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Potsdam Potsdam am Dienstag: Das ist heute wichtig
Lokales Potsdam Potsdam am Dienstag: Das ist heute wichtig
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10:48 07.08.2018
Fährt heute ab 9 Uhr bis etwa 15 Uhr nicht zwischen Hbf Potsdam und Babelsberg: Die S7 . Quelle: Friedrich Bungert
Potsdam

Um 5.35 Uhr nahm die Sonne im Nordosten ihre heutige Reise auf. Rund 15 Grad waren es da. Gegen 12 Uhr werden wir die 30 Grad knacken und etwas später könnte das Thermometer weiter auf 33 Grad steigen. Wolken sagen die Meteorologen höchstens für den Abend am Himmel voraus.

Bus weicht Kran aus

Dann kommt man in Schwitzen. Wohl auch in Bornim. Dort müssen sich Nutzer der Linie 698 nämlich auf einen kleinen Fußmarsch einstellen. Der Weg über den Hügelweg entfällt heute aufgrund einer Kranaufstellung in der Florastraße.

Dadurch fallen die Haltestellen Hermann-Struve-Straße und Gutsstraße weg. Der Ausfall betrifft beide Richtungen.

Es wurden jedoch zwei zusätzliche Haltestellen (für beide Richtungen) auf der Potsdam Straße eingerichtet. Ein Mal in Höhe der Lindstedter Chaussee und dann noch in Höhe der Kirche Bornim.

Überraschungsfund im Neuen Palais

Was waren das für Zeiten als man bei „Familienpolitik“ noch nicht an Wohltaten wie „Kindergeld“ und „Erziehungsurlaub“ dachte, sondern an unglückliche Prinzessinnen. Von höheren Töchtern und Söhnen wurde noch vor 100 Jahren erwartet, dass sie ihr persönliches Glück den Interessen ihres Adelsgeschlechtes unterordnen. Die 17-jährige Auguste Victoria verliebte sich 1875 zunächst in Prinz Ernst von Sachsen-Meinigen, unter heiratspolitischen Aspekten eine Katastrophe. Prompt wurde die Großnichte der britischen Königin Victoria von ihren Eltern aus der Lausitz nach England verbannt.

Letzte Woche gab die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) bekannt, dass sie von jener Auguste Victoria „ein bisher unbekanntes großes Konvolut von privaten Briefen“ entdeckt hat. Gefunden bei den Aufbauarbeiten der aktuellen Sonderausstellung im Neuen Palais. Die Absender der 1000 Briefe stammten aus dem familiären Umfeld, etwa von Mitgliedern der Hohenzollern und des Hauses Schleswig-Holstein, dem Auguste Victoria angehörte.

Am Ende machte sie eine gute Partie. Sie heiratet 1881 Prinz Wilhelm von Preußen, der 1888 als Wilhelm II. den deutschen Kaiser-Thron erklomm und der letzte seiner Art sein sollte. Die Ehe, aus der sieben Kinder hervorgingen, stand auch für eine fällige Versöhnung zwischen zwei Herrschaftshäusern, die sich im Deutsch-Dänischen Krieges 1864 heftig entzweit hatten.

Ob die privaten Briefe überhaupt Anspielungen auf familienpolitische Verwicklungen enthalten, wird die Öffentlichkeit erst heute erfahren. Die Stiftung hat spricht von einem „sensationellen Fund“. SPSG-Sprecher Frank Kallensee raunt: „Das ist eine Geschichte, die danach noch weitergeht.“

Heute Vormittag werden die Briefe erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Psychiatriegutachten und Plädoyers

Im Prozess um den Todesfall im Terrassenrestaurant Minsk geht es heute in die vorletzten Runde.

Die Staatsanwaltschaft wirft einem 42-jährige Angeklagten vor, am 28. Oktober 2017 im leerstehenden Gebäude des ehemaligen Restaurants Minsk am Brauhausberg einen Mann mit Faustschläge, Tritten und mit einer Bratpfanne lebensgefährlich verletzt zu haben. Danach, so die Anklage, habe der – zum Tatzeitpunkt schuldunfähige – Mann sein Opfer vor die Eingangstür gelegt. Dort starb der 43-Jährige.

Heute werden das psychiatrische Gutachten und anschließend die Plädoyers erwartet. Das Urteil soll am Donnerstag fallen.

Ideenwettbewerb in Potsdam West

Neuer Ideen braucht der Kiez: Am 1. Mai Mai wurde auf dem Sportplatz „Westkurve“ in der Brandenburger Vorstadt gefeiert. Das Familienfest, organisiert von der Bürgerinitiative Westkurve, stellt nun den Gewinn aus der Veranstaltung in Höhe von 1.500 Euro als Preisgeld eines Ideenwettbewerbs zur Verfügung. Ziel ist es, ohne bürokratischen Aufwand neue Ideen mit dem Geld zu förder, „die das nachbarschaftliche Leben in Potsdam West auf ungewöhnliche Weise bereichern“. Die Idee, und das ist die einzige Bedingung, muss bis September 2018 realisiert werden.

