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Potsdam baut vier neue Schulen

Stadt rechnet mit 160 Millionen Euro Kosten Potsdam baut vier neue Schulen

Drei neue Grundschulen und eine Gesamtschule sollen – inklusive Turnhallen, Sportplätzen und Horten – in den nächsten acht Jahren im Potsdamer Stadtgebiet gebaut werden. Das teilten Oberbürgermeister Jann Jakobs und Finanzdezernent Burkhard Exner (beide SPD) am Mittwoch überraschend mit.

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Die letzte neu gebaute Schule eröffnete Jann Jakobs 2012 im Bornstedter Feld.

Quelle: Christel Köster

Potsdam. Drei neue Grundschulen und eine Gesamtschule sollen – inklusive Turnhallen, Sportplätzen und Horten – in den nächsten acht Jahren im Potsdamer Stadtgebiet gebaut werden. Zudem sollen zwei weiterführende Schulen bis 2021 eingerichtet werden, die Zeppelin-Grundschule und die Luxemburg-Grundschule will die Stadt um je einen Klassenzug erweitern. Das teilten Oberbürgermeister Jann Jakobs und Finanzdezernent Burkhard Exner (beide SPD) am Mittwoch überraschend mit.

Nach aktuellem Stand des Schulentwicklungsplans sollen Grundschulgebäude mit je zwei Klassen pro Jahrgang Am Stern und in Bornim bis 2017 gebaut werden sowie ein weiterer Komplex im Potsdamer Norden, dessen „Standort noch unsicher ist“, so Jakobs. Auch für das neue Gymnasium stehe noch kein Platz fest.

Um die wachsenden Schülerzahlen aufzufangen, ist außerdem vorgesehen, die Coubertin-Oberschule Am Stern ab 2018 zur Gesamtschule auszuweiten. Für die Vorhaben in den kommenden acht Jahren veranschlagen Jakobs und Exner „zusätzliche 160 Millionen Euro, die wir derzeit nicht haben“. In dieser Summe inbegriffen sind Sanierungskosten für bestehende Einrichtungen wie das Leibniz-Gymnasium und die Voltaire-Gesamtschule.

Finanziert werden die Neubauten über die Landeshauptstadt und den Kommunalen Immobilien Service (KIS): zu je einem Drittel aus Einsparungen, höheren Gewinnen der städtischen Unternehmen und höheren Steuereinnahmen – also „Stellschrauben in der Kommune“, die laut Jakobs noch auszumachen seien. „Nichts davon darf ausgelassen werden“, sagte das Stadtoberhaupt. Wie Investoren in der Stadt sich an der sozialen Infrastruktur beteiligen könnten, müsse „der Baudezernent jetzt prüfen“, so Exner. Eine ausschließliche Kreditfinanzierung wäre seitens der Kommunalaufsicht des Landes nicht genehmigungsfähig. Das Innenministerium beurteile die Haushaltslage Potsdams als angespannt. Die Stadt muss nachweisen, dass sie die 160 Millionen Euro refinanzieren kann. Dass die Zeit für konkrete Sparpläne drängt, räumte der Oberbürgermeister ein: „Wir sind zu spät dran. Wir müssen im Frühjahr Entscheidungen treffen und erste Maßnahmen einleiten.“

Der Schulentwicklungsplan von 2014 bis 2020 soll im Dezember den Stadtverordneten vorgelegt werden. Potsdam hat derzeit 19 Grundschulen, 16 weiterführende Schulen und 16 Schulen in freier Trägerschaft.

Von Michaela Grimm

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