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Potsdam am Donnerstag: Das ist heute wichtig

26. Mai 2016 Potsdam am Donnerstag: Das ist heute wichtig

Auch in Potsdam landet allzu oft in der Tonne, was noch genießbar ist. Daher bereiten die Tafel und der Slow-Food-Verein einen Lebensmittel-Aktionstag vor. Was genau dabei zu erwarten ist, verraten die Organisatoren heute. Vielleicht haben sie auch ein paar Tipps auf Lager, was man vor dem Sport verputzen sollte – die Potsdamer müssen heute nämlich in die Pedale treten.

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Viele Lebensmittel landen in der Tonne – auch wenn sie lange noch genießbar sind.

Quelle: privat

Potsdam. Das Wetter bleibt – nun ja – verhalten. Wolken, Regenschauer und maximal 21 Grad Celsius sind vorausgesagt. Und genau so soll’s morgen weiter gehen.

Das Standesamt hat wieder geöffnet

Nach der gestrigen Zwangspause hat heute das Standesamt der Landeshauptstadt wieder geöffnet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen ab 9 Uhr wieder zur Verfügung.

Potsdam rettet Lebensmittel

Jedes achte gekaufte Lebensmittel in Deutschland wird weggeworfen. Wie sich Lebensmittelabfälle reduzieren lassen, zeigt die Initiative „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Das Thema Lebensmittelwertschätzung steht nun auch im Mittelpunkt einer Kampagnenveranstaltung in Potsdam: Gemeinsam mit dem Bundesverband Deutsche Tafel, der Potsdamer Tafel und Slow Food Deutschland finden am 3. und 4. Juni Aktionstage in Potsdam statt.

Was genau die Potsdamer dann erwartet, verraten die Organisatoren schon heute bei einem Pressegespräch. Sicher ist bereits: Höhepunkt der Aktion wird die lange Tafel am Samstag, 4. Juni, auf dem Luisenplatz, zu der alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. An der langen Tafel können sie kostenfrei aus gesammelten Lebensmitteln zubereitete Mahlzeiten gemeinsam genießen. Spannend? Dann notieren Sie sich den Termin doch schon heute im Kalender!

Der OB schippert über die Havel

Eine Bootsfahrt, die ist lustig – vor allem, wenn es etwas zu feiern gibt. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) schippert heute über die Havel nach Ketzin (Havelland), um dort den 10. Geburtstag der Wassertourismus-Initiative für die Potsdamer und Brandenburger Havelseen zu begehen. Ahoi!

Noch flugs zum Sommertanzkurs anmelden!

Vor den Schulferien startet im Alten Rathaus in Babelsberg ein Kurs über fünf Abende für sogenannten Gesellschaftstanz. Dahinter verbirgt sich eine Einführung in den Paartanz mit Grundschritten und einfachen Figuren in den Walzertänzen, Foxtrott, Disco-Fox, Boogie. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, es ist ein Anfängerkurs und er ist geeignet für Paare jeden Alters. Wer im Sommer also Tanzveranstaltungen oder Bälle besuchen möchte, kann sich hier wappnen.

Der Kurs findet immer Freitagabend um 20.15 Uhr im Festsaal des Alten Rathauses Babelsberg statt. Die Teilnahme kostet 75 Euro pro Person. Beginn ist am 17. Juni. Anmeldungen unter info@tanzstudio-potsdam.de oder 0331-710389 sind nur noch heute möglich!

Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigung öffnen ihre Türen

Werkstätten helfen Menschen zu integrieren, die (noch) nicht in der Lage sind, Berufsausbildungen zu absolvieren oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig zu sein. Die Aktiva-Werkstätten im Oberlinhaus bieten im Kombi-Service-Potsdam (KSP) seit 20 Jahren gezielte Förderung und Qualifikation für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchterkrankungen und Autismus in ganz unterschiedlichen Bereichen.

Heute sind Interessierte in der Zeit von 11 bis 14.30 Uhr eingeladen, in die Küsselstraße 45 auf Hermannswerder zu kommen. Besucher haben die Gelegenheit, an Führungen im Bereich Digitalisierung teilzunehmen und mit den Gruppenleitern ins Gespräch zu kommen.

Außerdem gibt’s Vorführaktionen und Tipps rund um das richtige Digitalisieren. Dieser Bereich ist einer von insgesamt elf Dienstleistungsangeboten der Aktiva-Werkstätten. Hier werden Dokumente von derzeit 28 Beschäftigen in einem geschützten Umfeld digitalisiert. Die Akten werden direkt vom Auftraggeber abgeholt. Das spart Zeit und Platz und die Daten sind nach dem Scannen nicht nur sicher, sondern mittels Texterkennung auch einfach durchsuchbar. Auch Belege, Rechnungen, Bücher sowie Zeitungen und Zeitschriften werden hier gesichert. Hinzu kommt die Digitalisierung von Dias, Fotos sowie Negativen. Eine nachträgliche Bildbearbeitung wird ebenfalls angeboten. Einige Beschäftigte der Werkstätten arbeiten an Außenarbeitsplätzen, unter anderem auch im Landeshauptarchiv.

