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Potsdam am Dienstag: Das ist heute wichtig

26. April 2016 Potsdam am Dienstag: Das ist heute wichtig

Nur noch auf Umwegen kommt man hinauf zum Pfingstberg-Belvedere. Auf Abwegen war ein 30-jähriger Potsdamer, der in der City Passanten und Polizisten angegriffen, beschimpft, bespuckt und geschlagen hat und sich ab heute am Amtsgericht mit dem Rechtsweg vertraut gemacht wird. Auf dem Heimweg sind indes zwei Attika-Figuren des Stadtschlosses.

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Feuer auf Kasernengelände in Krampnitz

Der Weg zum Belvedere auf dem Pfingstberg ist momentan gesperrt. Wenn Sie hinauf möchten, machen Sie es nicht wie der Hund – gehen Sie links.

Quelle: MAZonline

Potsdam. Heute wird’s so richtig ungemütlich, meine die Meteorlogen. Es wird kälter als gestern. Zwischen 4 und 8 Grad Celsius sollen es heute werden. Gewitter sind vorausgesagt und Schneeregen.

Umweg zum Belvedere

Touristen, Spaziergänger und Gassirunden-Dreher aufgepasst. Der schnellste Weg von der Alexandrowka hinauf zum Belvedere auf dem Pfingstberg ist zurzeit gesperrt. Momentan wird der Verbindungsweg denkmalgerecht saniert. Tipp: Wenn Sie vor dem versperrten Weg stehen, halten Sie sich links auf der Puschkinallee bis zur Nedlitzer Straße (B2), dann rechts der B2 einige Meter folgen und den nächsten Weg Am Pfingstberg rechts und dann einfach dem Straßenverlauf folgen – dann ist es (hoffentlich) ausgeschildert.

Figuren kehren aufs Stadtschloss zurück

Auf der Attika des einstigen Potsdamer Stadtschlosses standen 76 überlebensgroße Sandsteinfiguren. Zwei dieser Skulpturen stehen nun vor ihrer Rückkehr auf das heutige Landtagsgebäude. Heute werden der „an einen Baumstamm gelehnte Jüngling“ und die „Herkules“-Figur wieder den westlichen Kopfbau der Nordfassade zieren – Ecke Richtung Fachhochschule Potsdam.

Der „Jüngling“ wird bereits um 9:30 Uhr auf der Attika montiert und – extra für Langschläfer – um 15 Uhr folgt die Aufstellung der Bekrönungsfigur „Herkules“.

Zwischen 12 und 17 Uhr veranstaltet der Verein Potsdamer Stadtschloss auf dem Alten Markt als Rahmenprogramm ein kleines Familienfest.

Gespuckt, gepöbelt und randaliert

Ab heute muss sich ein 30-jähriger Potsdamer vor Gericht verantworten, der seit Herbst 2014 in der City Angst und Schrecken und Ekel verbreitet hat. Die Vorwürfe: versuchte räuberische Erpressung, versuchte gefährliche Körperverletzung, vorsätzliche Körperverletzung in 5 Fällen, Diebstahl, Bedrohung und Beleidigung, Verstoß gegen das Waffengesetz sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Der Angeklagte soll am 22. Oktober 2014 auf der Friedrich-Ebert-Straße zwei Passanten ohne nennenswerten Anlass geschlagen und getreten und eine Brille gestohlen haben. Danach soll er auf der Jägerstraße eine weitere Person angegriffen haben. Auch im Supermarkt in der Brandenburger Straße soll der Mann randaliert haben. Herbeigerufene Polizeibeamte hat er demnach bespuckt.

Aufgefallen ist der Beschuldigte auch am 7. Juli 2015. An der Aral-Tankstelle in der Potsdamer Straße soll er grundlos einen Autofahrer als Hurensohn und Arschloch bezeichnet und im Anschluss getreten und geschlagen haben. Am 21. Juli 2015 soll er an der Straßenbahnhaltestelle Dortustraße eine Passantin aufs Übelste beschimpft und ihr ins Gesicht geschlagen haben. Einem zu Hilfe eilenden Zeugen soll er versucht haben, eine Bierflasche an den Kopf zu werfen. Die Liste der Vorfälle setzt sich fort.

