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Wohnen in Potsdam wird noch teurer

Villenpreise klettern auf bis zu zehn Millionen Euro Wohnen in Potsdam wird noch teurer

In POtsdam leben ist beliebt und teuer: Die Nachfrage nach Wohnraum übersteigt in Potsdam weiterhin deutlich das Angebot. Entsprechend steigen die Immobilienpreise in nahezu allen Lagen und Segmenten. Das geht aus dem jüngsten Marktbericht des Immobilienverkäufers Engel & Völkers hervor.

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Umsatzvolumen im POtsdamer Immobilienhandel

Quelle: Bleinagel (Grafik)

Potsdam. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern in den sehr guten Lagen in Potsdam erzielten die Kaufpreise im ersten Halbjahr 2013 in der Spitze bis zu drei Millionen Euro.

Die Quadratmeterpreise von Eigentumswohnungen lagen in der Spitze bei 4800 Euro. "Einzelne Immobilien haben im Top-Segment mittlerweile die 5000-Euro-Marke überschritten", sagt Günter Fischer, Geschäftsführer von Engel & Völkers Potsdam. Die bereits deutlich angezogenen Wohnungsmieten haben ebenfalls weiter zugelegt und erreichten 2013 in den sehr guten Lagen bis zu 12,50 Euro je Quadratmeter.

Auch die Nachfrage nach Villen in begehrten Toplagen wie der Berliner und Nauener Vorstadt oder der Villenkolonie Babelsberg in direkter Wasserlage ist ungebrochen. Die wenigen von dem Unternehmen gehandelten Villen erreichten im vergangenen Jahr erneut Spitzenwerte. "Je nach Größe und Ausstattung sind durchaus Kaufpreise von 7 bis 10 Millionen Euro möglich", so Günter Fischer.

Die dringend benötigten neuen Wohnimmobilien kommen jetzt vermehrt an den Markt ‒ zum Beispiel durch die Neugestaltung der Mitte, der Speicherstadt oder durch die Schließung der wenigen noch vorhandenen Baulücken. "Dies wird aber den Markt nur geringfügig entspannen, so dass wir auch für 2014 weiter anziehende Preise in allen Segmenten in den mittleren bis sehr guten Lagen erwarten", sagt Fischer.

Potsdam wächst Jahr für Jahr - und das erhöht die Nachfrage nach Wohnraum und lässt die Preise weiter steigen. So schätzt die Firma, dass 2013 Eigentumswohnungen mit einem Volumen von bis zu 142,3 Mio. Euro (Vorjahr: 120,3 Mio. Euro) verkauft wurden. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern wird ein Transaktionsvolumen von 101,6 Mio. Euro (Vorjahr: 85,1 Mio. Euro) angenommen.

Der Wohnmarktbericht basiert auf dem Marktwissen der deutschen Filialen von Engel & Völkers sowie auf Datenmaterial von den jeweiligen Gutachterausschüssen.

Den größten Preissprung haben dem Bericht zufolge Ein- und Zweifamilienhäuser in guten und sehr guten Lagen erzielt. Hier sind die Kaufpreise um bis zu 200.000 Euro gestiegen, die durchschnittlichen Spitzenwerte lagen 2013 damit bei rund drei Millionen Euro. Die geringsten Anstiege verzeichneten - wenig überraschend - der Schlaatz, die Waldstadt und Drewitz. Im Schlaatz und in Drewitz überwiegt allerdings auch der Geschosswohnungsbau.

Von Jan Bosschaart

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