Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam DHL-Erpresser: 600 Hinweise, aber kein Täter
Lokales Potsdam DHL-Erpresser: 600 Hinweise, aber kein Täter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:54 07.03.2018
Hier wurde die Potsdamer Paketbombe aufgegeben: DHL-Packstation an der Kantstraße Ecke Roseggerstraße. Quelle: Friedrich Bungert
Potsdam

Der DHL-Erpresser ist knapp 100 Tage nach dem Fund einer Paketbombe am Potsdamer Weihnachtsmarkt immer noch nicht gefunden.

Die Sonderkommission „Quer“ des Brandenburger Landeskriminalamts hat rund 600 Hinweise aus der Bevölkerung erhalten, aber noch keinen Ermittlungserfolg vermelden können. „Es bleibt dabei: Bei Erpressungslagen geben wir keine Informationen zu den laufenden Ermittlungen“, sagte Polizeisprecher Torsten Herbst am Mittwoch. Rund 50 Mitglieder der Soko überprüften die Hinweise.

Schreck auf dem Weihnachtsmarkt

Anfang Dezember war ein verdächtiges Paket mit Hunderten Nägeln, einem Feuerwerkskörper und einem verschlüsselten Erpresserbrief bei einem Potsdamer Apotheker abgegeben worden.

Mit der explosiven Fracht sollte der Paketdienst DHL erpresst werden. Anfang November war laut Polizei ein ähnliches Paket an einen Online-Händler in Frankfurt (Oder) gesendet worden.

Mitte Januar wurde zudem eine explosive Sendung in einer Berliner Bank gefunden.

Der kleine Ort Leegebruch stand unter Wasser, die Kreisgebietsreform wurde abgesagt und Sturm „Xavier“ wirbelte durchs Land. 2017 war für Brandenburg ein turbulentes Jahr. In unserem Rückblick sehen Sie, was die Menschen besonders bewegte.

Von Klaus Peters

Die Agenda der Stadtverordnetenversammlung ist mächtig voll – und das droht auch dem Sitzungssaal an sich. Ansonsten sollten heute alle aktiv werden, die sich von Schienenlärm belästigt fühlen. Die Gegner von Fluglärm wollen heute in jedem Fall an einem prominenten Platz in Potsdam aktiv werden. Dürfen sie auch, wie ein Gericht entschieden hat.

22.04.2018
Potsdam Potsdamer Filetgrundstück - Barberini-Nachbar zahlt nicht

Investor Abris Lelbach hat eine Zusage an die Stadt nicht eingelöst – Er wollte für zusätzlich genehmigte Wohnungsbauflächen knapp 88 000 Euro zahlen. Die Stadt mauert bei Nachfragen von Journalisten. Und auch die Antwort an die Frage eines Stadtverordneten wird nur nicht-öffentlich gegeben.

09.03.2018

Der ununterbrochene Beistand eines Geburtshauses und die Sicherheit für Baby und Mutter in einem Krankenhauses sind nur schwer miteinander zu vereinen. Das Potsdamer Ernst-von-Bergmann-Klinikum plant nun als erstes Krankenhaus im Land Brandenburg einen „hebammengeleiteten Kreißsaal“. Dort entscheiden allein die Hebammen.

07.03.2018