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Elias-Suche: Verzweiflung in Potsdam wächst

Helfer für Suchtrupps dringend gesucht Elias-Suche: Verzweiflung in Potsdam wächst

Tag 4 nach dem Verschwinden von Elias und noch immer gibt es von dem 6-Jährigen keine Spur. Verzweifelt haben die Helfer am Samstag nach dem Jungen gesucht, aber wieder gab es kein Lebenszeichen. Zudem werden die Helfer weniger. Die Verzweiflung wächst. Über Facebook werden händeringend Freiwillige gesucht.

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Helfer für Suche nach Elias dringend gesucht.

Quelle: MAZ

Potsdam. Dramatische Szenen am Samstag: die verzweifelte Mutter von Elias dankt den vielen Helfern für ihren Einsatz und bricht dann in Tränen aus. Denn trotz bislang 216 telefonischer Hinweise bei der Polizei bleibt der sechsjährige Elias spurlos verschwunden. "Wir geben nicht auf und machen einfach weiter", sagte eine Polizeisprecherin am Sonntagmorgen.

Wie bereits am Samstag werden auch am Sonntag erneut Hinweise ausgewertet und Videomaterial aus Bussen, Bahnen, Supermärkten und Tankstellen gesichtet. Es gebe mehrere Stunden Filmmaterial.

Verzweifelter Facebook-Appell
Die Hilfsbereitschaft in der Siedlung ist nach wie vor ungebrochen - auch, wenn sich die Anzahl der Freiwilligen stark reduziert hat. Über Facebook wird daher an alle Potsdamer appelliert, sich auch am Sonntag an der Suche nach dem kleinen Jungen zu beteiligen. Sogar der Vorschlag, die Vermissteanzeige in andere Sprachen zu übersetzen wurde angeregt: "Arabisch,Türkisch und auch andere Sprachen wären klasse, denn dann könnte man auch Touristen ansprechen", heißt es auf Facebook.

Die ersten freiwillige Helfer nahmen am Sonntag jedoch erneut ihren Einsatzstützpunkt am Schlaatzer Bürgerhaus auf. "Negative Gefühle lassen wir gar nicht aufkommen und denken jetzt nur daran, wie wir helfen und suchen können", erklärte Stützpunktleiterin Gaby Franz.

Einwohner des Plattenbauviertels haben sogar eine eigene Einsatzleitung. "In einer Facebook-Gruppe hieß es, dass wir unbedingt einen Versorgungsstützpunkt brauchen. Also habe ich das in die Hand genommen", erklärte Anwohnerin Gaby Franz. "Jetzt ist es der zentrale Anlaufpunkt für alle Suchaktionen der Freiwilligen." Mehr als 600 Freiwillige hätten sich in den vergangenen Tagen angeschlossen, sagte Franz.

Wo noch suchen?
Unzählige Male wurde bisher jeder Winkel des Stadtteils durchkämmt. Auch Baustellen und alte Lüftungsrohre wurden den Angaben zufolge einbezogen. Beamte der Bereitschaftspolizei suchten in mehreren Kleingartenanlagen - auch außerhalb von Schlaatz.

Einen Zusammenhang mit der seit Anfang Mai in Sachsen-Anhalt vermissten fünfjährigen Inga - von der ebenfalls jede Spur fehlt - gibt es laut Polizei nicht. Sie war in einem Wald bei Stendal verschwunden; etwas mehr als 100 Kilometer von Potsdam entfernt.

Von MAZonline

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Mutter dankbar für jede Anteilnahme

Die Suche nach Elias läuft unermüdlich weiter, bisher ohne Erfolg. Einen Rückschlag hat es am dritten Tag für die freiwilligen Helfer gegeben. Nur noch ein Bruchteil kam zur Suche. Nun hoffen die Übriggebliebenen auf mehr Freiwillige, um den Jungen zu finden. Seine Mutter hat sich indes persönlich für das Engagement bedankt.

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