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Potsdam Potsdam am Mittwoch: Das ist heute wichtig
Lokales Potsdam Potsdam am Mittwoch: Das ist heute wichtig
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06:40 06.04.2016
Über diese geschwungene Treppe muss, wer heute der Stadtverordnetenversammlung beiwohnen will. Quelle: Christel Köster
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Potsdam

Sind Sie bereit für eine kühle Dusche? Die gibt’s heute gratis und open Air. Die Temperaturen sinken auf 16 Grad Celsius, die Regenwahrscheinlichkeit steigt indes auf 70 Prozent und auch der Wind frischt auf.

Ein „Hassprediger“ im Waschhaus

Serdar Somuncu macht aus seinen Gedanken kein Geheimnis. Vor dem heutigen Auftritt in Potsdam haben wir ihn zum Interview getroffen – und da zieht der Komiker und Autor über die „Gefälligkeitscomedy“ von Mario Barthher, attackiert die AfD für ihre Familienpolitik und lobt den Satiresong über den türkischen Präsidenten Recep Erdogan.

Mammutsitzung im Stadthaus

Genau 85 – in Worten: fünfundachtzig! – Tagesordnungspunkte stehen heute auf der Agenda für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Stadthaus in der Friedrich-Ebert-Straße. Beginn ist um 15 Uhr. Hach, da ist wirklich einiges drin. Viele, viele interessante Punkte. Hier ein paar „Highlights“ der Sitzung:

Da wäre die „Vereinbarung von Prioritäten für die Verbindliche Bauleitplanung, hier: Prioritätenfestlegung 2016-2017“. Dahinter verbirgt sich unter anderem die Notwendigkeit, aufgrund der aktuellen Bevölkerungsprognose, zügig in erheblichem Umfang Baurechte für neue Wohngebiete zu schaffen. Ein ebenso großer Druck besteht bei der baurechtlichen Klärung für die Errichtung neuer Schulstandorte, heißt es dazu in einer Vereinbarung im letzten Jahr.

Mehr oder weniger schließt daran ein weiterer Tagesordnungspunkt an: Immer mehr Menschen, immer mehr Müll – aber wohin damit? Sind die Abfallbehälter an den Potsdamer Plätzen und Grünanlagen optimal verteilt?

Apropos Verteilung: Wie wird sich er der Verkehr auf der Zeppelinstraße zukünftig verteilen? Auch darüber wird gesprochen. Und wie werden die Menschen an sich in Potsdam verteilt? Vielleicht enthält der Wohnungsentwicklungsplan ja die Antworten? Und wie steht es mit der Armutsbekämpfung und nachhaltigen Entwicklung in der Landeshauptstadt?

Fahren wir demnächst mit Tempo 30 an Schulen, Kindertagesstätten sowie Senioren- und Pflegeheimen vorbei? Und rollen in der RAW-Halle bald Skateboards?

Und und und...

Staatsbesuch in Potsdam

Der Präsident der Republik Armenien, Serzh Sargsyan, ist heute im Rahmen seines offiziellen Deutschland-Besuchs in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam zu Gast. Er wird von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) willkommen geheißen. Nach den Gesprächen beider Delegationen werden die Kulturministerinnen beider Länder, Martina Münch (SPD) und Hasmik Poghosyan, in Anwesenheit von Sargsyan und Woidke eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit in Kultur unterzeichnen. Im Anschluss besuchen Sargsyan und Woidke das Lepsius-Haus in Potsdam.

Wer steckt hinter den „Montagsmahnwachen“?

Die „Friedensbewegung 2014“ entstand vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts im März 2014 in Berlin und breitete sich schnell im gesamten Bundesgebiet aus. Im Rahmen des sogenannten „Friedenswinter“ gelang zwar eine temporäre Allianz mit Teilen der etablierten Friedensbewegung, aber aus heutiger Sicht kann das Vorhaben als weitgehend gescheitert betrachtet werden.

Und das hat Gründe: Vielfach wurden die „Montagsmahnwachen“ für ihre fehlende Abgrenzung von rechtsextremen Akteuren, sowie ihre Anschlussfähigkeit für antisemitische und verschwörungsideologische Argumentationen kritisiert. Was hat es damit auf sich? Welche Akteure spielen eine Rolle? Und was sind die Folgen dieser Bewegung?

Darüber referiert heute Paul Lenk vom Recherche-Netzwerk Berlin, im Freiland an der Friedrich-Engels-Straße. „Montagsmahnwachen für den Frieden – Die Entstehung einer neuen völkischen Bewegung” beginnt um 19 Uhr in Haus 2.

Apotheken-Notdienst

Für Notfälle haben heute von 18:30 Uhr bis morgen früh die Einhorn.-Apotheke (Saarmunder-Straße 46, Tel: 0331 87 23 06) sowie die Residenz-Apotheke (Zeppelinsttraße 2, Tel: 0331 90 00 52) geöffnet.

Von MAZonline

Das Ehepaar Frankenhäuser ist froh: Für beide Kinder haben sie einen Betreuungsplatz im Babelsberger Oberlinhaus gefunden. Dennoch ist die Familie mit der Situation im angeblich kinderfreundlichen Potsdam nicht zufrieden. Darauf wollen sie nun in einem offenen Brief an Bildungsminister Baaske und Oberbürgermeister Jakobs aufmerksam machen.

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