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Potsdam am Donnerstag: Das ist heute wichtig

19. Oktober 2017 Potsdam am Donnerstag: Das ist heute wichtig

Eines der markantesten Bauwerke in Potsdam wird heute ausgezeichnet, eine andere Hütte (im Exil) bekommt Hilfe. Eine Ehrung widerfährt auch der Stadtverwaltung. Zudem sehen wir heute auch, was die Schlösserstiftung mit dem Geld macht, dass für die Verhinderung des Parkeintritts fließt. Ach ja: Heute ist die letzte Chance für die Abstimmung zum Bürgerhaushalt.

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Das ehemalige Dampfmaschinenhaus für Sanssouci an der Breite Straße in Potsdam.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Das gute Wetter hält an – mehr oder weniger. Zwar steigt die Regenwahrscheinlichkeit ein wenig, aber dafür auch die Temperatur. Genießen, denn am Wochenende soll es schlechter werden.

Eine Welt für Kinder

Sollten sich die Vorhersagen bewahrheiten und das Wetter wirklich schlechter bzw. herbstlicher werden, lohnt der Weg in die Stadt- und Landesbibliothek. Auch und gerade für Kinder. Davon wird sich heute auch die Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport, Noosha Aubel, überzeugen. Sie präsentiert im Rahmen des Jubiläums 25 Jahre Stadt- und Landesbibliothek gemeinsam mit der Direktorin der Stadt- und Landesbibliothek, Marion Mattekat, die Kinderwelt mit ihren Angeboten für Kinder und Eltern in der wachsenden Stadt.

Grüß Gott!

Der Winter ist ja noch fern, Schnee wird es hier erstmal nicht geben. Schneller weiß es wird es sicher hoch oben im schönen Tirolerland, auf 2020 Meter. Dort liegt die Potsdamer Hütte. Hiesige Gipfelstürmer, die sich vor über hundert Jahren zusammenschlossen, weihten 1932 stolz ihre Potsdamer Hütte unweit von Innsbruck ein. Damals gab’s sogar eine Schuhplattlergruppe hierzulande. Im März 2017 brannte die Hütte und war während der Sommersaison 2017 aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen.

Heute verabschieden der Beigeordnete für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung, Mike Schubert, und der Fachbereichsleiter Feuerwehr, Wolfgang Hülsebeck, die Kollegen der Potsdamer Berufsfeuerwehr, Dieter Achtsnicht und Eberhard Kohlsdorf, die zur Unterstützung des Deutschen Alpenvereins ein Notstromaggregat zur Potsdamer Hütte ins Sellraintail (Österreich) bringen.

Auszeichnung für Potsdam

Anfang Mai wurde in Potsdam ein Aktionsplan für mehr Kinderfreundlichkeit ins Leben gerufen. Das wird heute nun gewürdigt.

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs nimmt aus den Händen von Anne Lütkes, Vorstandsvorsitzende des Vereins Kinderfreundliche Kommune, das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ entgegen. Das Grußwort hält Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Potsdam wird dafür geehrt, als erste Landeshauptstadt einen Aktionsplan für mehr Kinderfreundlichkeit erstellt zu haben.

Prozess um Gift im Babybrei geht weiter

Am Landgericht Potsdam wird heute der Prozess gegen den Mann fortgesetzt, der seinen anderthalbjährigen Ziehsohn vergiftet haben soll. Die Anklage lautet auf Mord. Der 37-Jährige wollte, dass für immer Ruhe ist, meint der Staatsanwalt: Er wollte töten. Der Angeklagte äußerte sich vor Gericht bisher nicht zu den Vorwürfen. Die Verhandlung ist öffentlich. Beginn in Saal 8 ist um 9 Uhr.

Äpfel wie zu Zeiten Friedrichs des Großen

Potsdams Oberbürgermeister, Jann Jakobs, und der stellvertretende Direktor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) , Dr. Heinz Berg, werden heute gemeinsam mit Gartendirektor Prof. Dr. Michael Rohde eine Zwischenbilanz zu den gärtnerischen Mehrwertprojekten im östlichen Lustgarten des Parks Sanssouci ziehen.

Die friderizianischen Laubengänge und Wegeführungen im Holländischen Garten unterhalb der Bildergalerie im Potsdamer Park Sanssouci wurden wiederhergestellt. Zudem werden in fünf Beeten rund um das Oranierrondell und das „ Mohrenrondell“ sukzessive 80 historische Apfelsorten angepflanzt. „Damit wird die hier in der Zeit Friedrichs des Großen (1712-1786) vorhandene Obstkultur wieder erlebbar“, teilte die SPSG mit.

Die Maßnahme ist Teil des Modellprojekts „Gartenperspektiven 2014-2018“, für dessen Finanzierung im Juni 2013 eine Vereinbarung zwischen der Landeshauptstadt Potsdam und der SPSG unterzeichnet wurde und die Landeshauptstadt jährlich (bis einschließlich 2018) 1 Million Euro an die Stiftung zahlt, um die Pflege der Gartenanlage zu gewährleiten – und den Parkeintritt abzuwenden.

