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Potsdam am Donnerstag: Das ist heute wichtig

10. Dezember 2015 Potsdam am Donnerstag: Das ist heute wichtig

„Weihnachten im Kutschstall“ – 15 verschieden geschmückte Weihnachtsbäume werden präsentiert. Auch Prominente haben sich an der Aktion beteiligt. Man darf gespannt sein, für welchen Schmuck sie sich entschieden haben.

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Der Baum muss geschmückt werden – zumindest an Weihnachten.

Quelle: MAZ

Potsdam. “Potsdam bewegt“ – unter diesem Motto steht auch das Festkonzert zu 25 Jahre Weltkulturerbe. Der glanzvolle Abend im Nikolaisaal ist einer der Höhepunkte des Tages.

O Tannenbaum, O Tannenbaum

Weihnachtsbegeisterte kommen voll auf ihre Kosten, wenn sie den Weg zum Kutschstall finden: Die Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte veranstaltet dort in diesem Jahr wieder die Aktion „Weihnachtswald im Kutschstall“. Fünfzehn Weihnachtsbäume werden von Potsdamern nach ihren individuellen Vorstellungen geschmückt und anschließend in einer Ausstellung präsentiert. Und jetzt kommt’s: Familienministerin Diana Golze schmückt an diesem Donnerstag gemeinsam mit Kindern, deren Familien finanzielle Unterstützung von der Stiftung des Landes Brandenburg „Hilfe für Familien in Not“ erhalten haben, einen Weihnachtsbaum. Der Schmuck wurde übrigens von Schülern der Bruno-H.-Bürgel-Grundschule im Rahmen eines kleinen Projektes selbst hergestellt! Es könnte sich lohnen, das „Kunstwerk“ der Ministerin anschließend zu begutachten.

Tag der Menschenrechte

Im Potsdam-Museum findet ab 14 Uhr die Fortbildungsveranstaltung zum Tag der Menschenrechte statt. Eingeladen haben die Servicestelle Tolerantes und Sicheres Potsdam und das Büro für Chancengleichheit und Vielfalt der Landeshauptstadt Potsdam gemeinsam mit der RAA Potsdam. „Wir wollen für das Thema Menschenrechte sensibilisieren“, sagen die Organisatoren.

Infos zur Flüchtlingsunterkunft Konsumhof in Babelsberg

Die Stadt lädt die Anwohner der geplanten Flüchtlingsunterkunft Konsumhof 1-5 in Babelsberg zu einer Informationsveranstaltung ein. Sie soll um 18 Uhr in der Sporthalle des SV Motor Babelsberg, Konsumhof 5, stattfinden. In der geplanten Unterkunft können nach Verwaltungsangaben bis zu 60 geflüchtete Menschen einen Platz finden. Der genaue Bezugstag stehe im Augenblick aber noch nicht fest, hieß es. Die Unterbringung sei vorerst für drei Jahre vorgesehen. Nach jetzigem Stand hat die Landeshauptstadt von 2245 aufzunehmenden Menschen bereits 1362 aufgenommen. Im Dezember gehen die Unterkünfte „An den Kopfweiden“ und „Alter Landtag“ sowie die Leichtbauhallen in Neu Fahrland und in Drewitz an den Start, um die Vorgaben des Landes zu erfüllen. Die Halle an der Sandscholle wird derzeit belegt. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD): „Die Unterbringung von Flüchtlingen stellt die Stadtverwaltung weiterhin vor große Herausforderungen. Die Vorgabe des Landes, in diesem Jahr zusätzlich 600 Menschen aufnehmen zu müssen, hat zu verstärkten Anstrengungen geführt, die entsprechenden Unterbringungskapazitäten zu schaffen. Es erfordert Tatkraft und die nötige Geduld, um sowohl die logistischen Probleme der Unterbringung als auch die Versorgung und Betreuung der Menschen sicher zu stellen.“

Die Anwohnerversammlung in Babelsberg zum Konsumhof ist die 27. ihrer Art in Potsdam, um die Bürger vor Ort zu informieren.

„Was Du ererbt von Deinen Vätern“ – Festkonzert zum Weltkulturerbe

Musikfreunde aufgehorcht: Die Landeshauptstadt feiert gemeinsam mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg ab 19.30 Uhr im Nikolaisaal die 25-jährige Zugehörigkeit zum UNESCO-Welterbe. Seit 12. Dezember 1990 gehören die „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“ zum UNESCO-Welterbe. Das Welterbe-Komitee hatte auf seiner Sitzung im kanadischen Banff entschieden, die entsprechenden Anträge der DDR vom 13. Oktober 1989 und der Bundesrepublik Deutschland vom 12. Juni 1990 anzunehmen. Seither wurde das Welterbegebiet zweimal erweitert, u.a. um das Ensemble Pfingstberg und die Russische Kolonie Alexandrowka.

Das Potsdamer UNESCO-Welterbe war die erste deutsche Welterbestätte, die nach der Wiedervereinigung in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde und gehört heute zu 40 deutschen und mehr als 1000 internationalen UNESCO-Stätten. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD): „Das UNESCO-Welterbe begründet in hohem Maße die Attraktivität Potsdams für Besucher aus dem In- und Ausland. Es bildet zugleich den Rahmen für unsere städtebauliche Entwicklung.“ Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, ergänzt: „Die Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin prägen eine Kulturlandschaft, die weltweit ihresgleichen sucht. Sie zu bewahren und ihre Einzigartigkeit zu vermitteln, sind herausfordernde und verantwortungsvolle Aufgaben für uns alle.“

Für das Festkonzert unter dem Titel „Was Du ererbt von Deinen Vätern hast“ – Welterbe in jungen Händen – haben sich die Veranstalter ganz bewusst für junge Ensembles aus Potsdam entschieden, denn die Verpflichtung zur Bewahrung des materiellen und immateriellen Welterbes ist eine generationsübergreifende Aufgabe. Junge Musikerinnen und Musiker der Städtischen Musikschule „Johann Sebastian Bach“ musizieren. Tänzer der Tanzakademie Marita Erxleben ergänzen das musikalische Programm. Außerdem wird ein neuer UNESCO-Imagetrailer erstmalig vorgestellt.

Das Jubiläumskonzert ist eine Benefizveranstaltung. Während dieser Abend vorbereitet wurde, musste die Welt hilflos zuschauen, wie in Syrien die UNESCO-Welterbestätte Palmyra zerstört wurde. „Gewalt und Zerstörung sind Gründe für einen nicht enden wollenden Flüchtlingsstrom aus Kriegs- und Krisengebieten, der auch unsere Gemeinwesen vor große Herausforderungen stellt. Deshalb soll der Erlös des Abends einem Projekt zur Integration von Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten“, so der Oberbürgermeister.

Näheres unter www.nikolaisaal.de. Die Veranstaltung ist als Erinnerung an die bewegenden Momente der Potsdamer Geschichte Teil der Jahreskampagne Potsdam bewegt.

Von MAZ online

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