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Schiffbauergasse ist abends abgehängt

Kultur in Potsdam Schiffbauergasse ist abends abgehängt

Die Verkehrsanbindung des Kunst- und Kulturquartiers Schiffbauergasse in Potsdam sorgt weiter für Kritik. Die Zuschauer des Hans-Otto-Theaters empfänden die Anbindung „gerade in den Abendstunden durchaus als beschwerlich bis unzureichend“, sagt Theatersprecherin Stefanie Eue.

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Festlich schimmert das Hans-Otto-Theater in den Abendstunden. Doch wenn nach der Abendsvorstellung keine Bahn mehr kommt, ist die gute Stimmung schnell dahin.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam/Schiffbauergasse. Das Hans-Otto-Theater bestätigt Verbesserungsbedarf bei der Verkehrsanbindung. „Ja, die Schiffbauergasse ist am Abend nach den Vorstellungen an der Berliner Straße nur noch über den stündlichen Nachtbus an den Öffentlichen Nahverkehr angeschlossen“, so Sprecherin Stefanie Eue: „Die Straßenbahn verkehrt dort nur bis 21 Uhr.“ Die künftige Intendantin Bettina Jahnke hatte im Kulturausschuss Probleme mit dem Heimfahrt geschildert. Auch Kulturdezernentin Noosha Aubel (parteilos) hatte am Montag in der MAZ „Optimierungspotenzial“ für die Schiffbauergasse bestätigt: „Der Nahverkehr ist ganz oben auf der Liste.“

Eine Tram-Anbindung in den Abendstunden gebe es im 20-Minutentakt über die Haltestelle an der Auffahrt zur Humboldtbrücke, sagt Eue: „Aber gerade für ältere Zuschauer ist der Fußweg quer über die Schiffbauergasse und unter der Nuthestraße durch bis zur Haltestelle Uferweg nicht zu unterschätzen“: Die Zuschauer empfänden die Anbindung „gerade in den Abendstunden durchaus als beschwerlich bis unzureichend“.

Als Extra-Service biete das Theater seit mehreren Spielzeiten einen Taxi-Ruf an. Das Angebot in Zusammenarbeit mit der Potsdamer Taxi-Genossenschaft werde „sehr gut angenommen“, die Erfahrungen seien „rundherum positiv“. Der Taxi-Ruf ersetzte das 2009 mit dem Antritt von Tobias Wellemeyer als Intendant eingeführte Theatertaxi, das laut Eue aus „wettbewerbsrechtlichen Gründen“ eingestellt werden musste. Das Theatertaxi brachte die Gäste nach der Vorstellung für fünf Euro pro Person in die Stadt, für zehn Euro ins Umland und für 15 Euro bis nach Berlin-Mitte.

Von Volker Oelschläger

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