Die MBS-Fahrradtage beginnen

Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) eröffnet mit dem Vorstandsvorsitzenden der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS), Andreas Schulz, um 15 Uhr die MBS-Fahrradtage am Brandenburger Tor – und tritt hoffentlich selbst in die Pedale, denn bei den Fahrradtagen strampeln vier Brandenburger Städte um die Wette.

Der Jugendhilfeausschuss tagt

Mit den Informationen des Jugendamtes beginnt um 16.30 Uhr die öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung. Nach dem Bericht des Unterausschusses und der Arbeitsgemeinschaften legt auch die Jugendvertretung Rechenschaft ab. Zudem geht es um Streetwork, Suchtprävention und den Teilhabeplan der Landeshauptstadt. Auch der weiteren Entwicklung der Potsdamer Mitte – mit oder ohne Mercure, Fachhochschule und Staudenhof – ist ein Tagesordnungspunkt gewidmet. Die Sitzung findet in Raum 405 in Haus 1 an der Hegelallee statt.

„Wer rettet wen?“ am Humboldt-Gymnasium

„Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit.“ Unter dieser Fragestellung veranstalten Schüler des Humboldt-Gymnasiums in Anwesenheit des Regisseurs des Films „Wer rettet wen?“ eine Präsentation und Diskussion des Films. Beginn im im Mehrzweckraum der Schule ist um 17.30 Uhr.

Der bienenfreundliche Garten

Etwa die Hälfte der Bienenarten Deutschlands ist in ihrem Bestand gefährdet. Diplom-Biologe Daniel Rolke stellt heute Abend im Haus der Natur, Lindenstraße 34, einheimische Arten und deren Lebensweisen vor und gibt Anregungen, wie man seinen Balkon oder Garten zur Unterstützung der fleißigen Tiere bienenfreundlich gestalten kann.

Der Vortrag im großen Saal beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Klänge der Mark im Waveboard

Wie klingt Brandenburg? Dieser Frage ging Marc Eisenschink – Musiker, Komponist und Leiter der Tontechnik am Hans-Otto-Theater – mit seinem Klangkunstprojekt „Soundfragmente – Klänge der Mark“ nach. Ab heute präsentiert er seine Klang- und Videoinstallation im Waveboard in der Schiffbauergasse. die Vernissage findet um 18 Uhr statt.

Von einem Tagebau in der Lausitz über das Schiffshebewerk in Niederfinow bis hin zur ehemaligen Lungenheilanstalt in Beelitz-Heilstätten und der Neuen Orangerie im Park Sanssouci – ganz unterschiedliche Orte in der gesamten Mark hat Marc Eisenschink mit ihren spezifischen Klängen und Tönen eingefangen. Mit der Fahrrad-Draisine ging es von Fürstenberg bis nach Hohenlychen und mit einem gesamten Ensemble von Instrumenten in den Brandenburger Dom. Aus diesem Material ist ein Kunstprojekt entstanden, das nun erstmals als begehbare Sound- und Videoinstallation präsentiert wird. Das Waveboard Boardinghouse auf der Schiffbauergasse hat dafür die Gewerbefläche im Erdgeschoss zur Verfügung gestellt.

Marc Eisenschink wurde für dieses Projekt 2015 mit dem Kunst-Förderpreis des Landes Brandenburg im Bereich Musik/Komposition ausgezeichnet. Zur Eröffnung spricht Martin Gorholt (SPD), Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Zu erleben ist „Soundfragmente“ bis 17. Juli immer Mittwoch bis Sonntag von 15 bis 21 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der Reiz der DDR-Vergangenheit

„Reiz der Erinnerung. Die DDR-Vergangenheit als Sujet in der Bildenden Kunst und Literatur“ ist der Titel einer Diskussion, die heute Abend in der Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 stattfindet. Zu erleben sind ab 19 Uhr zudem fotografische Arbeiten und literarische Texte von der Potsdamer Künstlerin Anne Heinlein und der Potsdamer Schriftstellerin Julia Schoch. Die Moderation übernimmt Jürgen Danyel vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Zu der Veranstaltung aus der Reihe „Menschen unter Diktaturen“ laden die Gedenkstätte, die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, die Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“ und das Zentrum für Zeithistorische Forschung ein.

Von MAZonline

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