Was ich denke, das werde ich“

„Was ich denke, das bin ich. Was ich denke, das werde ich“ – Gerontologin Gisela Gehrmann stellt unter diesem Motto heute von 14.30 bis 16.30 Uhr bei „Schickes Altern“ in der Charlottenstraße 19 Ergebnisse der Hirnforschung vor. Es geht um medizinische, psychologische und gerontologische Grundlagen für gewollte und ungewollte Verhaltensänderungen im Alter. Die Teilnahme kostet 10 Euro.

Jetzt noch abstimmen!

Bürgermeister Burkhard Exner eröffnet heute um 18 Uhr im Plenarsaal des Rathauses die Abschlussveranstaltung zum Bürgerhaushalt 2018/19. Die Potsdamerinnen und Potsdamer haben hier die letzte Möglichkeit, über die Vorschläge zum Bürgerhaushalt abzustimmen. Darüber hinaus wird die aktuelle Entwicklung des städtischen Haushalts im Vordergrund stehen. Am Ende des Abends werden die finalen Ergebnisse der Abstimmung und damit die „TOP 20 – Liste“ des Bürgerhaushalts 2018/19 bekannt gegeben.

Schwarze Grütze

Heute und morgen gibt es geschliffenen Wortwitz auf dem Wasser: Das Potsdamer Musikkabarettduo „Schwarze Grütze“ spielt jeweils um 19:30 Uhr auf dem Theaterschiff.

Wer also auf rabenschwarze, humorige Lieder steht, der hat heute und/ oder morgen einen Termin.

Luther in Brandenburg

500 Jahre nach Luthers legendärem Thesenanschlag präsentiert der rbb heute Abend um 18 Uhr im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte eine Dokumentation über die märkische Geschichte und Gegenwart: Der Film geht den Fragen nach: Wie kam die Reformation nach Brandenburg? Wie veränderte der „Luthereffekt“ das Leben der Menschen hier? Und wie sehr prägt der Protestantismus heute dieses weitgehend säkularisierte Land, den „gottlosen Osten“, in dem nur jeder fünfte Einwohner Mitglied einer Kirche ist?

Im Anschluss an den Film diskutieren die Kuratorin der Ausstellung „Reformation und Freiheit. Luther und die Folgen für Preußen und Brandenburg“ Dr. Ruth Slenczka, der Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Dr. Kurt Winkler und Filmemacher Tim Evers über das Leben nach Luther in Brandenburg und die Möglichkeiten der Vermittlung von Religion und Religionsgeschichte in der Gesellschaft.

Der Eintritt: frei

Trübes Wasser

Zur Gewährleistung der Trinkwasserqualität führt die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) in Bornim und Bornstedt von heute an bis Mitte November jeweils von 22 bis 6 Uhr einigen Tagen Rohrnetzspülungen durch.

In diesem Zeitraum ist mit Eintrübungen des Trinkwassers in den betroffenen Bereichen zu rechnen, die aber keine Gesundheitsgefährdungen bewirken. Ebenso können Druckminderungen im Rohrnetz auftreten. Benutzen Sie deshalb bitte unmittelbar an die Wasserleitung angeschlossene Maschinen- und Wäschereianlagen, Badeöfen, Geschirrspüler und Warmwasseraufbereitungsanlagen während der Spülzeit nur unter ständiger Aufsicht. Kontrollieren Sie bitte auch Filter, Wasseraufbereitungsanlagen und ähnliche Einrichtungen! Sobald kein Wasser mehr aus den Entnahmestellen läuft, stellen Sie den Betrieb der angeschlossenen Anlagen bitte sofort ein!

Hauseigentümer bzw. Hausmeister werden darum gebeten, das Hauptabsperrventil vor dem jeweiligen Hauptwasserzähler während der Spülzeiten zu schließen, teilten die Stadtwerke mit.

Von Donnerstag bis Samstag wird übrigens nicht gespült.

Ehrung für historisches Wahrzeichen

Um Wasser dreht es sich auch heute Mittag an der Breite Straße. Dort erhält heute das Dampfmaschinenhaus – besser bekannt als die „Moschee“ - offiziell den Titel „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“.

Die „Moschee“ wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Dampfmaschinenhaus konzipiert und errichtet. Zweck des Baus war der Betrieb der Fontänenanlage im Park Sanssouci. Die Lösung bestand in einer 1,8 Kilometer langen Druckleitung und einer speziellen Pumpe. Am 23. Oktober 1842 schoß die Fontäne vor dem Schloss Sanssouci 38 Meter Höhe hoch.

