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Potsdam Potsdam am Montag: Das ist heute wichtig
Lokales Potsdam Potsdam am Montag: Das ist heute wichtig
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06:37 28.05.2018
Staugefahr in der Rückertstraße in Bornim! Quelle: MAZonline
Potsdam

Heute könnte die eine oder andere Wolke am Himmel auftauchen, Abkühlung ist aber nicht in Sicht. “Ziemlich heiß bei 30 bis 33 Grad“, sagt der Deutsche Wetterdienst voraus.

Kühlen Kopf bewahren

Mehrere Voll- bzw. halbseitigen Sperrungen erschweren den Autofahrern heute und in den nächsten Tagen den Weg durch die Stadt. Da muss man einfach cool bleiben:

So ist die Schopenhauerstraße für Leitungsarbeiten zwischen Breite Straße und Zufahrt Marktcenter weiterhin voll gesperrt. Eine Umleitung ist über Dortu- und Charlottenstraße ausgewiesen – auch der Parkplatz des Marktcenters bleibt so erreichbar.

Auch die Puschkinallee fällt unangenehm auf: Für Gleisbauarbeiten ist die Straße zwischen Russischer Kolonie und Beyerstraße voll gesperrt. Die Vollsperrung der Templiner Straße zwischen Potsdam und Caputh ist allgemein bekannt, ebenso wie die Baustelle im Schlaatzweg zwischen Friedrich-Engels-Straße und Schlaatzstraße Auch hier ist kein Durchkommen. Schwierig wird es für Autofahrer auch auf der Rudolf-Breitscheid-Straße. Dies ist nämlich zwischen August-Bebel-Straße und Sportplatz voll gesperrt. Eine Umleitung wird ausgewiesen.

Auf der Rückertstraße gibt es zwar nur eine halbseitige Sperrung, aber die hat es in sich: Der Verkehr wird mit einer mobilen Ampel geregelt. In den Hügelweg ist nur noch die Einfahrt von der B 273 möglich, die Ausfahrt ist gesperrt. Auf jeden Fall erhöhte Staugefahr!

In der Hebbelstraße wird zwischen Leiblstraße und Kurfürstenstraße gearbeitet. Dort ist die Straße halbseitig gesperrt. Es ist eine Einbahnstraße in Richtung Kurfürstenstraße ausgewiesen. Die Fahrtrichtung Süd wird umgeleitet.

Eine Umleitung gibt es auch auf dem Brauhausberg. Zwischen Albert-Einstein-Straße und Brücke Am Havelblick ist die Straße halbseitig gesperrt. Der stadteinwärtige Verkehr wird über die Leipziger Straße umgeleitet. Die Straße Brauhausberg wird ab Albert-Einstein-Straße zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung Michendorfer Chaussee.

Und ansonsten gibt es sicher das übliche Verkehrschaos in Potsdam.

Pogida-Gründer nicht vor Gericht

Heute Morgen hätte Christian Müller, den meisten Potsdamern als Anmelder der Pogida-Demonstrationen in Potsdam bekannt, mal wieder einen Auftritt vor Gericht haben sollen. Der wurde aber kurzfristig abgesagt – ein Formfehler ist schuld.

IHK präsentiert Studie

Die IHK Potsdam stellte heute Morgen die Studie „Der IKT-Wirtschaftsstandort Westbrandenburg und Potsdam“ vor: „Hohe Dynamik, steigende Personalbedarfe, spezifische Herausforderungen sowie eine überdurchschnittliche IKT-Gründungsintensität in Potsdam – das sind Botschaften“, heißt es bereits in der Vorankündigung der Handelskammer.

Man darf also gespannt sein, wie die Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie in der Landeshauptstadt und im Umland aufgestellt sind.

Integrationspreis 2018

Seit 13 Jahren schon verleiht die Stadt Potsdam den Integrationspreis an hilfsbereite Potsdamer, die sich Gedanken um Möglichkeiten der Integration machen und diese auch umsetzen. Vergangene Woche startete die Runde für das laufende Jahr.

Bewerben können sich Potsdamer Träger, Vereine, Initiativen, Privatpersonen, Schulen, Kindergärten, Betriebe und andere Organisationen,“die erfolgreich Ideen kommunaler Integrationspolitik entwickelt haben und sie nachhaltig anwenden. Im vergangenen Jahr hatten sich zwei Dutzend Projekte beworben. Als Preisgeld winken 1000 Euro.

Also in aller Ruhe Bewerbungsunterlagen zusammensuchen und reichen. Die Bewerbungsfrist endet erst in gut drei Monaten.

