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Potsdam Potsdam am Dienstag: Das ist heute wichtig
Lokales Potsdam Potsdam am Dienstag: Das ist heute wichtig
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06:40 03.05.2016
In der City dreht sich heute alles um Barrierefreiheit – dabei geht’s nicht nur ernst zu. Es darf auch gespielt, gelacht und getanzt werden. Quelle: dpa
Potsdam

Der Mai ist unser Freund – mit 19 Grad Celsius beschenkt er uns heute. Allerdings sollen laut der Meteorologen auch ein paar Regenschauer dabei sein. Die Tiefstwerte liegen bei 7 Grad Celsius.

Am Wasser gebaut

Heute um 11 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) den Radweg am Templiner See – oder vielmehr die Etappe,die am Bahnhof Pirschheide hergerichtet wurde.

Mut zum Hut

Mit erhöhtem Hut-Aufkommen ist heute in der Potsdamer City zu rechnen, denn „Schickes Altern“ bittet zur Aktion „Mut zum Hut“. Gut behütete Damen und Herren brechen um 14.30 Uhr in der Charlottenstraße 19 zum Stadtspaziergang auf. Sie schlendern über die Brandenburger Straße und beenden den Nachmittag in der Wilhelmgalerie an einer Kaffeetafel. An ausgewählten Geschäften legen sie einen Zwischenstopp ein – etwa gegen 15.15 Uhr in der Karstadt-Hutabteilung. 70 Anmeldungen haben „Schickes Altern“ erreicht – auch von Männern und auch aus Neubrandenburg, Berlin, Werder, Ketzin und Saarmund.

Kassiererin erneut vor Gericht

Der Untreue-Prozess gegen die ehemalige Hauptkassiererin der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) geht heute in eine neue Runde. Nachdem die Beschuldigte im siebten Verfahrensanlauf per Strafbefehl zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden war, hatte sie Einspruch eingelegt. Die 65-jährige Potsdamerin bestreitet, die Stiftung um knapp 43000 Euro geprellt zu haben. Um 16.20 Uhr beginnt in Saal 25 des Amtsgerichts im Justizzentrum an der Jägerallee das Einspruchsverfahren.

Ein Straßenfest – einfach für alle

Vor dem Brandenburger Tor dreht sich von 15 bis 18.30 Uhr alles um Barrierefreiheit – dabei geht es nicht nur um bauliche Barrieren, sondern auch um andere Lebensaspekte, bei denen Teilhabe ermöglicht werden soll. Klingt trocken? Ist es aber nicht, wie das Straßenfest von und für Menschen mit und ohne Behinderung zeigen soll.

Unterstützt von der Aktion Mensch haben elf Potsdamer Behindertenverbände und -vereine das Fest zum 14. Mal organisiert. Es steht unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Jann Jakobs (SPD).

Ein Mix aus Unterhaltung, Mitmach-Aktionen und Informationen soll das Leben von Menschen mit Behinderung erfahrbar machen. Es gibt ein Bühnenprogramm zum Mitmachen, Zuhören und Tanzen. Mit dabei: die Trommelgruppe des Berufsbildungswerks (BBW), der Gebärdenchor, die Wilhelm-von-Türk-Schule, die BBW-Band „Basement Project“, das Duo „Rollschuh trifft Rollstuhl“ des ESV Lokomotive Potsdam und die integrative Combo RABATZ der Theodor-Fliedner-Stiftung. Rund um die Bühne können sich die Besucher über soziale Fragen und das Anliegen der Vereine informieren. Außerdem auf dem Programm: ein Städtetest, Spaß mit Clown Elli-Pirelli, der Rollstuhl-Parcours und der Circus Montelino, eine Hüpfburg, Kinderschminken und das Mobilitätstraining der Verkehrsbetriebe Potsdam.

Mittags im Einstein-Forum

Zu einem Vortrag aus der Reihe „Matinée im Einstein Forum“ findet sich um 12 Uhr Andreas Bernard, Professor am Zentrum für Digitale Kulturen an der Leuphana Universität Lüneburg, Am Neuen Markt 7 ein. Sein Thema: „Der Storch mit der Spritze. Neue Reproduktionstechnologien und die Ordnung der Familie“. Die Gesprächsleitung übernimmt Friedmar Coppoletta.

Die Verfahren der assistierten Empfängnis sind keine Randerscheinungen mehr. Ein halbes Jahrhundert nach Gründung der ersten Samenbanken in den USA und knapp 40 Jahre nach der Geburt der ersten in vitro gezeugten oder von einer kommerziell vermittelten Leihmutter ausgetragenen Babys haben diese Techniken jede Exotik verloren und bestimmen, je nach Rechtslage der einzelnen Länder, den Alltag der Reproduktionsmedizin.

