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Potsdam Potsdam am Dienstag: Das ist heute wichtig
Lokales Potsdam Potsdam am Dienstag: Das ist heute wichtig
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06:30 20.03.2018
Screenshot aus dem Dokumentarfilm "Geheimnisvolle Orte" von Joachim Castan. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Es könnte so schön werden wie gestern, wenn dieser blöde Schneeregen nicht angesagt wäre. Die Temperaturen sollen sich nicht sonderlich von den gestrigen unterscheiden.

Wenig Verbesserung übrigens auch im ÖPNV in Potsdam. „Personalbedingt kann es derzeit zu Fahrtausfällen kommen. Aktuelle Fahrtinfos erhalten Sie über die VBB-Fahrplanauskunft und die VBB-App“, heißt es dort.

Bahnübergang Medienstadt voll gesperrt

Heute und morgen ist der Bahnübergang Medienstadt / Großbeerenstraße voll gesperrt – wieder einmal.

Eine Umleitung ist über Wetzlarer Straße, L40, Neuendorfer Straße ausgewiesen.

Potsdam bekommt eine „Soko“

Die „Soko“-Familie des ZDF wird immer größer. Noch bis Ende des Monats wird hier gedreht. Jetzt bekommt Brandenburgs Landeshauptstadt die „Soko Potsdam“, wie der Mainzer Sender mitteilte.

Im Mittelpunkt der neuen Vorabendserie stehen zwei Polizistinnen: Luna Kunath (Caroline Erikson) und Sophie Pohlmann (Katrin Jaehne). Regie führen Stefan Bühling und Isabell Braak.

Und dann spielt natürlich unsere Stadt eine Hauptrolle. „Potsdam, Berlins hübsche kleine Schwester, ist eine Stadt, die in ihrer Vielfalt die Kommissarinnen immer wieder mit neuen Lebenswirklichkeiten konfrontiert“, schreibt das ZDF. Aber: „Kleine Schwester?“... nun ja...

Der Sendetermin ist noch offen.

Oster-Basar in der Staatskanzlei

Heute zwischen 9 und 13:30 Uhr präsentieren die Werkstätten der brandenburgischen Justizvollzugsanstalten und die Beschäftigungs- und Arbeitsbereichstherapien des Martin Gropius Krankenhauses Eberswalde im Foyer der Staatskanzlei, Heinrich-Mann-Allee 107, ihre selbst hergestellten Produkte.

Dieser Basar ist für alle Brandenburgerinnen und Brandenburger geöffnet. Angeboten werden z. B. Frühlingsgestecke, Korbgeflechte, Pralinen, Tonarbeiten und vieles mehr.

In diesem Jahr kommt der Erlös dem Verein „Arbeitslosenservice Herzberg (Elster)“, der als eine von 30 Einrichtungen des „Arbeitslosenverband Deutschland - Landesverband Brandenburg e.V.“ tätig ist, zu Gute.

Wohnen in Krampnitz

Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, informiert gemeinsam mit Bert Nicke, Geschäftsführer der Entwicklungsträger Potsdam GmbH, über die Ergebnisse des städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs.

Ziel des Wettbewerbs „Wohnen in Potsdam Krampnitz“ ist es ökologisch, wirtschaftlich und sozial nachhaltige Konzepte mit hoher Qualität zu finden, damit sich in Krampnitz ein lebendiges, urbanes Quartier entwickelt. Dort sollen binnen 15 Jahren in einer ersten Ausbaustufe bis zu 7000 Menschen ihr Zuhause finden.

Wie es dort einmal aussehen könnte, erfahren wir heute Mittag.

Das Forum Krampnitz

Das mit Politikern und Fachleuten besetzte Forum Krampnitz wurde am 16. Januar als fraktionsübergreifendes Gremium gegründet, das die Entwicklung des neuen Viertels beratend begleiten soll. Die Runde trifft sich „bedarfsweise“, so Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos), in der Zentrale der Pro Potsdam, Pappelallee 4.

Für 2018 wurden mehrere Beratungen angekündigt. Heute sollen die Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs für Krampnitz (siehe oben) diskutiert werden.

Die Sitzungen sind öffentlich.

» Beginn ist um 17 Uhr.

Sitzung des Beteiligungsrates

Heute um 17:30 Uhr findet eine Sitzung des Beteiligungsrats der Landeshauptstadt Potsdam statt. Interessierte Potsdamerinnen und Potsdamer sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Auf der Tagesordnung stehen heute das Verfahren zum Thema „Räume für Kulturschaffende und Kreative - Szenario-Workshop: Strategieentwicklung für die Kunst- und Kreativwirtschaft in Potsdams Mitte“ und die Zukunft Biosphäre.

» Der Beteiligungsrat ist ein beratendes Gremium. Er soll die WerkStadt für Bürgerbeteiligung beraten und bei der konzeptionellen Weiterentwicklung der Bürgerbeteiligung in Potsdam helfen. Der Beteiligungsrat trifft sich im Raum 249 im Stadthaus an der Friedrich-Ebert-Straße.

Ausschuss für Bildung und Sport

Heute kommen die Mitglieder des Ausschusses für Bildung und Sport um 17 Uhr in der Wilhelm-von-Türk-Schule, Bisamkiez 107-111, zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der „Kunstrasenplatz Nowawes“, das “kostenlose Frühstücksangebot der Spirellibande der AWO“, die „Skateranlage im ’E-Park’“, die „Schulwegsicherheit vor der Schiller-Grundschule“ und der „1.FFC Turbine Potsdam und die Situation am Luftschiffhafen“.

Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Inklusion

Um 18 Uhr tagt heute der Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Inklusion im Raum 3.025 im Stadthaus in der Friedrich-Ebert-Straße. Die Agenda ist übersichtlich. Dabei geht es unter anderem um den „Wohnungsmarktbericht 2016“ und „Sachstandsbericht Wohnungstauschzentrale“.

Sonderberatung für Immobilienbesitzer

Die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS) veranstaltet einen Sonderberatungstag für Immobilienbesitzer. Sparkassenkunden und Interessierte können sich heute zu allen Fragen „Rund um die eigene Immobilie“ von der MBS-Immobilienspezialistin in Potsdam-West, Nansenstraße 25, vor Ort informieren und beraten lassen.

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird eine individuelle Terminvereinbarung bzw. Anmeldung unter der Telefonnummer 0331 8950111 empfohlen.

Abstimmen für bestes Digitalprojekt

Eine Schülerzeitschrift, die auch online erscheint, ein digitales Hausaufgabenhaft, eine Schulplaner-App und eine Soap für „Youtube“ – zwölf zum Teil recht ambitionierte digitale Projektideen haben Brandenburger Schülerinnen und Schülern und Schulen beim Ideenwettbewerb der Initiative „#Wir im Netz“ eingereicht. Darunter auch zwei Potsdamer Projekte. Nur noch heute kann über die tollsten Ideen abgestimmt werden – online natürlich.

Die beiden Potsdamer Schulen hoffen natürlich, noch viele Klicks zu sammeln. Die fünf Projekte mit den meisten Stimmen bekommen jeweils 500 Euro zur Umsetzung ihrer Ideen. Zudem wird eine Fachjury ihren eigenen Favoriten wählen. Das gibt ebenfalls 500 Euro.

Das Bertha-von-Suttner-Gymnasiums in Babelsberg tritt mit der Idee einer digitalisierten Schülerzeitung an: „Berthas Echo goes Digital“ heißt ihr Projekt.

Schüler und Schülerinnen des Evangelisches Gymnasiums auf Hermannswerder wollen dagegen eine Sitcom-ähnliche Soap namens „Vista La Hasta“ ins Netz stellen. Sie wollen „so bald wie möglich mit der Serie in Produktion gehen“.

Zur Geschichte der Spionage

„Die Geschichte der Spionage von Daniel Defoe bis Günter Guillaume“ ist der Titel des heutigen Vortrages in der Arche im Pater Bruns Haus, Am Bassin 2. Vortragender ist Thomas Lukow (Jahrgang 1959) vom Stasi-Museum Berlin. Er stammt aus Potsdam, engagierte sich bis zu seinem 18. Lebensjahr in der FDJ; später war er in der Musik- und Kulturszene im Prenzlauer Berg aktiv. Wegen versuchter „Republikflucht“ wurde er 1981 zu 20 Monaten Gefängnis verurteilt. 1989 reiste er mit Ehefrau und Kindern nach West-Berlin aus. Seit 2000 arbeitet er freiberuflich in der politischen Bildungsarbeit.

Augenzeugen der Sprengung gesucht

Am 23. Juni vor 50 Jahren wurde der Turm der Garnisonkirche nach einem gescheiterten Versuch an einem Sonntagmorgen zur Gottesdienstzeit final gesprengt.

Viele Menschen haben diese Minuten nicht vergessen. Gerhard Rütenik etwa war 19 Jahre alt, als er zusammen mit Schulkameraden die Sprengung miterlebte „Sie haben alles in Schutt und Asche gelegt“, erinnert sich Rütenik. Aus Angst vor der Stasi hätten sie nur von weitem zugeschaut. Die Bilder vom in sich zusammenfallenden Turm haben sich nicht nur ihm ins Gedächtnis gebrannt. Das Erzählpodium „Mein Potsdam“ am 20. Juni soll mit Augenzeugen an die Sprengung erinnern.

Die Garnisonkirche in Potsdam ist eine Kirche mit bewegter Vergangenheit. 1732 eingeweiht, wird sie im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, die Ruine 1968 gesprengt. 2017 beginnt mit dem Turm der Wiederaufbau. Berühmt-berüchtigt ist sie durch den „Tag von Potsdam“.

Wir suchen Menschen, die ihr Erleben mit anderen teilen wollen, ohne die jeweilige Erinnerung zu bewerten“, sagte Cornelia Radeke-Engst, Pfarrerin der Nagelkreuzgemeinde Potsdam am Baufeld der Garnisonkirche. Augenzeugen können bei „Mein Potsdam“ heute um 19 Uhr in der Breiten Straße 7 mitwirken.

Wer Interesse hat zu erzählen, kann sich bei Cornelia Radeke-Engst unter der Telefonnummer 0152/2394364 oder per E-Mail radeke-engst@garnisonkirche-potsdam.de melden.

Notdienste – rund um die Uhr

Apotheken-Notdienst

Schnell und einfach den Apotheken-Notdienst in der Nähe finden. Unter www.apotheken.de sind alle Notdienste auf einen Klick verfügbar.

Zahnarzt-Notdienst

Außerhalb der Praxiszeiten gewährleisten die brandenburgischen Zahnärzte einen zahnärztlichen Bereitschaftsdienst. Ganz einfach die eigene Adresse eingeben und schon wird der nächst gelegene Zahnarzt angezeigt. Hier geht es zur Bereitschaftsdienstsuche unter www.kzvlb.de.

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Von MAZonline

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