Per E-Mail kann Ideen einreichen. Die Frist endet am 30. September 2018. Die Bürgerinitiative entscheidet im Oktober 2018 über die Vergabe des Preisgeldes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Aufzug im Hauptbahnhof weiter gesperrt

Der Aufzug am Gleis 1-3 des Hauptbahnhofs ist nach Mitteilung der Bahn noch bis zum 19. Oktober gesperrt. Grund ist der Austausch durch ein neues Aufzugmodell. Alternativ können laut Bahn die Rolltreppen benutzt werden. Personen, die Hilfe benötigen, können sich an das Bahnhofspersonal wenden.

Busse statt S-Bahn

Mit Ersatz müssen auch heute noch Pendler leben, die mit der S-Bahn nach Berlin wollen. Der S-Bahnverkehr zwischen Potsdam-Hauptbahnhof und Babelsberg ist noch bis Freitag unterbrochen. Grund sind Bauarbeiten für den Begegnungsabschnitt. Es gibt Schienenersatzverkehr mit Bussen.

Dynamit auf Rädern

Fahren werden dagegen riesige Monster-Trucks – zumindest am kommenden Sonntag. Die Stutmen werden am 12. und 19. August jeweils ab 11 Uhr die Erde auf dem Potsdamer Möbel-Boss-Parkplatz, Zum Kirchsteigfeld 2, beben bringen. Geboten werden Überschläge, Feuerstunts, Freestyle und waghalsige Fahrten auf zwei Rädern.

Die MAZ verlost fünfmal zwei Freikarten für den 12. August. Schreiben Sie eine E-Mail mit dem Stichwort „Dynamit“ an potsdam-stadt@MAZ-online.de. Bitte nennen Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift.

Brandenburgs einzige Babyklappe geschlossen

Das St. Josefs-Krankenhaus hat die Babyklappe geschlossen. „Aufgrund von Baumaßnahmen können wir unsere Babyklappe derzeit nicht mehr zur Verfügung stellen“, heiß es auf der Internetseite des Krankenhauses. Eine Wiedereröffnung an anderer Stelle sei 2020 geplant. Die 2003 eröffnete Babyklappe war die einzige im Land Brandenburg. Insgesamt wurden dort bisher 17 Babys anonym abgelegt. Auf der Internetseite des Krankenhauses wird auf insgesamt fünf Babyklappen in Berlin verwiesen. Potsdam am nächsten ist die Babywiege am Krankenhaus Waldfriede in der Argentinischen Allee 40 in Berlin-Zehlendorf.

Das St. Josefs-Krankenhaus bietet Frauen in allen Phasen der Schwangerschaft und danach Hilfe an. Auch eine vertrauliche Untersuchung während der Schwangerschaft und eine vertrauliche Geburt seien möglich. Niemand werde von einer vertraulichen Beratung, Untersuchung oder Geburt erfahren, wenn die Mütter es nicht wünschten, heißt es auf der Internetseite. Vertrauliche Beratung kann unter 0331/96 82 40 00 vereinbart werden.

Gesichter der Stadt

Erkennen Sie ihre Nachbarn wieder?

In dieser Galerie, die beinahe täglich erweitert wird, begegnen Ihnen die gleichen Menschen, wie in ihrem Potsdamer Alltag – vom Postboten bis zum Vereinskollegen.

In dieser Galerie, die beinahe täglich erweitert wird, begegnen Ihnen die gleichen Menschen, wie in ihrem Potsdamer Alltag – vom Postboten bis zum Vereinskollegen.

» Galerien aus weiteren Städten und Landkreisen gibt es unter www.MAZ-online.de/nachbarn.

Notdienste – rund um die Uhr

Apotheken-Notdienst

Schnell und einfach den Apotheken-Notdienst in der Nähe finden. Unter www.apotheken.de sind alle Notdienste auf einen Klick verfügbar.

Zahnarzt-Notdienst

Außerhalb der Praxiszeiten gewährleisten die brandenburgischen Zahnärzte einen zahnärztlichen Bereitschaftsdienst. Ganz einfach die eigene Adresse eingeben und schon wird der nächst gelegene Zahnarzt angezeigt. Hier geht es zur Bereitschaftsdienstsuche unter www.kzvlb.de.

In eigener Sache

Besuchen Sie uns in der City-Redaktion. Wir haben in der MAZ-Ticketeria in der Friedrich-Ebert-Straße eine kleine Stadtredaktion eingerichtet. Sie haben ein Anliegen, Probleme mit Behörden, eine ganz besondere Geschichte zu erzählen? Schauen Sie doch einfach mal von Dienstag bis Donnerstag im MAZ-Mediastore vorbei. Oder schreiben Sie uns eine E-Mail an potsdam-stadt@MAZ-online.de. Gerne können Sie uns auch über Facebook oder Twitter kontaktieren.

Termin-Ankündigungen

Wenn wir an dieser Stelle einen Termin/ eine Information veröffentlichen sollen, einfach rechtzeitig eine E-Mail mit dem Betreff „Potsdam am XY“ an online@maz-online.de schreiben.

Von MAZonline

Der angekündigte Verzicht der Stadt auf eine zunächst nur schrittweise Verlängerung des Uferwegs am Tiefen See über das Grundstück der Villa Tummeley hat zu kontroversen Diskussionen geführt. Die Stadt solle „jede sich bietende Gelegenheit nutzen, den Uferweg zu verlängern“, erklärte Walter Raffauf, Initiative „Griebnitzsee für Alle“.

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