Sommermeier selbst hat eine andere Erfahrung gemacht. "Ich komme sehr wohl mit meiner Rückenlehne an diesen sogenannten Prallschutz heran"“, erklärte er jetzt gegenüber der MAZ, die seinen Fall zur Sprache gebracht hatte: "Wenn ich rückwärts reinfahre, schaffe ich das sogar in einem Zug." Der Vorteil danach sei, dass er "in keinster Weise" andere Fahrgäste beim Ein- und Aussteigen behindert. Gefährdet seien hier vielmehr Mütter mit ihren Kinderwagen oder Fahrgäste, die stehen, findet Sommermeier.

Der Verkehrsbetrieb in Potsdam (ViP) hatte erklärt, er nehme Rollstühle bis zu einem Gewicht von 350 Kilogramm immer mit, wenn die Busse dies zulassen; das könne der Fahrer entscheiden.

Von Rainer Schüler

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