Andreas Bernard interessiert sich für die Frage, inwiefern die Organisation von Verwandtschaft und Familie im Zeitalter der neuen Fortpflanzungstechnologien gefährdet ist und mittels welcher Strategien sie aufrechterhalten werden kann. In den letzten Jahren hat er zahlreiche Kliniken, Samenbanken und Leihmutter-Agenturen in Deutschland, Kalifornien und der Ukraine besucht und mit Ärzten, Auftragseltern, Samenspendern, Leihmüttern und den aus assistierter Empfängnis hervorgegangenen Kindern gesprochen. Gleichzeitig versucht er, die Beschreibung aktueller Phänomene immer wieder mit älteren, bis ins späte 17. Jahrhundert zurückreichenden Etappen des Zeugungswissens in Beziehung zu setzen. In der Verbindung dieser beiden Perspektiven entsteht ein umfassendes Bild der modernen Reproduktionsmedizin.

Leben mit und an der Grenze

Was bedeutet kulturelle Vielfalt, welche Rolle spielen Grenzen und was passiert, wenn Menschen verschiedener Kulturen aufeinandertreffen? Um diese Themen geht es um 18 Uhr im Filmmuseum. Zunächst wird der Spielfilm „Lichter“ gezeigt. Er handelt von Menschen mit Grenzerfahrungen im deutsch-polnischen Grenzgebiet. Heute nehmen viele Reisende Frankfurt (Oder) und die polnische Schwesterstadt Slubice kaum mehr als Grenze wahr. Noch vor wenigen Jahren, war jedoch hier die EU-Außengrenze, an deren Überwindung vielfältige Hoffnungen und Enttäuschungen geknüpft waren. Zur anschließenden Diskussion haben sich angesagt: der Historiker Patrice Poutrus und die Historikerin Paulina Gulinska-Jurgiel. Es moderiert Thomas Lindenberger.

Polnischer Schriftsteller liest im Kulturhaus

Der polnische Schriftsteller Matthias Nawrat liest um 18.30 Uhr aus seinem Roman „Die vielen Tode unseres Opas Jurek“. Der Autor, in der Potsdamer Partnerstadt Opole geboren, erzählt darin eine traurige, schaurig-komische Familiengeschichte und verbindet Alltag und Politik, Straßenwitz und Kriegserfahrung. Der Opole-Klub und die Deutsch-Polnische Gesellschaft Brandenburg laden dazu Interessierte und Freunde in das AWO-Kulturhaus Babelsberg ein. Die Veranstaltung wird aus dem Förderprogramm „Grenzgänger“ der Bosch-Stiftung gefördert.

Zwischen Gott und Volksbildung

Die katholischen Kinderheime in der DDR sind Thema eines Vortrages mit Regisseur Peter Grimm aus Berlin um 19.30 Uhr in der Arche im Pater-Bruns-Haus, Am Bassin 2. Der Film „Zwischen Gott und Volksbildung“ entstand 2014 im Auftrag des MDR. Er zeigt und beschreibt eine gesellschaftspolitische Nische in der DDR-Realität, eine beeindruckende Gegenwelt, die bisher von Experten noch nicht ausgelotet, nur in Randbereichen sichtbar wurde. Im Film wird die sozial-caritative Tätigkeit der kirchlichen Häuser von der Nachkriegszeit bis 1989 beschrieben. Dabei kommen Zeitzeugen zu Wort, die eine für 1970er und 1980er Jahre erstaunliche Heimerziehung beschreiben.

So baue ich mir eine Verschwörungstheorie

Wie baut man eine Verschwörungstheorie? Diese Frage beantwortet Eva Kimminich vom Institut für Romanistik der Universität Potsdam heutre um 18 Uhr im Rahmen der Vortragsreihe „Potsdamer Köpfe Spezial“ im Bildungsforum. Der Vortrag befasst sich nicht mit der faktischen Wahrheit oder Unwahrheit von Verschwörungstheorien, sondern deckt ihre argumentativen Strukturen und kalkulierten Wirkungen auf, um nach Möglichkeiten der Prävention zu suchen.

Antje Rávic Strubel in der Villa Quandt

Antje Rávic Strubel stellt um 20 Uhr ihr neues Buch in der Villa Quandt, Große Weinmeisterstraße 46/47, vor: „In den Wäldern des menschlichen Herzen“, ein Episodenroman. Das anschließende Gespräch moderiert Frauke Meyer-Gosau. Der Eintritt zu dieser Veranstaltunge des Brandenburgischen Literaturbüros mit Unterstützung durch den Literaturladen Wist kostet 8, ermäßigt 6 Euro. Karten unter: 0331-2804103.

Apotheken-Notdienst

Für Notfälle hat von heute um 18:30 Uhr bis morgen früh die Zentral-Apotheke (Am Kanal 49, Tel: 0331 29 40 69) geöffnet.

Von MAZonline

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