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Potsdam am Donnerstag: Das ist heute wichtig

2. November 2017 Potsdam am Donnerstag: Das ist heute wichtig

Heute dreht sich in Potsdam alles um die Kunst. In der Urania wird eine Ausstellung eröffnet, im Potsdam-Museum gibt es einen Vortrag zur laufenden Schau über Heinrich Hintze. Und im Filmmuseum ist in der Reihe „Cinéma privé“ am Abend der bekannte Schauspieler Milan Peschel zu Gast, der einen ganz besonderen und alten Film vorstellt.

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Schauspieler und Regisseur Milan Peschel ist heute zu Gast im Filmmuseum.

Quelle: dpa

Potsdam. Wer sich trotz des angekündigten Regens vor die Tür wagt, den locken heute in Potsdam interessante Kulturveranstaltungen.

Milan Peschel im Filmmuseum

Es ist eine bittere Komödie über eine der schlimmsten Zeiten der deutschen Geschichte: Ernst Lubitsch drehte 1941 „Sein oder Nichtsein“ über den Widerstand gegen Hitler im besetzten Polen. Der Schauspieler und Regisseur Milan Peschel hat sich diesen Film für die Filmreihe „Cinéma privé“ ausgesucht, die heute Abend im Filmmuseum fortgesetzt wird (19 Uhr, Karten unter 0331/2718112).

> Milan Peschel zeigt „Sein oder Nichtsein“

Natur muss gefühlt werden

Um 18 Uhr wird in der URANIA eine Ausstellung des Potsdamer Künstlers Christian Fleming eröffnet. Titel: „ Natur muss gefühlt werden“. Die Konzertgitarristen Brigitte Breitkreuz und Reinhold Appel umrahmen die Vernissage musikalisch.

Der seit 1977 in Bornstedt lebende und schaffende Künstler zeigt Arbeiten der vergangenen Jahre. „Flora und Fauna, insbesondere Landschaften sind meine Inspirationsquellen“ sagt Christian Fleming. „Besonders die Insel Hiddensee, wo ich seit nunmehr drei Jahrzehnten regelmäßig in der ‚Galerie am Torbogen‘ ausstelle, hat es mir angetan“, so Fleming.

Die Ausstellung ist bis 31. Januar 2018 in den Räumen der URANIA während der Öffnungszeiten und nach Vereinbarung zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Kurator hält Vortrag zur Hintze-Schau

Innerhalb der Ausstellung „Mit Akribie ins Bild gesetzt. Malerei und Graphik von Heinrich Hintze (1800 – 1861)“ hält heute der Kurator Gerd Bartoschek um 18 Uhr im Potsdam-Museum, Am Alten Markt 9, einen Vortrag mit dem Titel: „Heinrich Hintze. Ein Künstlerleben im Berliner Biedermeier“.

Nach sechsjähriger Lehrzeit an der Berliner Porzellanmanufaktur, wo er auch Unterricht in der Perspektive erhielt, hat Heinrich Hintze im Alter von 20 Jahren eine Laufbahn als „freier“ Künstler eingeschlagen. Nach einem Aufenthalt in Mecklenburg und Studienreisen in die Alpen und an den Rhein profilierte er sich in Berlin erfolgreich im Fach der Architekturmalerei, unbeschadet der Tatsache, dass er sich als Heranwachsender der patriotischen Turnbewegung angeschlossen hatte und ihr auch in der Zeit des Verbots die Treue hielt. 1830 heiratete er in die durch Landbesitz in der Nähe des Kreuzberges begüterte Familie Bergmann ein. Hierdurch finanziell abgesichert, hat Hintze an einem unspektakulären, auf sachliche Wiedergabe gerichteten Malstil festgehalten, der seine Werke zu wertvollen künstlerischen Zeugnissen des biedermeierlichen Berlin macht.

Apotheken-Notdienst

Schnell und einfach den Apotheken-Notdienst in der Nähe finden. Unter www.apotheken.de sind alle Notdienste auf einen Klick verfügbar.

Zahnarzt-Notdienst

Außerhalb der Praxiszeiten gewährleisten die brandenburgischen Zahnärzte einen zahnärztlichen Bereitschaftsdienst. Ganz einfach die eigene Adresse eingeben und schon wird der nächst gelegene Zahnarzt angezeigt. Hier geht es zur Bereitschaftsdienstsuche unter www.kzvlb.de.

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Von MAZonline

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