Die öffentliche Verhandlung in Saal 21 des Amtsgerichts im Justizzentrum an der Jägerallee beginnt um 9 Uhr.

Montessori-Schüler radeln und basteln für Potsdams Wasserkante

Traumvillen und Unterwasserhotels haben sich Schüler der Montessori-Oberschule ausgedacht, die sich in einer Projektgruppe der Brandenburgischen Architektenkammer mit Bauen am Wasser befasst haben. Um 16 Uhr präsentieren die kleinen Stadtentdecker ihre Ergebnisse im Plenarsaal des Rathauses, Friedrich-Ebert-Straße 79, Mit dabei: Lehrerin Kristin Szabo und Architektin Martina Nadansky, die mit den Schülern per Fahrrad die Ufer von Havel und Tiefem See erkundet haben mit Halt unter anderem an der Seerose, dem Hans-Otto-Theater, dem Restaurantschiff, dem Supermarkt und der Matrosenstation. „Es sind kreative Modelle entstanden, die bei der Präsentation gemeinsam diskutiert werden“, freut sich Sabine Thürigen von der Architektenkammer und lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu der Veranstaltung ein.

Der Migrantenbeirat tagt

Die Willkommensklassen für zugewanderte Kinder und Jugendliche sind heute Abend Thema im Migrantenbeirat. Außerdem geht es um den Stand der Vorbereitungen der Veranstaltungen zur Afrika-Dekade, um die Foto-Ausstellung „Integration durch Sport“ und die Ausstellung „Syria on the Move“. Die öffentliche Sitzung in Raum 124 im Stadthaus an der Friedrich-Ebert-Straße beginnt um 17 Uhr.

Bauausschuss mit anspruchsvollem Programm

Der Bauausschuss der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung kommt heute um 18 Uhr in Raum 405 in Haus 1 an der Hegelallee zur öffentlichen Sitzung zusammen. Themen sind unter anderem die Nutzungsänderung des Handwerker- und Gewerbehofes in Babelsberg, die Verkehrserschließung von Krampnitz, der Uferweg in der Speicherstadt, die Anordnung von Tempo 30 vor Schulen, Kitas sowie Senioren- und Pflegeheimen und der Masterplan zum Seekrug.

Zitronen in Öl

Vernissage in der Galerie Zeppelin: Die Künstlerin Radina Springborn, gebürtige Bulgarin, arbeitet in Aquarell, Öl und Acryl – von menschlichen Gesichtern bis hin zur mediterranen Landschaft reicht ihre abstrakte Kunst, die schon mehrfach prämiert wurde.

Teilweise arbeitet sie eng mit der Neapolitanerin Marisa Traettino zusammen. Diese thematisiert die Haltung des Menschen als Ausdruck seiner seelischen Befindlichkeit und interessiert sich für das Spannungsfeld zwischen Farbe und Leinwand einerseits und natürlichen Materialen wie Sand oder Schwamm-Gewebe andererseits.

Auch Judith Meisner ist experimentierfreudig, kreiert spannungsreiche Collagen und zerlegt sogar bekannte Werke aus der Kunstgeschichte mit überraschendem Ergebnis.

Bis zum 23. Juni stellen die Künstlerinnen in der hauseigenen Galerie des Kongresshotels ihre Werke zur Schau. Die Vernissage beginnt um 18 Uhr.

Apotheken-Notdienst

Für Notfälle haben von heute um 18:30 Uhr bis morgen früh die Einhorn-Apotheke (Saarmunder Straße 46, Tel: 0331 87 23 06) sowie die Residenz-Apotheke (Zeppelinstraße 2, Tel: 0331 90 00 52) geöffnet.

Von MAZonline

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