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Neue Angebote zum Parken und Umsteigen

Potsdams Rathaus legt „Park+Ride“-Konzept vor Neue Angebote zum Parken und Umsteigen

Die Landeshauptstadt will den Autoverkehr drastisch reduzieren. Ein wichtiger Anteil kommt dem Ausbau von Möglichkeiten zum Parken und Umsteigen in den öffentlichen Nahverkehr zu. Vorhandene Möglichkeiten am Stadtrand und in den Nachbargemeinden sollen ausgebaut und ergänzt werden. Das Konzept dazu wird den Stadtverordneten am 9. September vorgestellt.

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Park+Ride-Stationen sollen auch die Zeppelinstraße entlasten.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Die Stadt erweitert das Angebot an Plätzen zum Parken und Umsteigen für Pendler. Nach einem der MAZ vorliegenden Konzept, das am 9. September den Stadtverordneten vorgestellt werden soll, sind neue Park+Ride-Plätze am Campus Jungfernsee, an der Kirschallee, an der Ostseite des Bahnhofs Marquardt, an der Wetzlarer Straße, an der Straße Alt Nowawes und am Bahnhof Park Sanssouci geplant. Erhalten und erweitert werden sollen die Park+Ride-Stationen am Bahnhof Griebnitzsee, am Bahnhof Golm, an der Westseite des Bahnhofs Marquardt sowie an den Bahnhöfen Pirschheide und Rehbrücke.

Insgesamt soll die Stellplatzzahl von derzeit 420 auf rund 870 erhöht werden. Flächenpotenzial sei für weitere 760 Stellplätze vorhanden. Die meisten Park+Ride-Stationen sollen ergänzt werden mit Bike+Ride-Angeboten, also überdachten Stellplätzen für Fahrräder, sowie speziellen Parkplätzen für Fahrgemeinschaften. Für den Betrieb der Anlagen wird die kostenlose Bereitstellung von Stellplätzen empfohlen. An Plätzen, bei denen eine Parkraumbewirtschaftung erforderlich ist, soll die Einführung einer Regelung geprüft werden, nach der die Parkscheine als Fahrscheine im öffentlichen Nahverkehr genutzt werden können. Geprüft wird ein verdichtetes Angebot öffentlicher Verkehrsmittel in den Stoßzeiten.

Das Konzept sei gemeinsam mit den Nachbargemeinden erarbeitet worden. Ausgebaut beziehungsweise erweitert werden sollen Park- und Umsteigemöglichkeiten am Bahnhof Werder, an der Einmündung der Bundesstraße 1 in die Potsdamer Straße in Werder, in Baumgartenbrück, an den Bahnhöfen Caputh-Schwielowsee und Michendorf sowie an der Waldschänke in Stahnsdorf.

Die Autoren des Konzepts verweisen darauf, dass von den inn die Stadt fahrenden Kraftfahrzeugen ein Drittel Pendler sind. 40 Prozent fahren über die Nutheschnellstraße. Es folgen die Heinrich-Mann-Allee mit 4250 Autos, die Zeppelinstraße mit 3770 Kraftfahrzeugen und die Michendorfer Chaussee mit 3090 Autos.

Von Volker Oelschläger

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