Zwei Ausschüsse tagen

Mit dem Strategieplan für die Dach- und Fassadenbegrünung befasst sich heute der Ausschuss für Klima, Ordnung, Umweltschutz und ländliche Entwicklung. Die Tagesordnung ist lang – außerdem darauf zu finden: die Idee, einen betreuten Taubenschlag einzurichten, die Abfallgebühren- sowie die Straßenreinigungs- und Winterdienstsatzung. Die öffentliche Sitzung in Raum 405 in Haus 1 des Verwaltungscampus (Eingang Hegelallee) beginnt um 18 Uhr.

Ebenfalls am Start: der Ausschuss für Kultur und Wissenschaft. Er tagt ebenfalls öffentlich, allerdings in Haus 9, Raum 107. Themen sind unter anderem das Rechenzentrum, die Löschung der Leninstatue aus der Denkmalliste der Stadt und der Infopfad entlang der ehemaligen Grenze.

Naturparadies vor der Haustür

Noosha Aubel, Potsdams Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport der Landeshauptstadt, eröffnet Nachmittag die Ausstellung „Aufatmen. Die Havel erleben“. Die Leihgabe des NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. wird bis zum Frühjahr in der Treppenhausgalerie des Naturkundemuseums Potsdam gezeigt. Die Arbeiten stammen von den beiden Fotografen Klemens Karkow und Parwez Mohabat-Rahim.

Die Ausstellung thematisiert die Besonderheiten des Flusses und gewährt Einblicke in eine einzigartige Welt: Biber, die sich wieder zu Hause fühlen, majestätisch jagende Seeadler und Havel-Fischer, die den Fluss wie ihre Westentasche kennen.

Klemens Karkow ist zur Eröffnung anwesend und führt ab 16:30 Uhr durch die Ausstellung.

Der Eintritt zur heutigen Ausstellungseröffnung ab 15:30 Uhr ist frei.

Kunst und Genuss in der Villa Schöningen

Andy Goldworthy ist einer der renommiertesten Landart-Künstler. Thomas Riedelsheimer hat über den Schotten einen Dokumentarfilm produziert. Quer.Kultur Potsdam zeigt den Film heute um 19 Uhr in Kooperation mit dem Zanotto in der Villa Schöningen. Reservierung sind möglich: kontakt@zanottopotsdam.de.

Filmreportage aus Siebenbürgen

Vier Tage waren Maximilian Bosch und Nils Wiedau vom Babelsberger Filmgymnasium in Kronstadt (Rumänien). Es entstand eine Filmreportage über die siebenbürgische Stadt am Fuße der Karpaten. Protagonistin ist Paula Schneider, die von Mai bis Anfang Oktober 2017 Stadtschreiberin dort war. Schneider wird zur Filmpremiere heute um 19 Uhr im Kino des MedienCampus (Großbeerenstraße 189) aus ihren Texten lesen. Der Eintritt ist frei. Anmeldung bis 18.10. unter kino@mediencampus-babelsberg.de oder 0331/20 09 80.

Heutige Standorte des Schadstoffmobils

●Sacrow: Kladower Straße, Feuerwehr, 9 bis 9:30 Uhr

●Nedlitz: Nedlitzer Straße / Am Golfplatz, 9:45-10:15 Uhr

●Bornim: Max-Eyth-Allee, Buswendeplatz, 11 bis 11:30 Uhr

●Grube: Grube, Kirche, 11:40 bis 12:10 Uhr

●Golm: Reiherbergstraße, Parkplatz Landhotel, 13 bis 13:30 Uhr

●Eiche: Mehlbeerenweg / Eichenring, 13:40 bis 14:10 Uhr

●Potsdam-West: Forststraße / Schlüterstraße, 15 bis 15:30 Uhr

●Brandenburger Vorstadt: Lennéstraße / Zeppelinstraße, 15:40 bis 16:10 Uhr

Apotheken-Notdienst

Schnell und einfach den Apotheken-Notdienst in der Nähe finden. Unter www.apotheken.de sind alle Notdienste auf einen Klick verfügbar.

Zahnarzt-Notdienst

Außerhalb der Praxiszeiten gewährleisten die brandenburgischen Zahnärzte einen zahnärztlichen Bereitschaftsdienst. Ganz einfach die eigene Adresse eingeben und schon wird der nächst gelegene Zahnarzt angezeigt. Hier geht es zur Bereitschaftsdienstsuche unter www.kzvlb.de.

In eigener Sache

Besuchen Sie uns in der City-Redaktion. Wir haben in der MAZ-Ticketeria in der Friedrich-Ebert-Straße eine kleine Stadtredaktion eingerichtet. Sie haben ein Anliegen, Probleme mit Behörden, eine ganz besondere Geschichte zu erzählen? Schauen Sie doch einfach mal von Dienstag bis Donnerstag im MAZ-Mediastore vorbei. Oder schreiben Sie uns eine E-Mail an potsdam-stadt@MAZ-online.de. Gerne können Sie uns auch über Facebook oder Twitter kontaktieren.

Von MAZonline

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