» Alle Infos, alle Preisträger unter www.potsdam.de/integrationspreis.

Das Stadt Forum feiert runden Geburtstag

Manche Themen werden in Potsdam immer wieder diskutiert. „Stadtmitte und Verkehr“ hieß das Thema 1998 als das Stadtforum Potsdam erstmals zum Expertengespräch von Architekten und Stadtplanern einlud. „Funktion und Gestalt der Mitte“ hieß es beim zweiten Termin. Jetzt feiert das Gremium seinen 20. Geburtstag – die Mitte und die Verkehrsprobleme gehören weiter zur alltäglichen öffentlichen Debatte dazu.

Am 5. Juli wird dann die Potsdamer Wasserversorgung Gegenstand der Expertenrunde sein. Am 11. Oktober soll darüber geredet werden, wie sich der Natur- und Landschaftsraum Potsdam seit den Eingemeindungen 2003 entwickelt hat. „Ich schätze das Stadtforum, weil es geeignet ist, stadtpolitische Themen und Entwicklungen aufzugreifen und sie aus einer Expertendiskussion in die breite Öffentlichkeit zu tragen“, sagt Jann Jakobs über die Institution Stadtforum, die von der Stadt getragen wird. Er schätze das Gremium als „unabhängiges Diskussionsangebot zu allen Themen der Stadtgesellschaft“.

Tatsächlich gründete sich das Forum 1998 als Gegenentwurf zur Verwaltungsspitze, wie der Architekt Albrecht Gülzow erinnerte: „Wir hatten gerade den Baubeigeordneten Detlef Kaminski und den Oberbürgermeister Horst Gramlich verloren. Es war ein Zeichen der Bürgerschaft, dass wir auch ohne solche Führungspersonen diese Themen behandeln können.“ Dauerbrenner wie Verkehr standen regelmäßig auf der Tagesordnung, doch auch die Schullandschaft, der Sport oder die kreative Szene wurden debattiert.

Potsdam beteiligt sich weiterhin an Parkpflege

Die Landeshauptstadt Potsdam wird der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten von 2019 bis 2023 wie bisher jährlich eine Million Euro zum Unterhalt des Potsdamer Schlossparks zahlen. Im Gegenzug soll weiterhin ein Parkeintritt vermieden werden, teilte die Stadt mit. „Die Potsdamer Parks sind integraler Bestandteil unserer Stadt. Und ihr Zustand ist vielen Potsdamern wichtig“, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD). Grundlage für die Einigung ist ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 8. November 2017.

Ackerdemia bekommt Preisgeld

Der Babelsberger Verein Ackerdemia darf sich auf ein Preisgeld aus dem Südwesten freuen. Die aus Potsdam stammende Moderatorin Enie van de Meiklokjes und der Komiker Bodo Bach nehmen heute in der Fernsehsendung „Wissensquiz – Meister des Alltags“ des SWR teil. Was sie dort gegen ihre Konkurrenten erspielen, geht an den Verein Ackerdemia, der bundesweit den Anbau von Gemüsegärten an Schulen mit besonderem Förderbedarf ermöglicht. Die 30-minütige Sendung wird ab 22.30 Uhr ausgestrahlt und ist anschließend in der Mediathek des SWR abrufbar.

Die Konkurrenten von Bach und van de Meiklokjes sind die Schauspielerin Alice Hoffmann und der Komiker Guido Cantz, die mit ihrem Gewinn den Verein „Make It Count“ unterstützen, der Kinder mit Handicap mit Hilfe von inklusiven Musicalprojekten fördert.

Die seit vielen Jahren laufende Show stellt die Alltagstauglichkeit der Kandidaten auf die Probe. Braucht man einen Imkerschein, damit man imkern darf? Können nasse Handys durch Föhnen gerettet werden? Lassen sich in einer Salatschleuder auch Brötchenteiglinge formen? Solche Fragen stellt Moderator Florian Weber den vier Kandidaten.

Notdienste – rund um die Uhr

Apotheken-Notdienst

Schnell und einfach den Apotheken-Notdienst in der Nähe finden. Unter www.apotheken.de sind alle Notdienste auf einen Klick verfügbar.

Zahnarzt-Notdienst

Außerhalb der Praxiszeiten gewährleisten die brandenburgischen Zahnärzte einen zahnärztlichen Bereitschaftsdienst. Ganz einfach die eigene Adresse eingeben und schon wird der nächst gelegene Zahnarzt angezeigt. Hier geht es zur Bereitschaftsdienstsuche unter www.kzvlb.de.

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Von MAZonline

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