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Potsdam am Mittwoch: Das ist heute wichtig

28. Oktober 2015 Potsdam am Mittwoch: Das ist heute wichtig

Solidarität ist das Gebot der Stunde. Die Volkssolidarität feiert: Gegründet vor 70 Jahren, um Not und Elend nach dem Krieg zu lindern, ist sie bis heute für Hilfsbedürftige da. Da sein will auch ein Teil der Neu Fahrländer und Hilfe für Flüchtlinge organisieren. Flüchtlingshilfe in erster Reihe leistet Sea Watch. Ein Aktivist berichtet von Rettungseinsätzen vor Lampedusa.

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Die MS Sea Watch – hier im Hafen von Lampedusa – rettet Flüchtlinge, die mit Booten übers Mittelmeer kommen. Heute ist einer der Aktivisten in Potsdam zu Gast.

Quelle: Sea-Watch

Potsdam. Einige Dinge bleiben, wie sie sind. Das Wetter zum Beispiel gibt sich weiter golden-herbstig. Bestimmendes Thema ist weiter der Zuzug von Flüchtlingen. Selbst im Hauptausschuss reiht sich auf der Tagesordnung Evergreen an Evergreen. Spannend wird’s trotzdem.

Band der Solidarität

Heute feiert der Landesverband der Volkssolidarität Brandenburg den 70.Jahrestag seiner Gründung im Oktober 1945. Um 14.30 Uhr werden Gründungsmitglieder des Regionalverbandes Mittelmark mit Vertretern von Politik und Gewerkschaft im Innenhof des Landtagsschlosses symbolisch mit einem gestrickten „Band der Solidarität“ an dieses Ereignis erinnern. Daran nehmen auch die kleinen Bewohner des stationären Wohnungsverbundes in Potsdam teil. Angesagt haben sich außerdem Sabine Tischendorf vom SPD-Landesvorstand, Susanne Feldkötter von Verdi-Bezirksgeschäftsführerin, der Linke-Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Scharfenberg und die Linke-Stadtverordnete Jana Schulze.

Sitzung des Hauptausschusses

Die Mitglieder des Hauptausschusses der Stadtverordnetenversammlung beschäftigen sich heute mit der Umleitung der 110-kV-Freileitung an Marquardt vorbei – oder vielmehr mit den Kosten, die die Stadt dafür berappen muss. Es geht um eine außerplanmäßige Auszahlung von rund 600.000 Euro, die der Hauptausschuss genehmigen muss.

Außerdem geht es um einen Zwischenbericht zu Open Government Data, das Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ , den Dialog und das Beteiligungsverfahren für Plantage, Rechenzentrum und Garnisonkirche – und vor allem die Reaktion der beteiligten Gruppen darauf. Die öffentliche Sitzung in Raum 280a im Stadthaus, Friedrich-Ebert-Straße 79-81, beginnt um 17 Uhr.

Neu Fahrland will helfen

Der Potsdamer Ortsteil Neu Fahrland hat in den letzten Tagen ein zweifelhaftes Bild von sich abgegeben, als es um den Zuzug von 96 Flüchtlingen ging. Aller Vorbehalte zum Trotz wollen sich heute all jene treffen und beratschlagen, die den neuen Nachbarn helfen möchten. Das Organisationstreffen findet um 18 Uhr im Bürgertreff, Am Kirchberg 51, statt.

Buchpräsentation und Gespräch

Im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Am Neuen Markt 9, stellen die Autoren Axel Schnorbus und Alexander von Bismarck um 18 Uhr ihr Buch „Die Bismarcks in Döbbelin. Eine Familiensaga aus 8 Jahrhunderten“ vor.

Im Mittelpunkt der wechselvollen Familiengeschichte stehen vor allem die Ereignisse rund um Schloss Döbbelin, seit 19 Generationen Sitz eines Zweiges der Bismarcks und damit das älteste Anwesen des altmärkischen Adelsgeschlechtes. Das Buch liefert persönliche Einblicke in das Leben einer außergewöhnlichen Familie.

Alexander von Bismarck, Großneffe Otto von Bismarcks, ist selbstständiger Unternehmer und seit 1991 Schlossherr von Döbbelin. Der gelernte Bankkaufmann und Jurist ist seit 1972 für die CDU politisch aktiv. Er ist verheiratet und hat vier Kinder. Axel Schnorbus studierte Geschichte und Volkswirtschaft, war in der Wirtschaft tätig und von 1970 bis 2005 Mitglied der Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Rettung auf dem Mittelmeer

Thomas Lenzen arbeitet als Arzt für Sea Watch und berichtet um 18.30 Uhr in der Nagelkreuzkapelle am einstigen Standort der Garnisonkirche von den Rettungseinsätzen auf dem Mittelmeer. Der Eintritt ist frei. Zuvor findet um 18 Uhr das wöchentliche Friedensgebet statt.

Sea Watch wurde von dem Barnimer Harald Höppner gegründet. Nach nur einem knappen halben Jahr der Vorbereitung und Planung leistet das gleichnamige Schiff Flüchtlingsbooten vor der Küste Libyens Ersthilfe. So gibt die Besatzung Rettungswesten und Trinkwasser aus, behandelt – so weit vor Ort möglich – Verletzungen und akute Leiden und stellt Rettungsinseln bereit. Zudem fordert und forciert die Sea Watch die Rettung der Bootsflüchtlinge durch die zuständigen Institutionen.

Von MAZonline

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