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Potsdams Vierlinge feiern ihren 13. Geburtstag

Vierlinge in Potsdam Potsdams Vierlinge feiern ihren 13. Geburtstag

Potsdams Vierlinge Alexander, Johanna, Charlotte und Franziska Kübler sind 13 Jahre alt geworden. Ihr Pate Jann Jakobs kam wie jedes Jahr zum Gratulieren, zum letzten Mal als Oberbürgermeister. Wie lebt es sich im Acht-Personen-Haushalt in Babelsberg? Sind die Kinder aus dem Gröbsten raus – oder gerade mittendrin? Die MAZ hat die Großfamilie besucht.

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Alexander, Johanna, Charlotte und Franziska Kübler (v.l.) sind 13 Jahre alt geworden.

Quelle: Foto: Gartenschläger

Potsdam. Neugierig blickt ein Paar Mädchenaugen zwischen grünen Fensterläden vorbei an der Gardine. Drinnen ist die Kaffeetafel gedeckt, eine 13 geformt aus bunten Luftballons steht im Wohnzimmer. Dann kommt der Pate der vier jüngsten Kinder der Kübler-Großfamilie und wird freudig und vertraut begrüßt: Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs verschenkt vier Schwimmbrillen und Gutscheine fürs Freizeitbad „blu“. Potsdams Vierlinge sind am 3. Februar 13 geworden.

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Alexander, Johanna, Charlotte und Franziska Kübler haben am 3. Februar 2005 das Licht der Welt erblickt. Die Vierlinge haben am Samstag schon ihren 13. Geburtstag gefeiert. Die MAZ war wie in diesem auch in vergangenen Jahren zu Gast und schaut noch einmal zurück auf vergangene Geburtstage des Jungen und der drei Mädchen. Herzlichen Glückwunsch!

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Was wünscht man sich denn so mit 13? Franziska, die Hip Hop tanzt und reiten geht: eine Fotowand fürs Zimmer. Johanna: ein neues Handy. Charlotte: ein CD-Radio. Alexander, der Schlagzeug spielt und Fußball: eine digitale Armbanduhr. 2017 hat sich für die Kinder, sofern man das noch sagen kann, viel verändert. Die Vierlinge besuchen jetzt die Katholische Marienschule im ersten Probejahr der siebten Klasse. Der Unterricht ist anspruchsvoller, die Pausen sind kurz, die Vier wünschen sich bessere Noten. Und noch etwas ist anders: „Es ist gerade alles im Umbruch: die Freizeit, der Sport, die Interessen“, berichtet Vater Andreas. „Früher haben sie oft im Spielhaus im Garten gespielt, seit etwa einem Jahr ist eher jeder für sich in seinem Zimmer“, sagt Mutter Josephine.

Zum Geburtstag selbst krank im Bett – mit Brettspielen

Seit dem vergangen Jahr haben die insgesamt sechs Kinder im Haus mehr Platz dafür. Die Eltern bauten um, so dass sich nun noch höchstens zwei Geschwister ein Zimmer teilen. Bei Küblers ist normalerweise nie jemand allein zu Hause, außer einer ist mal krank. Den eigentlichen Geburtstag der Vierlinge mussten allerdings fünf Familienmitglieder krank im Bett verbringen. Mit Brettspielen haben sie das überbrückt. Die große Geburtstagsfeier mit 17 Gästen und selbst gebastelten Kostümen ist am Wochenende geplant: als Familienfasching. „Letztes Jahr waren wir Familie Duck, das war sehr lustig“, erinnert sich Andreas Kübler. Den Vierfachgeburtstag feiern immer alle gemeinsam. „Jeder ist dann abwechselnd im Mittelpunkt“, beschreibt Franziska das jährliche Fest.

2017 waren sie im Tropical Island, wo Geburtstagskinder keinen Eintritt zahlen. Mutter Josephine und Beatrice genossen derweil einen Mama-Tochter-Tag in Berlin. Eine Seltenheit für die Sechsfachmutter: „Es gibt sonst keine Einzelunternehmungen, da würde gleich protestiert.“ „Einer meckert immer. Vor allem beim Minigolf“, fasst Vater Andreas Familienentscheidungen zusammen, die immer ausgehandelt werden. So auch die Filme beim rituellen Schauen am Abend.

OB Jann Jakobs: Patenschaft soll weitergehen, komme auch privat

„Ich finde, wir sind anderen gegenüber auf jeden Fall im Vorteil, weil wir nie alleine sind und immer jemand da ist zum Spielen“, sagt Katharina (14), die Lehrerin werden will. Beatrice wird dieses Jahr schon 17 und macht bald Abitur. In welche Richtung es dann geht, hat sie noch nicht für sich entschieden. Der erste Auszug eines Kindes ist also erstmal noch weit weg. Seit der Geburt der Vierlinge 2005 kommt OB Jann Jakobs nach Babelsberg zum Gratulieren. Jakobs hat selbst sieben Geschwister und erinnert sich im Gespräch mit den Kübler-Kindern ans Kompromissefinden in seiner Kindheit. „Ich war der Älteste“, sagt er und grinst als Antwort auf die Frage, wie er und seine Geschwister sich damals einig wurden. Den Küblers wäre es, da sind sich alle einig, am liebsten, Jakobs käme weiterhin. Mit seinem Amtsverzicht müsste er das nicht. Die Patenschaft soll aber von seinem Nachfolger fortgesetzt werden. Privat will er auch weiter gratulieren.

Von Michaela Grimm

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